Fußballberichte aus der Westerwälder Zeitung  
   

Ahrbachs Bollwerk hält dank Florian Weimer - Fußball-Bezirksliga Ost: Lange überlegene SG Rennerod/Irmtraut/Seck muss letztlich sogar noch um das 0:0 bangen
06.03.2020 - SG Rennerod/Irmtraud/Seck : SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod 0 : 0
Die SG Rennerod/Irmtraut/Seck ist am Freitagabend in der Fußball-Bezirksliga Ost trotz teilweise drückender Überlegenheit gegen die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod nicht über ein torloses Remis hinausgekommen.
Die stark ersatzgeschwächten Gäste verlegten sich vom Anpfiff an zunächst auf Sicherung ihres Gehäuses und agierten aus einer dicht gestaffelten Deckung in einem 4:1:4:1-System. Die Einheimischen stellten sich nach anfänglichen Problemen gut auf die gegnerische Defensivtaktik ein und übernahmen im Steinsbergstadion zunehmend das Kommando. Nach einem Sololauf von Spielertrainer Pascal Heene traf der von ihm bediente Ilhir Tahiri den Ball nicht richtig, so dass Ahrbachs aufmerksamer Verteidiger Julian Lemmerz das Spielgerät gerade noch vor dem Überschreiten der Torlinie in allerhöchster Not klären konnte (13.). Der Aufsteiger blieb am Drücker. Einen flach getretenen Freistoß Heenes klärte Ahrbachs Schlussmann Florian Weimer in glänzender Manier und hatte zudem anschließend das nötige Glück, dass Michael Sehner den Abpraller aus kurzer Distanz in den Abendhimmel drosch (17.). Dann tauchte Ilhir Tahiri ebenfalls frei vor Weimer auf, konnte diesen jedoch auch nicht überwinden (34.).
Die Führung der Oberwesterwälder lag gegen offensiv kaum stattfindende Ahrbacher geradezu in der Luft, es ging jedoch torlos in die Kabinen. Die ohnehin lange Ausfallliste der Gäste aus Ruppach-Goldhausen, Heiligenroth und Girod verlängerte sich zudem, da Noah Quirmbach wegen einer Oberschenkelverletzung vorzeitig das Feld verlassen musste (24.).
Couragierter kam der Tabellenfünfte vom Pausengespräch aufs Feld zurück. Tim Kuhn gelang es aus zentraler Position beim ersten Ahrbacher Torschuss der Partie jedoch nicht, den bis dahin nicht geforderten
Joshua Zey im Renneroder Gehäuse ins Schwitzen zu bringen (48.). Auf der Gegenseite hatte Tahiri nach Tjark Benners Flanke ebenfalls nicht genügend Zielwasser getrunken (52.). dann atmeten die Platzherren ganz tief durch, nachdem ein Schuss Tim Kuhns an den Pfosten getrudelt war (55.). Ebenfalls Aluminium traf auf der Gegenseite der aufgerückte Maximilian Kupecek, dessen abgefälschte Flanke sich auf die Latte
senkte (56.). Wenig später ließ abermals Weimer die Gastgeber verzweifeln, als er zunächst Heenes
Freistoß glänzend entschärfte und auch den Nachschuss an die Latte lenkte (58.).
In der Schlussphase hatten die Gäste sogar durch den eingewechselten Dennis Orentsis zweimal die Führung vor Augen. Der Ex-Elberter traf jedoch nach dem vom Wind getragenen Lemmerz-Freistoß nur den Pfosten (79.) und scheiterte dann an Zey (83.). Auf der Gegenseite fand Sehner seinen Meister in Teufelskerl Weimer (90.). Wenig später war der 16. Auswärtspunkt der Ahrbacher in dieser Saison dann amtlich. Ahrbachs Trainer Niklas Wörsdörfer war mit dem Punkt zwar zufrieden, lobte seinen überragenden Keeper, merkte aber auch an: „Mit etwas Glück können wir das Ding hier sogar noch gewinnen.“ Kollege Pascal Heene flüchtete hingegen nach dem insgesamt mageren Remis schnell unter die warme Dusche.
Rennerod/Irmtraut/Seck: Zey - Kupecek (68. Brockmann), Muzaqi, Scherer, Schier - Benner, Sehner - Heene, Kakui, Higuchi - Tahiri (75. Mittler).
Ahrbach/Heiligenroth/Girod: Weimer - F. Kuhn (46. Höwer), C. Laux, Rausch, Lemmerz - Trumm - Frank, Quirmbach (24. Zängerle), Wyremblewski (65. Orentsis), Bruch - T. Kuhn.
Schiedsrichter: Julian Jung (Giesenhausen)
Zuschauer: 80
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Wirges gewinnt letztes Spiel und ist angriffslustig - Ahrbach gerät früh in Rückstand und wird zu spät wach – Korkmaz trifft doppelt
08.12.2019 - Spvgg EGC Wirges : SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod 3 : 0 (3 : 0)
Im letzten Spiel des Kalenderjahres empfing die Spvgg EGC Wirges die SG Ahrbach/Girod/Heiligenroth und ging nach einem vor allem in der ersten Hälfte einseitigen Spiel mit 3:0 (3:0) als verdienter Sieger vom Platz. „Jetzt sind wir bis auf einen Punkt an die Ahrbacher herangekommen und können nach dem Fehlstart zu Saisonbeginn beruhigt in die Winterpause gehen“, stellte der Wirgeser Spielertrainer Serkan Öztürk nach Spielende zufrieden fest.
„In der ersten Hälfte haben wir wie in den letzten Wochen sehr gut gespielt. Danach haben wir in den Verwaltungsmodus geschaltet und das Ergebnis souverän über die Zeit gebracht. Wir werden uns in der spielfreien Zeit neu aufstellen und Jagd auf die Plätze nach vorne machen“, gibt sich Öztürk sehr zuversichtlich.
Sein Gegenüber Niklas Wörsdörfer sah seinen Plan schnell über den Haufen geworfen, denn „wir wollten lange die Null halten. Doch das frühe Tor hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Und als wir nach unserer Großchance postwendend den zweiten Treffer kassierten, hatten wir nur noch wenig zu bestellen“, fasste er die dürftige Leistung seines Teams in der ersten Hälfte zusammen.
Doch auch er wagte einen Ausblick auf das nächste Jahr: „Wir werden aus dieser Begegnung unsere Lehren ziehen und nach der Winterpause wieder angreifen.“
In der Tat war das Leistungsgefälle im ersten Durchgang eklatant. Während die Gastgeber beherzt zur
Sache gingen, eine hohe Laufbereitschaft zeigten und einen permanenten Tordrang entwickelten, blieben die Ahrbacher weit unter ihren Möglichkeiten. Ihr Spiel war geprägt von technischen Mängeln, Stellungsfehlern und schlechten Laufwegen. So war es nicht verwunderlich, dass Wirges schon früh mit 1:0 in Führung ging (6.). Mert Korkmaz, der den erkrankten Torjäger David Röhrig würdig vertrat, profitierte von einer verunglückten Abwehraktion der Ahrbacher Abwehr und hatte keine Mühe, den Ball aus kurzer Distanz in die Maschen zu setzen. Die Mannschaft von Serkan Öztürk machte weiter ordentlich Betrieb, konnte jedoch nicht verhindern, dass die Gäste nach einem Pressschlag zu einer Großchance kamen. Doch Tim Kuhn brachte das Kunststück fertig, am leeren Tor vorbeizuschießen (20.). Unmittelbar im Gegenzug sollte sich dieses Versäumnis bitter rächen. Carsten Schwarz spielte einen genialen Pass auf Mert Korkmaz, der allein aufs Ahrbacher Tor zusteuerte, Keeper Florian Weimer umspielte und aus 10 Metern zum 2:0 einschob. Nach einer halben Stunde Spielzeit lobte Öztürk seine Mitspieler lautstark: „Männer, ihr findet tolle Lösungswege!“ Mit dieser Aussage hatte er wohl Recht, denn Matthias Wengenroth erzielte mit einem satten Freistoß aus 25 Metern das fast schon vorentscheidende 3:0 (32.).
In der zweiten Hälfte zeigten die Gäste dann aber Moral. Vor allem war es Martin Weber, der seine Mitspieler pushte und mit gutem Beispiel voranging. Trotz des deutlichen Rückstands steckte Ahrbach
nie auf, ohne jedoch einen Treffer zu erzielen. Die größte Chance hatte der eingewechselte Dennis Orentsis, doch seine Bogenlampe aus fast 40 Metern ging knapp am Wirgeser Tor vorbei. Die letzte gute
Gelegenheit für die Gastgeber hatte der eingewechselte Jannik Sturm, der von Carsten Schwarz
sehr schön angespielt wurde. Doch seinen Schuss konnte Florian Weimer abwehren. So blieb es beim
verdienten Sieg der Wirgeser in einem sehr umkämpften, aber auch erfreulich fairen Spiel.
Wirges: Sakalakoglu – Romes, Schlich, Öztürk, Schmidt – Schwarz, Wengenroth, S. Bruch (75. Kanouté)
– Kerch (61. Al-Khaldi), Korkmaz, Severin (68. Sturm).
Ahrbach/Heiligenroth/Girod: Weimer – Quirmbach, Gombert, Trumm, Lemmerz (46. F. Kuhn) – Höwer, Laux, Wyremblewsky (46. Orentsis), A. Bruch – T. Kuhn, Weber.
Schiedsrichter: Marco Christmann (Morshausen) - Zuschauer: 161.
Tore: 1:0, 2:0 Mert Korkmaz (6., 21.), 3:0 Matthias Wengenroth  (32.).

 

Ahrbacher schlagen zweimal spät zu - Bruch und Kuhn besorgen den Sieg gegen Hundsangen
01.12.2019: SG Ahrbach/Heiligen-roth/Girod : SG Hundsangen/Obererbach 2 : 0 (1 : 0)
45 Minuten lang machten die Fußballer der SG Hundsangen/Obererbach in ihrem Bezirksliga-Auswärtsspiel bei der SG Ahrbach viele Dinge richtig. „Die erste Halbzeit war wirklich gut. Wir waren die bessere Mannschaft“, stellte Hundsangens Trainer Thorsten Hehl berechtigterweise fest. Sein Team war in den Zweikämpfen präsent und legte eine gesunde Grundaggressivität an den Tag. Doch die wichtigste Statistik sprach zugunsten der Ahrbacher. In der Nachspielzeit erzielte Adrian Bruch mit dem ersten vernünftigen Angriff das 1:0 für das Team von Trainer Niklas Wörsdörfder.
Von diesem Nackenschlag erholten sich die Hundsangener nicht mehr. In Durchgang zwei stellten die Hausherren durch einen weiteren späten Treffer den 2:0 (1:0)-Derbysieg sicher.
Dieser eine Spielzug, nur Sekunden vor dem Pausenpfiff, machte den vorangegangenen, eher mäßigen Auftritt aus Sicht der Ahrbacher erst einmal vergessen. In der eigenen Spielhälfte erkämpfte Martin Weber den Ball und bediente Jannis Wyremblewsky, der seinerseits das Auge für Adrian Bruch hatte. Der wiederum zog mit enormer Schnelligkeit in Richtung gegnerisches Gehäuse und schoss gekonnt zum 1:0 ein.
„Ein ähnliches Gegentor wie vor einer Woche gegen Burgschwalbach. Da schlagen wir uns dann selbst“, monierte Thorsten Hehl. Sein Team hatte zuvor wenig anbrennen lassen, in einem zerfahrenen Spiel sogar mehr Akzente gesetzt. „Uns sind viele leichte Fehler unterlaufen. Das Passspiel war ein Problem. Bis auf das schön herausgespielte 1:0 war nichts gut“, meinte Ahrbachs Coach Niklas Wörsdörfer. Möglichkeiten ergaben sich hüben wie drüben nur in Ansätzen, viel spielte sich, wie es so schön heißt, zwischen den Strafräumen ab. Spielzüge waren zumeist schon nach zwei, drei Pässen zu Ende. Die Hundsangener waren zwar einen kleinen Tick besser in der Begegnung. „Doch 20 Meter vor dem Tor haben wir zu umständlich gespielt. Da hat uns die Cleverness gefehlt“, musste auch Hehl erkennen.
So ging es für die Gäste mit einem Rückstand in die zweite Halbzeit. Auch hier fehlten lange die
Torraumszenen. In Minute 66 hätte Oskar Höwer per Kopfball nach Flanke von Bruch erhöhen können,
bei seinem Versuch traf er den Ball aber nicht richtig. Bei einem Konter liefen zudem Höwer und Weber in Überzahl aufs Tor zu, vertändelten dabei aber das Leder. Für die Hundsangener hatte in der 89. Minute Jan Weber die beste Chance. Bei einer Flanke von links schloss er mit einem strammen Schuss ab, fand aber in Keeper Florian Weimer seinen Meister. Mit dem zweiten Tor auf den letzten Drücker machten die Ahrbacher schließlich alles klar. Der eingewechselte Wörsdörfer bediente Tim Kuhn, der die Nerven behielt und das 2:0 besorgte (90.+2).
„In der zweiten Hälfte haben wir nichts Zwingendes mehr zustande gebracht“, lautete das Fazit von Hehl. Wörsdörfer resümierte nach einem aus seiner Sicht verbesserten zweiten Durchgang: „Wir haben hinten nichts zugelassen. Vorne waren wir zu hektisch und haben noch einige Hochkaräter ausglassen".

Ahrbach/Heiligenroth/Girod: F. Weimer – Laux, Gombert, Quirmbach, Lemmerz – Trumm, Weber – Zängerle (63. Höwer), Wyremblewsky
(85. Wörsdörfer), Bruch – Kuhn.
Hundsangen/Obererbach: Schmitt – Steinebach, Leonardi, Hanke, Noll – T. Weimer, Hannappel – Weber,
Steinebach (76. Hehl), F. Weimer – Schneider (67. Gashi)..
Schiedsrichter: Alexander Mürtz (Mendig).
Zuschauer: 150.
Tore: 1:0 Adrian Bruch (45.+1), 2:0 Tim Kuhn (90.+2).

 

Ahrbachverteidigtdas 1:0 in Unterzahl - Bruch trifft früh,Orentsis sieht Gelb-Rot
22.11.2019 -
SG Ahrbach/Heiligen-roth/Girod : SG Nievern/Arzbach 1 : 0 (1 : 0)
Pünktlich zum Bergfest in der Bezirksliga Ostnahm die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod mit dem 1:0 (1:0) zu Hause gegen die SG Nievern/Arzbach die volle Punkteausbeute mit. Unter dem Flutlicht von Heiligenroth sahen die 120 Zuschauer ein eher ereignisarmes Spiel, das aber durch den knappen Spielstand  zu jedem Zeitpunkt spannend war. Bereits zu Beginn ließen die Hausherren einmal kurz aufblitzen, auf  welche Stärken Spielertrainer Niklas Wörsdörfer bei seiner Mannschaft bauen kann. Einflacher Pass von  Simon Trumm von der Mittellinie ging vorbei an allen Defensivakteuren und erreichte an der  Strafraumkante Adrian Bruch, der Gästetorwart Phil Baries umkurvte und zur frühen Führung traf (13.). Szenen wie diese sah man zu selten, was auch Wörsdörfer nach Abpfiff bemängelte: „DasTor war zwar schön herausgespielt, aber das  möchte ich öfter sehen. So war der Sieg zwar erkämpft, aber besonders gut war die  Leistung nicht. “Nach dem frühen 1:0 gab es auf beiden Seiten nur noch wenige zwingende Chancen. Es stand immer eine Stellschraube falsch, um den Weg ins Tor zu finden. Ein Beispiel hierfür ist der Fallrückzieher von  Ahrbachs Dennis Orentsis kurz vor der Pause, der zwar schön anzusehen war, aber dann doch den Kasten um einige Meter verfehlte. Orentsis stand auch nach dem Wechsel im Fokus. Nachdem er in Durchgang eins die gelbe Karte wegen Meckerns gesehen hatte, war es in der 49. Minute ein Foulspiel, das ihm die Ampelkarte einbrachte. Im Anschluss daran wurden es harte 40 Minuten in Unterzahl für Ahrbach, jedoch vermisste Gästecoach Murat Saricicek die richtige Einstellung in den Köpfen seiner Spieler: „Nach dem Platzverweis haben wir einfach zu lange gebraucht. Ich habe das System umgestellt, aber es fehlte immer die Ruhe in unserem Spiel. So haben wir in der kompletten Zeit in Überzahl eine Halbchance kreiert, was einfach zu  wenig ist. “So rettete die SG Ahrbach die Führung über die Zeit und nahm am Ende drei Punkte mit, die die jüngsten beiden Niederlagen vergessen machten und die Stimmung auf der anschließenden Jahreshauptversammlung sicherlich ein wenig angehoben haben.
Ahrbach:Weimer – Laux, Quirmbach, Weber – Trumm, Gombert T.Kuhn (92. Lemmerz), Höwer (87. Zängerle), Wörsdörfer, Bruch (89. F. Kuhn) – Orentsis
Nievern: Baries – Kap, Hoffmeyer, Werner, F. Schupp – M.Schupp (68. Barutcu), T. Turan – Lauterbach (89. U. Turan), Simek, B.Schupp (79. Remschel) – Panny
Schiedsrichter:MichaelBell(Wehr)
Zuschauer:120.
Tor:1:0 AdrianBruch(13.).
Besonderheit:Gelb-Rote Karte gegen Ahrbachs Dennis Orentsis (49., Meckern und
Foulspiel).

 

Der Pfosten steht den Ahrbachern im Weg - Dennis Orentsis trifft in Wallmenroth gleich zweimal Aluminium – Brechstange bringt nichts
17.11.2019 - SG Wallmenroth/Scheuerfeld : SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod 2 : 1 (1 : 0)
Die SG Wallmenroth/Scheuerfeld befindet sich in der Fußball-Bezirksliga Ost im Aufwind. Dem 5:2-Erfolg in Burgschwalbach ließ die Mannschaft von Thorsten Judt nun einen 2:1 (1:0)-Heimsieg gegen die SG Ahrbach/
Heiligenroth/Girod folgen.
Und das vor allem dank einer „großen kämpferischen Leistung“, wie der Trainer meinte. Die brauchte es gerade in der Schlussphase, in der die Ahrbacher alles daran setzten, doch noch irgendwie einen Punkt mitzunehmen. Judt wollte jedoch nicht außer Acht lassen, dass seine Mannschaft auch das nötige Spielglück auf ihrer Seite hatte. Das machte sich beim Führungstreffer erstmals bemerkbar, der Sascha Mertens zum psychologisch so günstigen Zeitpunkt kurz vor der Pause gelang. Die erste Halbzeit befand sich schon in der Nachspielzeit, als Hussein Jouni flankte und Mertens per Kopf auf 1:0 stellte (45.+2). Auch
dass Judt in der Pause zu einem ersten Wechsel gezwungen war, hatte positive Auswirkungen. Denn Flavio Giehl, der für den angeschlagenen Gian Luca Puligheddu ins Spiel kam, bereitete mit einem starken Flankenlauf das 2:0 vor, das erneut Mertens erzielte (59.).
Zur Pause gewechselt hatten auch die Gäste, bei denen Dennis Orentsis fortan stürmte und eine der prägenden Figuren des zweiten Durchgangs werden sollte. Keine fünf Minuten auf dem Platz, übernahm der Angreifer sogleich Verantwortung und trat zu einem Foulelfmeter an, den er allerdings an den Pfosten setzte (50.). „Wenn der reingeht, hätten wir das Spiel vielleicht sogar gedreht“, trauerte Niklas Wörsdörfer, der Spielertrainer der Gäste, dieser vergebenen Ausgleichschance nach. Statt selbst das 1:1 zu erzielen, kassierten er und seine Mannen wenig später dann den zweiten Gegentreffer.
Entschieden war die Partie damit aber nicht, weil sich Orentsis von seinem ersten Fehlschuss nicht abschrecken ließ, auch zum zweiten Foulelfmeter antrat und diesmal verwandelte (79.). Der Anschlusstreffer war der Startschuss für eine spannende Schlussphase, in der zunächst Sascha Mertens die Entscheidung auf dem Fuß hatte, sein Schuss aus der Drehung aber knapp am Pfosten vorbeiging (82.). Und auch die Gäste, die es auf dem tiefen Wallmenrother Rasen hinten raus mit der Brechstange versuchten, sollten noch eine große Chance bekommen. Doch Dennis Orentsis traf wie schon bei seinem ersten Elfmeter diesmal aus dem Spiel heraus nur den Pfosten (85.).
Wallmenroth/Scheuerfeld: Platte – Grossert, Melis, T. Fischbach, Brocca – Zimmermann (81. Heidrich), Plath – Jouni, Moosakhani, G. L. Puligheddu (46. Giehl) – Mertens (89. K. Fischbach).
Ahrbach/Heiligenroth/Girod: Weimer – Chr. Laux, Quirmbach, Weber – Höwer, F. Kuhn (72. Wyremblewsky),
Trumm, Lemmerz (46. Orentsis) – Wörsdörfer – Gombert, T. Kuhn.
Schiedsrichter: Vincent Hardt (Altendiez) - Zuschauer: 120.
Tore: 1:0, 2:0 Sascha Mertens (45.+2, 59.), 2:1 Dennis Orentsis (79., Foulelfmeter).
Besonderheit: Ahrbachs Dennis Orentsis schießt Foulelfmeter an den Pfosten (50.).

 

Ahrbach gibt Spiel wieder aus der Hand - Bezirksliga: SG dreht Partie gegen Linz nach der Pause, leistet sich dann aber Fehler
10.11.2019 - SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod : VfB Linz 3 : 4 (0 : 1)
Am Ende reichte es nach packendem Spiel für die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod in der Bezirksliga Ost nicht ganz, gegen den hochgehandelten VfB Linz unterlag die Elf von Spielertrainer Niklas Wörsdörfer mit 3:4 (0:1).
Die Gefühlswelten aller Beteiligter wurden arg strapaziert, nahm das Spiel, das mit einer Gedenkminute für den vor zehn Jahren verstorbenen Robert Enke begann, in der Folgezeit arge Wendungen. Wer gedacht hatte, die Gäste vom Rhein würden nach vier Pleiten in Folge und dem Absturz von der souveränen Tabellenführung auf Platz sechs verunsichert auftreten, sah sich getäuscht.
Das Team von Behar Prenku, von diesem sicher und stabil eingestellt, hatte im ersten Abschnitt deutlich mehr Spielanteile, und nach neun Minuten die erste zwingende Torgelegenheit. Florian Weimer in Ahrbachs Kasten parierte aber einen 20-Meter-Hammer von Nicolas Kyrion glänzend. Die Nummer 98 im Tor der Gastgeber verhinderte auch in der 33. Minute die Linzer Führung, als er bei einem flachen Drehschuss von
Michael Fiebiger aus kurzer Distanz reaktionsschnell klärte. Ahrbach hatte zwischenzeitlich seine größte Torgelegenheit, als Adrian Bruch von Wörsdörfer mit einem präzisen langen Ball freigespielt wurde. Bruch traf den Ball aber nicht richtig, sodass sein Heber über VfB-Keeper Badr Yakine knapp am Torpfosten vorbei flog
(17.). Fiebiger sorgte dann kurz vor der Halbzeitpause für die bis dahin nicht unverdiente Gästeführung, als er im Strafraum zu Fall gebracht wurde und den fälligen Elfmeter selbst sicher in Ahrbachs Tormaschen donnerte (43.).
Was dann nach dem Wechsel geschah, konnte keiner der Anwesenden so richtig glauben. Bei Ahrbach war nicht nur Torjäger Dennis Orentsis eingewechselt worden, sondern die Gastgeber überrollten einen völlig verduzten VfB wie ausgewechselt und drehten binnen zwei Minuten durch Tore von Niklas Wörsdörfer (50.) und Tim Kuhn (52.) das Spiel. Nun waren Ahrbachs Fans aus dem Häuschen, mussten aber mit ansehen,
wie der Angriffswirbel ihrer Elf ab der 60. Minute wieder abflaute. Linz nutzte dies routiniert und riss die Partie durch Tore von Manuel Simons (68.), Fatos Prenku (74.) und Manuel Rott (76.) wieder an sich. „Wir haben Charakter gezeigt und sind zurückgekommen“, war VfB-Coach Behar Prenku zufrieden. Ahrbachs Niklas Wörsdörfer, der mit seinem zweiten Treffer den 3:4-Endstand erzielt hatte, war enttäuscht. „Wir haben heute durch unnötige individuelle Fehler verloren, aber die Moral hat gestimmt“, sagte er.
Ahrbach/Heiligenroth/Girod: Weimer - C. Laux, Gombert (79. Zängerle), Quirmbach, Trumm - Höwer (46. Orentsis), Weber, Wörsdörfer, Lemmerz - T. Kuhn, Bruch (81. Wyremblewsky).
Linz: Yakine - Aslan, Dillmann, Tolaj, Kyrion - Becker, Weber, Siljikovic (63. Simons), Lemke (63.
Prenku) - Fiebiger (90.+1 Böcking), Manuel Rott.
Schiedsrichter: Pascal Lichtenthäler (Gebhardshain).
Zuschauer: 160.
Tore: 0:1 Michael Fiebiger (43., Foulelfmeter), 1:1 Niklas Wörsdörfer (50.), 2:1 Tim Kuhn (52.), 2:2 Manuel
Simons (68.), 2:3 Fatos Prenku (74.), 2:4 Manuel Rott (76.), 3:4 Niklas Wörsdörfer (83.).

 

Ahrbachs Orentsis macht wieder den Unterschied - SG tut sich beim Schlusslicht schwer
03.11.2019 - TuS Gückingen : SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod 0 : 4 (0 : 3)
Im ersten Spiel unter Interimstrainer Georg Esser erzielte Schlusslicht TuS Gückingen gegen die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod in der Bezirksliga Ost trotz der 0:4 (0:3)-Niederlage ein achtbares Resultat.
„Wir wollen uns erst einmal ein bisschen stabilisieren. Die Mannschaft wird sich personell Woche für Woche verändern“, gab der Vorgänger und Nachfolger des glücklosen Mike Döblitz als Parole für die kommenden Aufgaben heraus. Da mit Stürmer Darius Kloft und Kevin Herber zwei weitere Stammkräfte nicht zur Verfügung standen, reaktivierte Esser mit Mario Hecht und Maximilian Decher für das Spiel gegen Ahrbach zwei bezirksligaerfahrene Routiniers.
Auch Gästetrainer Niklas Wörsdörfer hatte nicht alle Spieler zur Verfügung. Dennoch gingen die auswärts noch unbesiegten Kombinierten aus dem Unterwesterwald als klarer Favorit ins Spiel. Der Tabellenletzte
hatte sich aber gut vorbereitet und haute kämpferisch alles raus. Wie erwartet bestimmten die Gäste das Geschehen, taten sich aber eine Weile schwer, die Lücke zu finden. Gückingen besann sich auf sein taktisches Konzept, eroberte vor dem eigenen Strafraum viele zweite Bälle und versuchte, das Tempo rauszunehmen. Gefährlich wurde es zunächst nach einem Freistoß von Dennis Orentsis, den Robin Fischer abwehren konnte (18.). Drei Minuten später war es wieder Orentsis, der mit einem verdeckten Schuss zum 0:1 den Aufsteiger überraschte. Zwei präzise Flanken von Oscar Höwer köpfte Jan Hübinger über den Kasten (34., 44.). Dazwischen war der Torjäger der Gäste noch zweimal erfolgreich. Nach erfolgreichem Zweikampf seines Trainers Niklas Wörsdörfer (38.) und einem Freistoß von Adrian Bruch (42.) brachte der zuletzt treffsichere Orentsis mit seinen Saisontoren 11 bis 13 den spielerischen Unterschied auf den Punkt. Ahrbach behielt zwar weiter klar die Kontrolle, der beherzt auftretende Aufsteiger rief aber bis zum Schluss eine ordentliche Leistung ab und ließ kaum noch etwas zu. So war es ein Eigentor von Dennis Weimar (84.), das zum 0:4- Endstand führte.
„Ich bin richtig zufrieden. Wir haben mit Willen und Einsatz toll gefightet und uns bis zum Schluss nicht hängen lassen. Das war der erste Schritt in die richtige Richtung“, war Gückingens Georg Esser stolz auf die disziplinierte Vorstellung seiner Elf. „Die Einstellung hat nicht gestimmt. Die Art und Weise, wie wir  aufgetreten sind, hat mir nicht gefallen. Das muss nächste Woche gegen den VfB Linz besser werden“, sah Niklas Wörsdörfer noch Steigerungspotenzial beim neuen Tabellenzweiten.

 

Fitos Willensleistung bringt den Sieg - Erste Niederlage für die SG Ahrbach bei 0:2 gegen die SG Westerburg
27.10.2019 - SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod : SG Westerburg 0 : 2 (0 : 1)
Es war eine Willensleistung, die der SG Westerburg/Gemünden/Willmenrod den 2:0 (1:0)-Auswärtssieg im Spiel der Fußball-Bezirksliga bei der SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod einbrachte.
Als Beweis dafür diente der entscheidende Treffer zum 2:0 drei Minuten vor Schluss. Die Gastgeber setzten alles auf eine Karte und gingen volles Risiko, um ihre erste Saisonniederlage doch noch abzuwenden. Folglich ergaben sich für die Westerburger viele Räume zum Kontern. Aus aussichtsreicher
Position schloss zunächst der stark aufspielende David Gläser ab, sein Schuss wurde aber von Keeper Florian Weimer geklärt. Ahrbachs Verteidiger Julian Lemmerz kam an die Kugel, wurde aber prompt vom eingewechselten Henoch Fito energisch unter Druck gesetzt. Der Joker erkämpfte sich den Ball und schloss gekonnt zum 2:0 ab – damit war der Erfolg der Dreier-Kombinierten aus dem Westerburger Land
perfekt.
„Es ist nicht so einfach, gegen einen Gegner zu bestehen, der zehn Spiele nicht verloren hat. Entsprechend muss ich der Mannschaft ein großes Lob aussprechen“, freute sich Westerburgs Coach Oliver Meuer. Sein Team benötigte etwas Anlaufzeit, um in Fahrt zu kommen. Grob ließ sich die erste Hälfte in drei Phasen unterteilen. Zunächst hatten die bis dato ungeschlagenen Ahrbacher Vorteile, bei
zwei Schüssen von Dennis Orentsis (2.) und Jannis Wyremblewski (14.) zeichnete sich Westerburgs Torwart Niklas Leukel mit zwei Paraden aus. Im mittleren Teil des ersten Abschnitts neutralisierten sich
die Konkurrenten. Viele lange Pässe bestimmten das Geschehen, wobei es die Auswärtigen immer
mehr schafften, einen zu Zugang zur Begegnung zu finden. In der dritten Phase, die letzten Minuten vor der Pause, erarbeiteten sie sich sogar ein Übergewicht. Der Lohn dafür war das 1:0 durch David Gläser. Nach einem weiten Zuspiel auf Mario Kulmer bediente dieser Gläser, der sich die Gelegenheit nicht nehmen und seine Farben jubeln ließ (42.). „Eine total unnötige Niederlage. Wir müssen früh in Führung gehen. Am Anfang haben wir es nicht schlecht gemacht“, befand Ahrbachs Spielertrainer Niklas Wörsdörfer. Hälfte zwei verlief recht ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Nach einer Ecke verhinderte Leukel mit einem sagenhaften Reflex gegen einen Schuss von Wörsdörfer den Ausgleich (73.). Doch auch Westerburg blieb gefährlich und agierte in der Verteidigung sehr konzentriert. Mit Fitos
Tor zum 2:0 brachte die SGW den Dreier in trockene Tücher. „Wir waren kämpferisch stark und hatten
einen überragenden Torhüter, wobei auch wir unsere Chancen hatten. Zum Glück haben wir dann den Deckel drauf gemacht“, erklärte Meuer, während Wörsdörfer bilanzierte: „Wir haben uns die Niederlage selbst zuzuschreiben.“
Ahrbach/Heiligenroth/Girod: Weimer – Höwer, Laux, Quirmbach, Lemmerz – Trumm, Weber – Orentsis, Wyremblewsky (46. Kuhn), Bruch – Wörsdörfer.
Westerburg/Gemünden/Willmenrod: Leukel – Ebers, Holzhäuser, Seiler, Reichelt – D. Gläser, Hannappel, J. Gläser, Kulmer (55. Fito) – Derscheid (85. Berchem), Henry (62. Niedermowe).
Schiedsrichter: Jonas Schäfer (TuS Argenthal).
Zuschauer: 120.
Tore: 0:1 David Gläser (42.), 0:2 Henoch Fito (87.).

 

1:1 – Ahrbachs imposante Serie hat weiter Bestand - Gerechte Punkteteilung im Nachholspiel in Niederroßbach – Dennis Orentsis gleicht Philipp Böhmers Führung aus
23.10.2019 - SG Niederroßbach : SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod 1 : 1 (1 : 0)
Die imposante Serie hat Bestand: Auch zehnten Saisonspiel der Fußball-Bezirksliga hat die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod gepunktet. Die Dreier-Kombinierten aus der Verbandsgemeinde Montabaur ergatterten im Hohen Westerwald bei der SG Niederroßbach/Emmerichenhain ein verdientes 1:1 (0:1) und bleiben ungeschlagen.
Die beiden Teams boten den Zuschauern eine laufintensive und lebhafte Auseinandersetzung und setzten auf Offensive. Leon Hanis verbuchte auf Seiten der Einheimischen die erste nennenswerte Gelegenheit, die Ahrbachs Keeper Florian Weimer mit Mühe entschärfen konnte (8.). Kurz darauf hatte auf der Gegenseite Dennis Orentsis einen Heber zu hoch angesetzt (10.). Dann reklamierte der Gast vergebens einen Elfmeter,
nachdem bei Maximilian Stählers Rettungsversuch gegen Tim Kuhn klar die Hand zum Ball gegangen war, der Unparteiische es zum Ahrbacher Entsetzen aber anders bewertete (18.). Keigo Matsudas Schuss verfehlte im Gegenzug sein Ziel.
Dann aber klingelte es doch in Weimers Gehäuses. Der erstmals in der Spitze aufgebotene und dort super mit Matsuda harmonierende Philipp Böhmer nahm einen Ball gekonnt herunter und überwand Weimer aus rund 14 Metern zum 1:0 (22.). Ahrbach blieb dennoch selbstbewusst. Nach Niklas Wörsdörfers Steilpass verbuchte abermals Orentsis eine gute Möglichkeit, die aber verpuffte (38.).
Die Unterwesterwälder ergriffen nach Wiederanpfiff die Initiative und wurden für ihr Engagement belohnt. Nach einem von Julian Lemmerz getretenen Freistoß legte Niklas Wörsdörfer per Kopf quer zu Dennis Orentsis, der in der Mitte goldrichtig stand und den Ball zum Ausgleich über die Linie drückte (68.). Dies weckte die
Platzherren zwar aus ihrer Lethargie, Entscheidendes tat sich jedoch nicht mehr vor beiden Toren.
In der Bewertung waren sich hinterher die Trainer einig. „Ein gerechtes Unentschieden. Wir haben in der ersten Halbzeit gut gegen den Ball gearbeitet, die Variante mit dem Sturmduo Böhmer/Matsuda hat sich bewährt. Nach der Pause waren wir dann aber zu passiv.“ Kollege Wörsdörfer hatte ebenfalls allen Grund zur
Zufriedenheit. „In der ersten Halbzeit haben wir meines Erachtens zu wenig Willen gezeigt, warfen dann
aber in der zweiten Halbzeit alles in die Waagschale und bleiben als einziges Team der Liga ungeschlagen.“
Niederroßbach/Emmerichenhain: Heupel - Stähler, Sarholz, J. Jung, Christian - Haller, Blech - Hanis (77. Besirovic), Sucu - Böhmer, Matsuda.
Ahrbach/Heiligenroth/Girod: Weimer - Trumm, Laux, Quirmbach, Lemmerz - Weber - Höwer, T. Kuhn (82. Hübinger), Bruch - Wörsdörfer, Orentsis (90. Wyremblewski).
Schiedsrichter: Marvin Engelbertz (Scheuerfeld) - Zuschauer: 90.
Tore: 1:0 Philipp Böhmer (22.), 1:1 Dennis Orentsis (68.).

 

Orentsis ebnet Ahrbach den Weg
Torjäger schnürt bei 3:1 im Verfolgerduell gegen Müschenbach einen Doppelpack
20.10.2019 - SG Müschenbach/Hachenburg : SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod 1 : 3 (0 : 1)

Im Verfolgerduell der Fußball-Bezirksliga Ost setzte sich die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod trotz erheblicher Personalsorgen bei der SG Müschenbach/Hachenburg mit 3:1 (1:0) durch, bleibt weiterhin ungeschlagen und mischt mit jetzt 19 Punkten in der Spitzengruppe mit. Zunächst war aber der mit den Ahrbachern vor Anpfiff punktgleiche Tabellenfünfte aus Müschenbach am Drücker, vergab jedoch durch Jan Lucca Schneider (4.) und Felix Velten (8.) gleich zu Beginn zwei gute Torgelegenheiten. Auf der Gegenseite waren die Gäste effektiver, Adrian Bruch spielte sich von der Mittellinie an gut in Strafraumnähe durch und legte den Ball auf halblinker Position für Dennis Orentsis überlegt auf. Der derzeit in Torlaune befindliche Gästestürmer nutzte die Gelegenheit und setzte den Ball mit einem platzierten Schuss in den langen Müschenbacher Winkel zum 0:1 (10.).
Der Treffer gab den Ahrbachern Auftrieb, bei den Gastgebern dagegen war der Schwung der Anfangsminuten plötzlich dahin. „Wir sind richtig gut gestartet“, meinte Müschenbachs Spielertrainer Björn Hellinghausen hinterher, „haben dann nach zwei vergebenen Chancen
aus dem Nichts den Rückstand hinnehmen müssen. Im zweiten Abschnitt hat Ahrbach dann unsere Geschenke gerne angenommen. Wir hatten nach vorne keine richtige Durchschlagskraft und waren körperlich nicht präsent genug.“ Die erste dicke Torchance nach dem Seitenwechsel hatten dann auch die Gäste, einen wuchtigen 25-Meter-Schuss von Adrian Bruch
parierte Müschenbachs Schlussmann Lukas Hammer mit einer glänzenden Faustabwehr (47.). Nur
neun Minuten später verteilten die Gastgeber das angesprochene Geschenk, als man sich einen fatalen Bock in der Abwehr leistete. Nach einem Missverständnis zwischen Keeper Hammer und seinen Vorderleuten kam Orentsis plötzlich in Ballbesitz. Ahrbachs Stürmer ließ sich nicht lange bitten und schoss präzise aus der Entfernung ins leere Gehäuse.
Nun wog die Partie hin und her, ohne aber den Zuschauern letztlich die wirklich zwingenden Aktionen zu bieten. Als Michael Kleinhenz in der 90. Minute mit einem verwandelten
Foulelfmeter das 1:2 markierte, wurde es noch mal kurz richtig spannend, bevor Martin
Weber einen Konter zum 3:1-Endstand abschloss. „Großes Kompliment, wir haben alle gut gekämpft und freuen uns über den Dreier“, war Ahrbachs Spielertrainer Niklas Wörsdörfer zufrieden.
Müschenbach/Hachenburg: Hammer - S. Schneider (60. Kleinhenz), Raack, Heinen, Bleich - Bonn
(46. Zeuner), Dykewicz, J. L. Schneider (83. Hellinghausen), Walkenbach - Velten, Rystwej.
Ahrbach/Heiligenroth/Girod: Weimer - Höwer, D. Laux, Quirmbach, Lemmerz - Weber, T. Kuhn
(88. F. Kuhn), Bruch, Trumm - Orentsis (76. Zängerle), Wörsdörfer.
Schiedsrichter: Alexander Mürtz (Mendig) – Zuschauer: 80.
Tore: 0:1, 0:2 Dennis Orentsis (10., 56.), 1:2 Michael Kleinhenz (90., Foulelfmeter), 1:3 Martin Weber
(90.+2).

 

Dennis Orentsis sorgt für die Wende
13.10.2019 - SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod - TuS Montabur 5 : 4 (2 : 3
Nach der Pause dreht die SG Ahrbach im Derby gegen Montabaur auf

richtigen Ort.Bestes Fußballwetter, neun Tore und ein Platzverweis: Die 170 Zuschauer beim Bezirksliga-Derby zwischen der SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod und dem TuS Montabaur bekamen einiges geboten für ihr Geld. Die Partie stand zwar nicht auf einem hohen spielerischen Niveau, doch der verbissene Kampf sowie die Torfolge sorgten für die nötige Spannung bis zum Schlusspfiff von Schiedsrichter Jean Luc Behrens.
Erstmals konnten die Kombinierten gegen die Kreisstädter gewinnen und bleiben in der Klasse
weiterhin als einzige Mannschaft ohne Niederlage. Mit 5:4 (2:3) behielten sie letztlich die Oberhand.
Montabaurs Co-Trainer Alexander Baldus war von der Leistung seiner Elf in der ersten Halbzeit angetan. „Doch dann haben wir es dem Gegner durch viele individuelle Fehler zu leicht gemacht und dadurch zu einfache Tore kassiert“, haderte er vor allem mit dem Auftritt in der zweiten Hälfte.
„Es kann nicht sein, dass wir auswärts vier Tore schießen und dann doch mit leeren Händen nach Hause fahren.“ Ahrbachs Trainer Niklas Wörsdörfer zog eine positive Bilanz: „In der ersten Hälfte haben wir schlecht gespielt, doch danach sind wir mit einer ganz anderen Körpersprache aufgetreten. Das Spiel war Emotion pur. Ein Wermutstropfen ist natürlich der Platzverweis von Alexander Gombert.“
Beide Teams setzten von Beginn an auf Offensive, und schon nach fünf Minuten hieß es 1:0. Dennis Orenstsis überraschte Montabaurs Torwart Luca Beck mit einem direkt verwandelten Freistoß vom Strafraumeck. Den Treffer zum 1:1-Ausgleich besorgte Tobias Schnabel, als er eine Vorlage von Max Acquah aus spitzem Winkel an Torwart Florian Weimer vorbeischob (13.). In der Folge scheiterte Montabaurs Berkan Yavuz zweimal an Weimer (15., 17.).
Dennis Orentsis spielte in der 26. Minute eine langen Ball auf Martin Weber. Der setzte sich gegen
zwei Verteidiger durch und traf zur neuerlichen Führung. Nun forcierten die Gäste das Angriffsspiel und wurden mit dem Ausgleichstreffer durch Berkan Yavuz belohnt (37.). Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff gelang ihnen noch eine Traumkombination von Acquah über Yavuz zu Schnabel, der aus spitzen Winkel zur Führung einschoss. Dann kam die große Zeit des Dennis Orentsis. Mit einem lupenreinen Hattrick brachte er die SG auf die Siegerstraße (58., 78, 83.). Dabei profitierte er zwar auch von Fehlern der Montabaurer Abwehr, doch er war zur richtigen Zeit am
In der Nachspielzeit wurde es noch einmal spannend, denn Jung Hun Kim gelang
der Anschlusstreffer (90.+1). Doch letztlich blieb es beim knappen Ahrbacher Sieg.
SG Ahrbach/H./G. - TuS Montabaur 5:4 (2:3)
Ahrbach/Heiligenroth/Girod: Weimer - Quirmbach (46. Wörsdörfer), C. Laux (60. Wyremblewski), Gombert, Trumm - D. Laux, Schaaf, Lemmerz (74. Höwer) - Bruch, Weber, Orentsis.
Montabaur: Beck - Henich, Meuer, Takahashi (70. Kim), Selman (34. Gelhard) - Schnabel, Zelenika,
Scumaci, Marquardt (70. Denker) - B. Yavuz, Acquah.
Schiedsrichter: Jean Luc Behrens (Neunkhausen).
Zuschauer: 170.
Tore: 1:0 Dennis Orentsis (5.), 1:1 Tobias Schnabel (13.), 2:1 Martin Weber (26.), 2:2 Berkan Yavuz
(37.), 2:3 Tobias Schnabel (44.), 3:3, 4:3, 5:3 Dennis Orentsis (58., 78., 83.), 5:4 Jung Hun Kim
(90.+1.).
Besonderheit: Rote Karte für Ahrbachs Alexander Gombert (90.+1, Tätlichkeit).

 

Ahrbacher Joker schocken die SG Weitefeld - Späte Tore von Einwechselspielern entscheiden die Partie – Gästekeeper Weimer überragt
27.09.2019 - SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen : SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod 1 : 3 (1 : 1)
Friedewald. „Die Ahrbacher liegen uns nicht“, meinte Manfred Ebener aus dem Vorstand der SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen noch vor dem Heimspiel in der Bezirksliga Ost gegen die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod. Er sollte damit recht behalten, denn wie schon in beiden Vergleichen der beiden Kontrahenten in der Vorsaison war für die Weitefelder auch am Freitagabend gegen die Kombinierten aus dem Unterwesterwald nichts zu holen. Mit 3:1 (1:1) setzten sich die Gäste dank zweier später „Jokertore“ durch.
Die Anfangsphase versprach vor allem dem heimischen Anhang ein ähnliches Spektakel wie eine Woche zuvor beim Gastspiel ihrer Mannschaft in Wallmenroth, als die Weitefelder aus einem 0:4 noch ein respektables 4:4 gemacht hatten. Denn gerade mal elf Minuten waren in Friedewald gespielt, da war auf beiden Seiten bereits ein Treffer gefallen. Zunächst für die Hausherren, die Justin Nagel vom Elfmeterpunkt aus in Führung brachte (7.), nachdem er selbst gefoult worden war.
Die Antwort der Gäste ließ aber nicht lange auf sich warten. Nach einem wunderbaren Spielzug über die rechte Seite bekam Martin Weber den Ball in den Lauf gespielt, behielt frei vor dem herauseilenden Weitefelder Schlussmann Elias Ermert die Nerven und schob aus 14 Metern zum 1:1 ein (11.).
Danach verflachte die Begegnung nicht, beide Teams gingen kampfbetont und engagiert zu Werke. Einzig nennenswerte Torgelegenheiten bekamen die rund 150 Zuschauer bis zum Pausenpfiff von Schiedsrichter Jens Bachmann (Hilgert) keine mehr geboten, weil sich das durchaus temporeiche Geschehen zumeist im Mittelfeld abspielte.
Das änderte sich nach dem Seitenwechsel. Die Ahrbacher hatten durch Tim Kuhns Lattenkopfball (54.) zwar die erste Chance, doch die läutete quasi eine Drangphase der Hausherren ein, in der ein Spieler zum Mann des Abends avancierte: Gästekeeper Florian Weimer. Der hielt seine Mannschaft mit Glanzparaden gegen die Distanzschüsse von Sascha Cichowlas (60.) und Luca Thom (74.) nämlich im Rennen, ehe zwei Einwechselspieler die Partie zugunsten der Ahrbacher entschieden. Spielertrainer Niklas Wörsdörfer per Heber (83.) und Oskar Höwer nach einem Konter (87.) machten alles klar, wobei Weimer dazwischen den Ausgleich verhinderte, als Nagel und der eingewechselte Louis Pinkert aus dem Gewühl heraus kurz nacheinander zum Abschluss kamen (84.). Andreas Hundhammer
Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen: Ermert – Lohmar, Becker, Warning, Wölfer – Cichowlas, Seibel – Thom, Weishar (84. Pinkert), Lopata – Nagel.
Ahrbach/Heiligenroth/Girod: Weimer – Chr. Laux, D. Laux, Gombert, Quirmbach (62. Höwer) – Lemmerz, Weber, Schaaf, Bruch (77. Wörsdörfer) – T. Kuhn, Orentsis (85. Trumm).
Schiedsrichter: Jens Bachmann (Hilgert) – Zuschauer: 150.
Tore: 1:0 Justin Nagel (7., Foulelfmeter), 1:1 Martin Weber (10.), 1:2 Niklas Wörsdörfer (83.), 1:3 Oskar Höwer (87.).
Besonderheit: Gelb-Rot gegen den Ahrbacher Tim Kuhn (89., Foulspiel und Unsportlichkeit).

 

Kurioses Eigentor passt ins Bild: SG Ahrbach feiert 5:1-Heimsieg
Westerwälder lassen gegen TuS Burgschwalbach nichts anbrennen
22.09.2019 - SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod : TuS Burgschwalbach 5 : 1 (2 : 0)

Im Fußball fassen manchmal einzelne Tore treffend den Verlauf einer gesamten Partie zusammen. Dieses Phänomen trat auch beim Bezirksliga-Kick zwischen der SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod und der TuS Burgschwalbach zutage. Beim Stand von 3:1 für die SG kam es nach einem langen Ball auf der linken Abwehrseite der TuS zu einem Zweikampf zwischen Ahrbachs Dominik Zängerle und Verteidiger Philippe Diehl. Der Burgschwalbacher sah sich zu einem hohen Rückpass zu seinem Keeper Sören Müller gezwungen. Dieser versuchte noch, das Leder per Kopf zu entschärfen, doch seine Mühe war vergebens. Die Kugel segelte zum 4:1 ins Tor (75.). Damit war das Spiel endgültig entschieden, die SG setzte sich schlussendlich mit 5:1 (2:0) durch.
Bei den Kombinierten passte nahezu alles, die TuS dagegen bekam keinen Boden unter die Füße. „Es war nicht unser Tag“, bedauerte Gästetrainer Walter Reitz. Die SG setzte den Gegner früh unter Druck, beschäftigte ihn prompt in der eigenen Hälfte. Die erste gute Chance hatte Adrian Bruch, der nach Pass von Niklas Wörsdörfer an Torwart Müller scheiterte (5.).
Doch auch die Kicker vom Märchenwald hatten die Führung auf dem Fuß. Janosch Lauter setzte Diehl in Szene, dessen Versuch ging aber über das Tor (12.). „Am Anfang war es nicht so deutlich. Wenn wir da in Rückstand geraten, kann es anders laufen“, befand SG-Spielertrainer Wörsdörfer. Dass sein Team dann aber in Front ging, entsprach dem Spielverlauf. Alexander Gombert köpfte nach Flanke von Mario Schaaf zum 1:0 ein (22.). Kurz vor der Pause erhöhte Bruch, dem vorausgegangen war ein toller Spielzug über Tim Kuhn und Oskar Höwer (43.).
„Mit dem 0:2 waren wir noch gut bedient. Die Hoffnung war, dass wir das in der Halbzeit noch korrigieren können“, erklärte Reitz. Mit der Ampelkarte gegen Corvin Schwenk (60., wiederholtes Foulspiel) war die Aufgabe für die TuS jedoch kaum mehr zu lösen. Die spielerischen Ansätze waren speziell über den extrem umtriebigen Lauter da, aber die SG-Abwehr stand sicher und ließ kaum etwas zu. Tim Kuhn bediente Dennis Orentsis zum 3:0 (69.), ehe Lauter per Foulelfmeter – Robin Weilnau wurde von Schaaf zu Fall gebracht – verkürzte (72.). Mit Diehls kuriosem Eigentor sowie Dominik Zängerles 5:1 (85.) war der klare Endstand aber hergestellt.
„Die Mannschaft hat nie so wirklich das Gefühl vermittelt, das Spiel gewinnen zu wollen“, kommentierte Reitz, während Wörsdörfer nach dem ersten Heimsieg zufrieden feststellte: „Der Platzverweis war der Knackpunkt für die TuS. Wir haben gut verteidigt, haben aber noch das Potenzial, besser zu spielen.“
SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod: Weimer – Höwer (78. F. Kuhn), Laux, Gombert, Lemmerz – T. Kuhn, Weber, Quirmbach, Schaaf – Wörsdörfer (67. Orentsis), Bruch (70. Zängerle).
TuS Burgschwalbach: Müller – Haas (70. Weilnau), Kunz, Janz (76. Liguori), Biebricher – Schwenk, Berger, Lauter, Gotthardt – Fuchs, Diehl.
Schiedsrichter: Nils Schneider (Altenkirchen) – Zuschauer: 120.
Tore: 1:0 Alexander Gombert (22.), 2:0 Adrian Bruch (43.), 3:0 Dennis Orentsis (69.), 3:1 Janosch Lauter (72., Foulelfmeter), 4:1 Philippe Diehl (75., Eigentor), 5:1 Dominik Zängerle (85.).
Besonderheit: Gelb-Rote Karte gegen Corvin Schwenk (TuS) wegen wiederholten Foulspiels (60.).

 

Dennis Orentsis trifft beim Sieg gegen seinen Ex-Verein doppelt - Ahrbach punktet nach vier Remis bei Kosova dreifach
15.09.2019 - FC Kosovo Montabaur : SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod 3 : 0 (0 : 0)

Die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod hat in einem in der ersten Halbzeit nicht bezirksligareifen Spiel mit 3:0 (0:0) beim weiterhin punktlosen Aufsteiger Kosova Montabaur gewonnen und damit nach vier Unentschieden den ersten Sieg der neuen Saison geholt.
In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit bekamen die Zuschauer auf dem Kunstrasen in Stahlhofen wenige Torchancen zu sehen. Stattdessen kam es zu vielen nickligen Zweikämpfen im Mittelfeld, und beide Mannschaften versuchten sich mit langen Bällen. Die erste nennenswerte Chance verbuchten die Gastgeber. Doch Agim Xhaferis Schuss (33.) konnte Gäste-Torwart Florian Weimer mit den Fingerspitzen über das Tor lenken.
Auf der Gegenseite kamen die Ahrbacher nach einem Befreiungsschlag von Dominik Laux etwas zufällig zu ihrer größten Möglichkeit. Der Befreiungsschlag landete über Oskar Höwer bei Dennis Orentsis, der über außen in den Strafraum drang und mit seiner Hereingabe Tim Kuhn fand. Dieser traf aus fünf Metern freistehend aber nur die Latte (38.).
In Halbzeit zwei steigerten sich die Gäste aus Ahrbach. Dies mündete nach genau einer Stunde auch im Führungstreffer. Kosovas Verteidiger Jakob Bender ließ einen hohen Ball einmal springen. Diese Möglichkeit nutzte Dennis Orentsis, ging dazwischen und setzte entscheidend nach, wobei er etwas Glück hatte, dass sein Pressschlag mit Leutrimm Husaj genau in den Lauf von Tim Kuhn ging, der den Ball mit der Spitze im Tor versenkte. Beim ersten Treffer noch als Vorlagengeber in Szene getreten, entschied der auffällige Dennis Orentsis dann innerhalb von drei Minuten mit einem Doppelpack das Spiel bei seinem Ex-Verein. Nach einem Ballgewinn des zuvor eingewechselten Martin Webers steuerte dieser in einer Drei-gegen-Drei-Situation auf das Gästetor zu, bediente Noah Quirmbach, der mit einem Übersteiger seinen Gegenspieler ins Leere laufen ließ und quer auf Orentsis legte, der nur noch einschieben musste (71.). Zwei Minuten später traf Orentsis per Freistoß mit einem Schuss unter der Mauer hindurch zum 0:3-Endstand. Die beste Möglichkeit der Gastgeber vergab Ismayil Barut vom Elfmeterpunkt. Er setzte den Strafstoß links am Tor vorbei (80.). Zuvor war Rilind Rama von zwei Gegenspielern im Strafraum regelwidrig in die Zange genommen worden.
„Das erste Tor hat uns das Genick gebrochen. Danach war es schwer. Wir haben den Faden und den Spielfluss verloren“, fand Kosova-Trainer Afrim Halimi. Gästetrainer Niklas Wörsdörfer dagegen war zufrieden: „Nach vier Unentschieden war es wichtig, dass wir jetzt mal ein Spiel gewinnen konnten. Nach dem 1:0 hatten wir natürlich Selbstvertrauen und haben das dann vor allem über die Außen gut zu Ende gespielt.“
Kosova Montabaur: Bardhaj - Aziri, Ismajli, Husaj, Bender (87. Sadiki) - Shala (64. Otto), Malici, Alimi, Xhaferi - Rama (77. Pignataro) - Barut.
Ahrbach/Heiligenroth/Girod: Weimer - C. Laux, Gombert, D. Laux - Höwer (70. Weber), F. Kuhn (80. Schwenk), Trumm, Quirmbach - Bruch - Orentsis (84. Hübinger), T. Kuhn.
Schiedsrichter: Lukas Wilzek (Höchstenbach) - Zuschauer: 150.
Tore: 0:1 Tim Kuhn (60.), 0:2, 0:3 Dennis Orentsis (71., 73.).
Besonderheiten: Ismayil Barut (Kosova) schießt Foulelfmeter am Tor vorbei (80.).

 

Ahr­ba­cher spie­len zum vier­ten Mal re­mis
06.09.2019 : SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod : SG Rennerod 2 : 2 (1 : 1)
SG gleicht zwei Mi­nu­ten vor Schluss zum 2:2 ge­gen Ren­nerod aus

Die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod bleibt ungeschlagen, wartet aber auch weiterhin auf ihren ersten Dreier in der Fußball-Bezirksliga Ost. Das 2:2 (1:1) gegen Aufsteiger SG Rennerod/Irmtraut/Seck war gleichbedeutend mit dem vierten Remis im vierten Saisonspiel.
Im ersten Durchgang boten beide Teams nur wenig konstruktives Spiel nach vorne an. Mit ihrer ersten Möglichkeit gingen die Platzherren prompt in Führung. Adrian Bruch sah, dass Rennerods Torwart Joshua Zey zu weit vor seinem Kasten stand und setzte aus 25 Metern zu einem Heber an, der sich über den Keeper hinweg ins Gehäuse senkte (13.). Wenn die Ahrbacher ansatzweise gefährlich wurden, dann nach langen Bällen oder Kontern, wobei herausgespielte Chancen Mangelware blieben.

Zeigte auch in Ruppach-Goldhausen seine Qualität: Der Renneroder Kakui Takuya (hier gegen den Ahrbacher Mario Schaaf) erzielte für sein Team das zwischenzeitliche 1:1. Die Partie endete 2:2-Remis.


In einer Situation hätte die SGA erhöhen können, als sie nach einer Renneroder Ecke einen schnellen Angriff fuhr. Doch letztlich ging Martin Webers Schuss über das Tor (34.). Rar sah es auch beim Aufsteiger aus, der sich kurz vor dem Pausenpfiff dennoch über den Ausgleich freuen durfte. Aus halblinker Position schlenzte Takuya Kakui die Kugel ins rechte, lange Eck und besorgte so das 1:1 (42.).
Hälfte zwei verlief nach ähnlichem Muster. Die Zuschauer bekamen weiterhin wenige Torraumszenen zu sehen. In der Schlussphase fielen trotzdem noch zwei Treffer. Zunächst gingen die Renneroder in Front, Michael Sehner war bei einer Ecke zur Stelle und köpfte zum 2:1 ein (72.). Dieser Vorsprung hielt bis zwei Minuten vor Schluss an, ehe der auffällige Martin Weber der Heimmannschaft immerhin noch einen Zähler sicherte. Einen eigentlich harmlosen Schuss klärte Torwart Zey nur unzureichend. Weber war zur Stelle und staubte ab (88.).
„Wir sind ein Team, Joshua ist noch ein junger Torwart. Vorher hätten auch zehn andere den Ball klären können“, machte Pascal Heene seinem Keeper keine Vorwürfe. Der SGR-Spielertrainer hatte sein Team besser im Spiel gesehen, „doch dann waren es wieder zwei Fehler, die das Spiel zerstören. Allerdings haben wir eher einen Punkt gewonnen als zwei verloren.“ Ahrbachs Coach Niklas Wörsdörfer erklärte: „Wir gehen früh in Führung, verlieren dann jedoch den Zugriff. Am Ende hat man aber wieder den absoluten Willen der Mannschaft gesehen.“
Nico Kexel/Lukas Erbelding
Ahrbach/Heiligenroth/Girod: Horz – C. Laux (79. Hübinger), Gombert, Trumm – Schaaf, Weber – Quirmbach, Lemmerz (56. D. Laux) – Höwer – T. Kuhn (70. Orentsis), Bruch.
Rennerod/Irmtraut/Seck: Zey – Kupecek, Muzaqi, Herkersdorf, Schier – Heene, Sehner (77. Scherer) – Brockmann (46. Tj. Benner), Kakui, Higuchi – Tahiri.
Schiedsrichter: Christian Fritzen (Neuwied).
Zuschauer: 100.

 

Ahrbach kann mit Punkt bei Ellingen leben - Joker Orentsis scheitert beim 0:0 an Torwart Krokowski – Wörsdörfer: Ich bin voll zufrieden
01.09.2019 - SG Ellingen/Bonefeld/Willroht : SG Ahrbach/Girod/Heiligenroth  0 : 0

Sie trafen beide das Tor nicht. Sowohl die SG Ellingen/Bonefeld/Willroth als auch die SG Ahrbach/Girod/Heiligenroth bleiben nach dem 0:0 am dritten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Ost erst mal im Mittelfeld der Tabelle stecken. Das Ergebnis ist verdient, denn echte Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware.
Bewertet man die Veränderungen, kommt man zu der Erkenntnis, dass hüben wie drüben die gleiche Zielsetzung für die noch junge Saison gesetzt wurde. Der Jugend soll die Zukunft gehören. Doch geht es nicht ohne Leitfiguren. Was beim Gastgeber Spielertrainer Christian Weißenfels, ist bei Ahrbach Niklas Wörsdörfer.
Intensives Pressing und aggressives Zweikampfverhalten verhalfen den Gästen nach einer anständigen Anfangsviertelstunde der Ellinger zu mehr Ballbesitz. In dieser Phase hatte die Heimelf ihre besten Szenen und die beste Chance. Einen Zuckerpass von Weißenfels konnte Lukas Müller aber nicht verarbeiten. Nach einer halben Stunde Spielzeit wurde der Ellinger Trainer etwas lauter und forderte mehr Energie von seinen Mitspielern. Ahrbach hatte fortan bis zum Wechsel das Heft in der Hand. Dennoch brauchte der heimische Torwart Philipp Koslowski selten einzugreifen, waren doch die Angriffsbemühungen der Gäste trotz des Drucks im Ellinger Strafraum nicht zielstrebig genug. „Bis dahin haben wir es eigentlich ganz gut gemacht“, sagte der auf dem Platz fast alle Bälle fordernde Wörsdörfer später.
Die Zuschauer sahen nach Wiederbeginn eine andere Ellinger Mannschaft. Die bis dato dickste Torchance zur Führung leitete der Spielertrainer selbst ein, doch der Kopfball von Müller prallte vom Pfosten ab. Wenig später verschaffte sich der routinierte Weißenfels mit einer Körperdrehung an der Strafraumgrenze Freiraum, doch auch diesmal blockte die jetzt etwas wackelnde Ahrbacher Defensive den Schuss ab.
Die Partie wurde nun wesentlich abwechslungsreicher. In der 70. Minute hatte der prima aufspielende Müller dann erneut Pech. Sein Kopfball wurde gerade noch von der Torlinie gekratzt. Der gerade erst eingewechselte Dennis Orentsis hätte eine Viertelstunde vor dem Spielende doch drei Punkte für seine SG Ahrbach sichern können, wäre nicht Torwart Krokowski im SGE-Tor mit einer Glanzparade zur Stelle gewesen. Beide Kontrahenten suchten in den Schlussminuten die Entscheidung, es blieb aber bei der torlosen Punkteteilung. „Dieser Punkt ist für uns sehr wichtig und ich bin damit voll zufrieden“, sagte Wörsdörfer.
Ellingen: Krokowski – Douzi (72. Reichert), Kleinmann, Becker, Best – Hümmerich, Drees, Müller – Sari (80. Halfmann), Wranik - Weißenfels.
Ahrbach: Weimer – Laux, Gombert, Trumm – Quirmbach, Schaaf, Weber, Lemmerz (80. Hübinger) – Wörsdörfer (65. Orentsis), Bruch (63. Höwer) - Kuhn.
Schiedsrichter: Athanasios Fasoulas (Ahrbrück) – Zuschauer: 120.

 

Röhrig rettet Wirges einen Punkt im Derby bei der SG Ahrbach
Bezirksliga Ost: Favorit EGC kommt nicht richtig auf Touren – Weimer hält Elfmeter
25.08.2019 - SG Ahrbach/Heiligenroth/G. - Spvgg EGC Wirges 2:2 (1:1)

In der Bezirksligabegegnung zwischen der SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod und der Spvgg EGC Wirges strebten beide Teams ihren ersten Sieg in der noch jungen Saison an, doch letztlich trennte man sich mit einem gerechten 2:2 (1:1)-Unentschieden. Das sahen die Trainer ähnlich. Serkan Öztürk (Wirges) war zwar mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden, doch letztlich stellte er fest, dass sein Team eher zwei Punkte verloren als einen Punkt gewonnen hat. „Trotzdem halten wir an unserem Matchplan fest, möglichst spielerische Lösungen zu suchen“, meinte er.
Ahrbachs Alexander Gombert (rechts) war gegen seinen Ex-Verein erfolgreich. Beim 2:2 gegen Wirges erzielte der Verteidiger das 1:1. Foto: Wengenroth

Ahrbachs Spielertrainer Niklas Wörsdörfer hatte die Partie merklich zugesetzt: „Nach solchen 90 Minuten kann man graue Haare bekommen. Meine Mannschaft hat eine Supermoral gezeigt, und wenn wir unsere Chancen noch besser genutzt hätten, wäre auch ein Sieg drin gewesen. Gut, dass uns Florian Weimer mit dem gehaltenen Strafstoß im Spiel gehalten hat“, konstatierte er sehr sachlich.
Die Gäste aus Wirges begannen zielstrebig und konzentriert. Schon nach fünf Minuten erzielte Torjäger David Röhrig nach einer schönen Flanke von Matthias Wengenroth den Führungstreffer zum 0:1. Nur zwei Minuten später hätte die EGC ihre Führung ausbauen können, doch Ahrbachs Keeper Florian Weimer hielt einen von Christopher Laux an David Röhrig verursachten und von Florian Schlich geschossenen Strafstoß souverän. Die Spvgg EGC Wirges, im Vorfeld der Saison als einer der Titelfavoriten gehandelt, bekam das Spiel immer besser in den Griff, doch Ahrbach blieb durch Konter stets gefährlich.
In der 30. Minute rettete Simon Trumm für den bereits geschlagenen Florian Weimer auf der Linie, und Matthias Wengenroth hatte mit einem Distanzschuss an die Latte die 2:0-Führung auf dem Fuß (36.). Doch es sollte anders kommen. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte setzte der Ex-Wirgeser Alexander Gombert einen zunächst abgewehrten Eckball per Volleyschuss zum Ausgleich in die Maschen.
Mit der Einwechslung von Dennis Orentsis kamen die Ahrbacher zu mehr Chancen. So traf Orentsis in der 58. Minute nur den Pfosten, kurz danach konnte er nur durch ein Foul von Pascal Romes im Strafraum gebremst werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Adrian Bruch sehr sicher (64.). Der Treffer zum Endergebnis von 2:2 ging dann wieder auf das Konto von David Röhrig, der eine Flanke von Florian Schlich verwandelte (70.).
Nun wurde es hektisch und auf beiden Seiten gab es Torchancen zuhauf, doch vor allem zeigten beide Keeper, dass sie zu den guten in dieser Klasse gehören.

 

Weber verhindert Hundsangens Kirmessieg - Fußball-Bezirksliga Ost: SG Ahrbach gleicht in der 87. Minute aus – 220 Zuschauer sehen das Eröffnungsspiel

16.08.2019 - SG Hundsangen/Obererbach - SG Ahrbach/H./G. 1:1 (1:0)

Hundsangen. Der Ball rollt wieder in der Bezirksliga Ost: Vor 220 Zuschauern haben die SG Hundsangen/Obererbach und die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod am Freitagabend die Saison eröffnet. Dabei sahen die Gastgeber in ihrem Kirmesheimspiel lange wie die Sieger aus, bis die Ahrbacher in der 87. Minute doch noch den späten 1:1-Ausgleich erzielten.
„Leider haben wir es verpasst, hier zur Kirmes den Dreier zu holen“, sagte Thomas Arzbach, der Trainer der Gastgeber, der aber mit der Art und Weise, wie sein Team aufgetreten ist, zufrieden war. „Leidenschaft und Engagement haben gestimmt“, meinte er.
Die Gäste kamen nicht nur mit einem neuen Trainerduo, sondern auch mit einer offensiven Aufstellung nach Hundsangen. Marco Mai und Niklas Wörsdörfer boten eine 3-2-3-2-Formation auf, in der Wörsdörfer selbst an der Seite von Adrian Bruch stürmte. Die Rechnung ging zunächst auf, 20 Minuten lang drückten die Ahrbacher der Partie ihren Stempel auf. Kompakt und spielstark traten sie auf, offenbarten jedoch ein Manko: Mehr als einen Schuss von Mario Schaaf von der Strafraumgrenze, den Leon Schmitt parierte (16.), brachten sie nicht zustande.
Thomas Arzbach hatte sich für eine andere Taktik entschieden. Sein im 4-2-3-1 aufgestelltes Team sollte zunächst defensiv stabil stehen. Sicherheit statt Glanz war angesagt, um dann im Umschaltspiel über den schnellen Yannik Baum nach vorne zu kommen. Soweit zumindest die Theorie, in der Praxis sorgte aber auch Hundsangen kaum für Gefahr im letzten Drittel. Zwei Ausnahmen: Nach einem Trikotzupfer von Dominik Laux, der mit „Dunkelgelb“ gnädig geahndet wurde, trat Tim Weimer zum Freistoß an, den Namensvetter Florian Weimer im Ahrbacher Tor aber genauso entschärfte (22.) wie wenig später einen Versuch von Yannik Baum (26.). Dass der Ball vor der Pause doch noch den Weg ins Tor fand, war Folge einer starken Einzelleistung: Hundsangens Sebastian Schneider fackelte aus 16 Metern nicht lange und versenkte den Ball im linken Eck – ein Tor aus dem Nichts (45.). Der Dämpfer kurz vor dem Pausenpfiff schien die Gäste aber nicht zu beeindrucken. Wie zu Beginn der Partie erwischten sie auch in Durchgang zwei den besseren Start und waren dem Ausgleich bei Chancen von Adrian Bruch (50.) und Simon Trumm (55.) nahe. Danach gab's aber erneut einen Bruch. Ahrbach verlor die gute Linie, während sich Hundsangen steigerte und durch Tim Weimer (63.) und Yannik Baum (64., 78.) selbst zu guten Möglichkeiten kam. Als dann alle schon mit einem Heimsieg zur Kirmes rechneten, schlug Martin Weber zu und sorgte nach einem flachen Ball von der linken Seite für den in dieser Phase nicht mehr erwarteten Ahrbacher Ausgleich (87.). „Das war natürlich glücklich“, wusste Gästecoach Niklas Wörsdörfer. „Wir haben vorher viel versucht, waren dabei aber zu hektisch.“ Rolf Schulze/Marco Rosbach
Hundsangen/Obererbach: Schmitt - Meuer, Hanke, Schwickert, Noll - T. Weimer, Faulhaber - N. Steinebach, F. Steinebach (80. Krasniqi), Baum - Schneider (70. Weber).
Ahrbach/Heiligenroth/Girod: Weimer - D. Laux (46. Quirmbach), Gombert, Trumm - Schaaf, Weber - C. Laux, Lenz (78. T. Kuhn), Lemmerz - Bruch, Wörsdörfer.
Schiedsrichter: Marvin Engelbertz (Scheuerfeld) – Zuschauer: 220.
Tore: 1:0 Sebastian Schneider (45.), 1:1 Martin Weber (87.).

 

Ahrbacher scheitern knapp am VfB Wissen und verlieren mit 1:3
Rheinlandpokal: SG hat Rheinlandligisten am Rande einer Niederlage
31.07.2019 - SG Ahrbach - VfB Wissen 1:3 (0:1).
Die Partie begann mit einem Hauch von Wembley, als VfB-Akteur Emre Bayram die Unterkante der Latte traf, der Ball aber vor der Linie aufsetzte (3.). Danach fanden die Ahrbacher vor 160 Zuschauern allmählich in die Partie, auch weil Mario Schaf im zentralen Mittelfeld unaufhörlich ackerte. Gefährlich wurde der gastgebende Bezirksligist zumeist nach Kontern über Adrian Bruch auf der linken Seite, wirklich zwingend wurde es jedoch nicht. Gerade in einer Phase, in der die Ahrbacher auf Augenhöhe mit dem VfB schienen, schlug dieser dann eiskalt zu, als Max Ebach den herauseilenden SG-Keeper Florian Weimer umkurvte und zur Pausenführung einschob. Nachdem Martin Weber im Eins-gegen-Eins mit VfB-Schlussmann Philipp Klappert gescheitert war (49.) und Tim Kuhn nur die Latte getroffen hatte (51.), köpfte Christopher Laux nach einem langen Flankenball zum verdienten 1:1 ein (59.). In der Endphase entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch, wobei die Ahrbacher ein Stück weit überlegen schienen. Doch die Entscheidung fiel letztlich zugunsten des Rheinlandligisten, für den Steven Winzenburg (82., Kopfball) und Anil Berber (90.+1) alles klar machten.

 

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