Fußballberichte aus der Westerwälder Zeitung  
   

Ahrbach ist eine Nummer zu groß - SG Rennerod kann denTabellenführer nicht entscheidend bremsen
25.10.2020 SG Rennerod/Irmtraut/Seck : SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod 0 : 6 (0 : 2)
Mit einer Galavorstellung in der Bezirksliga Ost ließ die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod beim 6:0 (2:0)-Auswärtssieg ihren Gastgeber SG Rennerod/Irmtraut/Seck im wahrsten Sinne des Wortes im Regen stehen. Gegen ambitionierte Kontrahenten hatte die heimische Spielgemeinschaft zuletzt enormen Ehrgeiz entwickelt. Die Taktik gegen den Spitzenreiter aus Ahrbach war so ausgelegt, erst einmal nicht in Rückstand zu geraten. Dieser Plan sollte eine knappe Halbzeit lang aufgehen. Danach brachen aber alle Dämme, als bei den Gästen mit einem Doppelschlag der Knoten platzte. Bis dahin hatte der Favorit schon seine spielerischen Vorteile demonstriert. Jannis Meuer (18.), Marc Henkes (24.) und Dominik Laux (25.) besaßen schon Möglichkeiten zur Führung. Der direkt verwandelte Freistoß von Marc Henkes (42.) brachte den Tabellenführer endgültig ins Rollen. Sebastian Frank (43.) erhöhte nur wenig später.

Marc Henkes (links, hier im Zweikampf mit Rennerods Martin Scherer) brachte die Ahrbacher Tormaschinerie ins Rollen

Rennerods Trainer Pascal Heene wollte seiner Elf nach überstandenem Muskelfaserriss im zweiten Durchgang aktiv helfen. Doch nachk urzer Spielzeit zwickte es wieder im Oberschenkel, ein erneuter Wechsel wurde notwendig. Die Gastgeber trauten sich nun mehr nach vorne und waren im Feldspiel ebenbürtig. Durch die Lockerung der Defensive boten sich den Gästen die Räume, welche der Ligaprimus mit klugen Ideen und perfekten Spielzügen zur Resultatsverbesserung nutzte. Zudem steigerten Adrian Bruch und Steffen Decker nach Wiederbeginn die offensive Qualität von der Bank. Beide Joker brachten dies gemeinschaftlich beim vorentscheidenden 0:3 zum Ausdruck. Adrian Bruch nutzte das Zuspiel Deckers (57.), der auch bei Tim Kuhns 0:4 perfekt servierte (67.). Das mustergültige Kombinationsspiel der Gäste hielt bis zum Schluss an. Bei ständiger Bewegung ohne Ball und Nutzen der gesamten Breite des Spielfeldes erteilte der übermächtige Spitzenreiter den Einheimischen an diesem Tag Anschauungsunterricht. Rennerod hatte angesichts des deutlichen Rückstandes mittlerweile resigniert. Der Torhunger der SG Ahrbach war jedoch noch nicht gestillt. Tim Kuhn per Kopfball auf Flanke von Adrian Bruch (72.) und Steffen Decker  (78.) machten das halbe Dutzend voll. „Wir haben viel rotiert heute und konnten nach der Pause mit Bruch und Decker noch nachlegen. Die Einstellung war einfach topp“, war Ahrbachs Trainer Niklas Wörsdörfer begeistert .„Heute war nicht mehr drin für uns.Ahrbach war einfach eine andere Hausnummer“, trug Pascal Heene die Pleite mit Fassung.

 

Adrian Bruch rettet Ahrbach ganz spät vom Punkt noch einen Punkt - Müschenbach hat den Primus am Rande der Niederlage
21.10.2020: SG Ahrbach/Heili-genroth/Girod : SG Müschenbach/Hachenburg 2 : 2 (0 : 0)
Jetzt ist auch die Siegesserie der SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod gerissen: In seinem sechsten Spiel ging der Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga Ost zum ersten Mal nicht als Sieger vom Platz, sondern kam gegen die kämpferisch starke SG Müschenbach/Hachenburg nach schwacher Leistung nur mit viel Mühe zu einem 2:2 (0:0). Der Ausgleich für den Favoriten fiel dabei erst in derzweiten Minute der Nachspielzeit durch einen Handelfmeter, den Adrian Bruch verwandelte. „Dieses Unentschieden fühlt sich wie eine Niederlage an“, haderte Müschenbachs Trainer Björn Hellinghausen, nahm aber nach der starken Leistung auch viel Positives mit. „Wir haben gekämpft und alles reingehauen. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie lebt. “Vor 180 Zuschauern entwickelte sich von Beginn an ein intensiver Schlagabtausch, in dem die Gastgeber nicht so zum Zugk amen,wie sie selbst und wohl auch so manche Beobachter das vielleicht erwartet hatten. Der Grundlag auf der Hand: Trotz zuletzt dreier Niederlagen in der Liga präsentierte sich Müschenbach selbstbewusst und engagiert. Dabei ließ Hellinghausen sein Team gegen den Tabellen führer nicht nur massiv verteidigen, sondern auch richtig ordentlich mitspielen. Einzig bei den Chancen hatten die Ahrbacher bis zur Pause tatsächlich Vorteile, wohingegen das Geschehen auf dem Heiligenrother Kunstrasenplatz ansonsten eher in die Kategorie „ausgeglichen“ einzustufen war. Zum ersten Mal brenzlig vor dem Kasten der Einheimischen wurde es, als Schiedsrichter Boris Stoeber fast schon zur Halbzeit pfeifen wollte. Es lief die 45. Minute, da zog Müschenbachs Andreas Bleich aus 25 Metern vielversprechend ab, hatte aber Pech, dass Christopher Laux blitzschnell reagierte, sich in den Ball warf und diesen entscheidend blockte. Auf der Gegenseite sorgte Tim Kuhn früh für den ersten Warnschuss, der aber knapp am Gästetor vorbeiging (3.). Danach verhinderte Müschenbachs Keeper Jan Böhning zweimal nach Distanzschüssen eine Ahrbacher Führung: Erst lenkte er Mario Schaafs 25-Meter-Kracher über die Latte (18.), dann entschärfte er Adrian Bruchs Diagonalball aus 30 Metern (30.).

Marc Henkes (links) und der bisher so stark aufspielende Bezirksliga-Tabellenführer SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod hatten am Mittwochabend viel Arbeit mit dem stark dagegenhaltenden Team der SG Müschenbach/Hachenburg(rechtsTimZeiler)

Nach dem Wechsel erhöhten die Gäste den Druck immer mehr und erkämpften sich damit nicht nur klare Feldvorteile, sondern auch die Führung. Den starken Jan Lucca Schneider konnte Ahrbachs Mario Schaaf nur noch per Foul stoppen, den fälligen Strafstoß verwandelte Kapitän Benny Walkenbach sicher (59.). Kurz darauf hätte Felix Velten erhöhen können, doch Nils Weimer, der Schlussmann der Gastgeber, klärte im Rauslaufen (63.). Statt des 0:2 gab's das 1:1, als der eingewechselte Ahrbacher Spielertrainer Niklas Wörsdörfer für Bruch auflegte und dieser von der Strafraum grenze aus traf (76.). Doch kaum war der Jubel der Einheimischen verklungen, führten auch schon wieder die Gäste. Nur eine Minute nach dem Ausgleich vollstreckte Paul Herles nach Schneiders Vorarbeit (77.). In der Folge wurde es hektisch und am Ende auch turbulent, als Schiedsrichter Stoeber im Gewühl ein Müschenbacher Handspiel erkannte und diesmal auch zugunsten der Gastgeber auf den Elfmeterpunkt zeigte. Diese Chance ließ sich Doppeltorschütze Bruch nicht nehmen (90.+2). Von einem glücklichen Punkt sprach hinterher Ahrbachs Niklas Wörsdörfer, denn „wir hatten nie Zugriff auf das Spiel. Die Einstellung macht viel aus – und die hat heute bei uns nicht gestimmt.“
Ahrbach/Heiligenroth/Girod: Weimer-C. Laux, Gombert, Meuer (82.Quirmbach), Lenz - Schaaf (73.Frank), D. Laux (59.Wörsdörfer) - Henkes, Decker - T.Kuhn, Bruch
Müschenbach/Hachenburg: Böhning - Bonn, Weber, Heinen, Bleich - Zeuner (40.Velten) - Zeiler, Walkenbach, Kleinhenz (77.Sönmez) - Herles (86. Wienand) , Schneider
Schiedsrichter: Boris Stoeber (Lahnstein) - Zuschauer: 180.
Tore: 0:1 Benny Walkenbach (59, Foulelfmeter), 1:1 Adrian Bruch (76.), 1:2 Paul Herles (77.), 2:2 Adrian Bruch (90.+2, Handelfme
ter).


 

Clevere Ahrbacher wahren ihre weiße Weste - 2:0-Erfolg bei der SG Wallmenroth
18.10.2020
SG Wallmenroth/Scheuerfeld : SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod 2:0 (1:0)
Die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod hat mit einem 2:0 (1:0)-Erfolg bei der SG Wallmenroth/Scheuerfeld ihre weiße Weste gewahrt und die Tabellenführung in der Bezirksliga Ost verteidigt.Zu Beginn war es ein offener Schlagabtausch, beide Teams suchten ihr Heil in der Offensive. In der fünften Minute spielte Mario Schaaf in den Lauf von Marc Henkes, der frei vor Wallmenroths Schlussmann Niklas Platte den Kürzeren zog. Nur drei Minutens päter steckte Steven Moosakhani nach links durch zu  Robin Moosakhani, der aber aus zwölf Metern weit rechts vorbei schoss. Im direkten Gegenzug flankte Adrian Bruch auf Tim Kuhn, der freistehend am Elfmeterpunkt jede Menge Zeit hatte, aber überhastet weit vorbeiköpfte. In der 17. Minute scheiterte Michael Leis mit einem 16-Meter-Schuss an Gästekeeper Niko Horz, der die Kugel beim Übergreifen gerade noch zur Ecke über die Latte lenken konnte. Danach beruhigte sich das Geschehen, und beide Teams standen hinten besser, wobei die Gastgeber früh zweimal verletzungsbedingt wechseln mussten. Mit Lukas Demmer und Tim Fischbach mussten gleich beide Innenverteidiger vom Feld, stattdessen mussten dort fortan Kevin Brocca und Steven Moosakhani ihren Mann stehen. Zum Ende der ersten Hälfte hatten die Gäste mehr vom Spiel und gingen praktisch mit dem Pausenpfiff in Führung. Nachdem Bruch aus18 Metern abgezogen hatte und Platte den Aufsetzer nicht festhalten konnte, war Steffen Decker zur Stelle und staubte ab. Kurz nach Wiederbeginn wäre den Gastgebern beinahe der Ausgleich gelungen, doch Michael Leis setzte einen schulbuchmäßig vorgetragenen Konter volley aus fünf Metern übers Tor. Die Gäste machten es wiederum besser. Nach einem Ballgewinn auf der rechten Angriffsseite flankte Decker in die Mitte, wo Bruch genau richtig stand und Platte mit einem Kopfball gegen dessen Laufrichtung keine Chance ließ (69.). Die Hausherren versuchten nun alles, kamen aber kaum zu Chancen und konnten sich in der Schlussphase bei Platte bedanken, der mehrfach eine höhere Pleite verhinderte. Ahrbachs Spielertrainer Niklas Wörsdörferwar nach der Partie zufrieden: „Natürlich gehen wir zu einem glücklichen Zeitpunkt in Führung und hatten auch ein, zwei Mal Glück, dass wir nicht den Ausgleich kassiert haben. Hintenraus hätten wir die eine oder andere Szene besser ausspielen müssen.“ Sein Gegenüber Thorsten Judt war trotz der Niederlage nicht unzufrieden: „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat aufopferungsvoll gekämpft. Der Gegner war nach vorne einen Tick cleverer, wir hingegen waren bei unseren Chancen nicht zwingend genug. Vom Einsatz und Engagement war das absolut okay.“
Wallmenroth: Platte – Lück, Demmer (15. Meyer), T. Fischbach (31. Seyhan), Brocca – Freudenberg, St.
Moosakhani, Zimmermann, Germann – Leis, R. Moosakhani.
Ahrbach: Horz – Chr. Laux, Gombert, Meuer, Quirmbach – D. Laux, Schaaf – Decker (88. Lenz), Henkes
(77. Frank), Bruch – Kuhn (63. Wörsdörfer).
Schiedsrichterin: Christina Hehn, (Weitersburg) – Zuschauer: 175.
Tore: 0:1 Steffen Decker (45.+1), 0:2 Adrian Bruch (69.)

 

Steffen Decker schießt Ahrbach an die Spitze - ZweiTreffer gegen Burgschwalbach
11.10.2020  - SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod - TuS Burgschwalbach 3 : 0 (1: 0)
Mit einem 3:0-Sieg gegen die TuS Burgschwalbach setzte sich die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod wieder an die Spitze der BezirksligaOst – punktgleich mit Kosova Montabaur, SG Westerburg und der Spvgg EGC Wirges. Dochnoch hat die Tabelle keine große Aussagekraft, da nicht alle Mannschaften die gleiche Anzahl an Spielen haben. Den Gastgebern merkte man nicht an, dass sie am Mittwoch im Rheinlandpokal 120 Minuten brauchten, um sich gegen den Rheinlandligisten SG Malberg durchzusetzen. So begannen sie von Beginn an schwungvoll, und schon nach zwei Minuten prüfte Mario Schaaf Burgschwalbachs Torwart Sören Müllermit einem 20-Meter-Schuss, den dieser abklatschen konnte. So allmählich fanden die Gäste besser ins Spiel und waren vor allem durch Standards gefährlich, die aber letztlich nichts Zählbares einbrachten. Den ersten schönen Spielzug der Begegnung nutzte die SG Ahrbach dann zur 1:0-Führung. Der agile Adrian Bruch setzte sich auf dem rechten Flügel energisch durch, und seine scharfe Flanke verwertete Tim Kuhn zum Führungstreffer. In der Folge blieb bei beiden Teams vieles Stückwerk, sodass unter den zahlreich erschienen Zuschauern schon mal der Ausdruck „Gewürge“ die Runde machte. Nach der Pause bemühten sich beide Teams, ihre Linie zu finden. Einem Seitfallzieher von Ahrbachs Marc Henkes, den Sören Müller abwehren konnte, folgte ein Versuch von Steffen Decker, der den zweiten Ball knapp am Tor vorbeisetzte (51.). Doch dann machte es der Ex-Horresser besser. In der 57. Minute überwand Decker mit einem Drehschuss aus mehr als 30 Metern den Gästekeeper, und als Adrian Bruch einen Eckstoß flach an die Strafraumgrenze spielte, verwandelte Decker die Vorlage per Direktabnahme zum entscheidenden 3:0 (81.). Burgschwalbach steckte nicht auf, doch mehr als ein Kopfball an die Latte von Kiran Berger nach einem Lauter-Freistoß sprang dabei nicht heraus (77.). Walter Reitz, Trainer der TuS Burgschwalbach, fand den Spielverlauf typisch für die bisherige Saison: „Wir haben viele Spielanteile und halten optisch gut mit, doch dann macht meine Mannschaft entscheidende Fehler, die der Gegner gnadenlos ausnutzt. Wir müssen einfach cleverer agieren.“ Ahrbachs Trainer Niklas Wörsdörfer war glücklich über den vierten Sieg im vierten Spiel. „Wir haben jedoch noch zu viele Situationen zugelassen, die für uns hätten gefährlich werden können. Wenn wir das abstellen, können wir das Spiel noch besser beherrschen“, resümierte er sachlich.
Ahrbach/Heiligenroth/Girod: Weimer -C.Laux (84. F. Kuhn), Gombert, Meuer, Quirmbach - Schaaf, D. Laux (72.Frank) - Henkes, Bruch - Decker (84. Orentsis), T. Kuhn.
Burgschwalbach: Müller - Janz, Kunz, Dörner (68. Gotthardt), S.Biebricher  - N.Biebricher (46. Diehl), Weilnau - Lauter, Berger (82. Remke) - Ohlemacher, Fiedler (46. Schwenk)
Schiedsrichter: Noah List (Alsdorf). Zuschauer: 250
Tore: 1:0 Tim Kuhn (25.), 2:0, 3:0 Steffen Decker (57., 81.)

 

2. Runde Fußball-Rheinlandpokal - Wörsdöfer schießt Ahrbach in die dritte Pokal-Runde
07.10.2020 - SG
Ahrbach/Heiligenroth/Girod - SG Malberg/Rosenheim n.V. 4:3 (3:3,1:1).
Vor 160 Zuschauern war
Bezirksligist Ahrbach nicht nur von Beginn an auf Augenhöhe mit dem eine Klasse höher angesiedelten Gast, sondern ging nach einer Ecke durch Noah Quirmbachs Kopfball auch früh in Führung (8.). Durch einen Fehler des Bezirksligisten kam Malberg in der 20. Minute zum Ausgleich, als Benjamin Weber aus 16 Metern abzog und traf. Allzusehr aus dem Konzept bringen ließ sich Ahrbach dadurch aber nicht.Gleich im Gegenzug hatte Tim Kuhn die erneute Führung auf dem Fuß, als er aus 30 Metern allein auf Gäste-Keeper Niklas Winter zustürmte, dann aber nur den Pfosten traf.

Keine Geschenke für den Favoriten: Wie in diesem Zweikampf zwischen Ahrbachs Patrick Lenz (links) und Malbergs Gabriel Müller trat der gastgebende Bezirksligist resolut auf gegen den Rheinlandligisten

Spielerisch hatten die Einheimischen bis zur Pause sogar Vorteile, allerdings verlangte der tiefe Rasen den Akteuren viel ab. Im Doppelpack brachten MarcHenkes (55.) und Steffen Decker (58.) ihr Team nach der Pause mit 3:1 in Führung, eine Vorentscheidung war das aber trotz optischer Vorteile nicht. Denn erst war Sven Heidrich nach einem Freistoß an die Latte zur Stelle und verkürzte für Malberg (63.), ehe Justin Nagel mit einem sehenswerten Treffer von der Strafraumkante ins lange Eck (74.) den Ausgleich herstellte. Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit wechselte sich Ahrbachs Trainer Niklas Wörsdörfer selbst ein, markierte in der Verlängerung prompt das 4:3 (95.) und wurde so zumgefeierten Matchwinner.

 

Ahrbach bezwingt auch dritten Neuling - 2:0 - Auswärtssieg bei der SG Alpenrod
18.09.2020 - SG SG Alpenrod/Lochum/Nistertal/Unnau : SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod 0 : 2 (0: 2)
Die Aufsteiger in die Bezirksliga liegen der SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod. Am späten Freitagabend kam das Team um Kapitän Alexander Gombert nach den Siegen in Niederahr (2:0) und gegen Bornich (5:1) beim dritten Neuling SG Alpenrod/Lochum/Nistertal/Unnau zu einem 2:0 (2:0)-Erfolg und behält eine blütenreine Weste. Dass dem Favoriten aus der Ver-bandsgemeinde Montabaur von den forschen Einheimischen nichts in den Schoß gelegt würde, wurde zunächst beim Lattenknaller von Alpenrods Jannis Pörtner deutlich (10.) – kollektives Durchatmen war beim Spitzenreiter angesagt. DerHallo-wach-Effekt verfehlte seine Wirkung jedoch nicht. Dann schepperte das Aluminium auf der Gegenseite nach Adrian Bruchs Freistoß-Knaller aus gut  und gerne 30 Metern (18.). Damit war der Primus auf den Geschmack gekommen. Im Anschluss an eine von Christopher Laux getretenene Ecke war Tim Kuhn nach Steffen Deckers Vorlage zur Stelle und besorgte das 0:1 (28.). Ahrbach übernahm mehr und mehr die Kontrolle des Geschehens und durfte vor dem Pausenpfiff noch einmal jubeln. Der eiskalte Tim Kuhn profitierte nach Deckers Flanke von der Unentschlossenheit von Alpenrods Schlussmann Christopher Müller und beförderte den aufsetzenden Ball mit dem Hinterkopf ins lange Eck. Das wollte der Neuling nicht auf sich sitzen lassen. Zwei dicke Möglichkeiten blieben aber ungenutzt. Zunächst hätte Jannis Pörtner in aussichtsreicher Position besser selbst den Abschluss gesucht als die Kugel querzu legen (51.), dann tunnelte abermals Pörtner Ahrbachs Keeper NikoHorz, doch Julian Lemmerz konnte den Ball gerade noch klären (54.). Nach weitem Horz-Abschlag war fast das 0:3 fällig, doch Christopher Müller zwischen den Alpenroder Pfosten parierte Steffen Deckers Schuss glänzend (61.). Kurz darauf wechselten die Alpenroder gleich dreifach aus, um der Partie neue Impulse zu verleihen. Doch Ahrbach ließ nichts mehr anbrennen. AlpenrodsTrainer Timo Land, der mit Krücken am Spielfeldrand saß, bilanzierte: „Wir haben zunächst wenig zugelassen, doch das erste Gegentor sorgte für einen Bruch in unserem Spiel. Schade, dass uns nach der Pause der Anschluss nicht gelungen ist.“ Sein Kollege Niklas Wörsdörfer war zufrieden.„Das war ein guter Auftritt unserer Mannschaft gegen einen aggressiven Gegner. Zum Glück sind wir nicht in Rückstand geraten und haben dann unsere Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht. In der zweiten Halbzeit mussten wir in einem ausgeglichenen Spiel kämpferisch alles geben, um den Vorsprung zu verteidigen.“
Alpenrod/Lochum/Nistertal/Unnau: C. Müller - Heidrich, Breuer, Klöckner, Schneider - Kemper (62. Wenzelmann), Horsch - Recaj (62. Glanz), Haas, Pörtner (73. J. Müller) - Olejniczak (62. Häbel).
Ahrbach/Heiligenroth/Girod: Horz - C.Laux, Gombert, Quirmbach, Lemmerz - Schaaf (55. Wörsdörfer), Trumm (79. D.Laux), Henkes, Bruch (67. Höwer) -  Decker, T.Kuhn (74. Orentsis)
Schiedsrichter: Leonard Reif (Koblenz)
Zuschauer: 190.
Tore:0:1, 0:2 beide Tim Kuhn(27., 45.).


 

Ahrbach hat Bogel fest im Griff - Steffen Decker glänzt vor 150 Zuschauern mit zwei Toren und zwei Vorlagen
Eine klare Angelegenheit war das 5:1 (2:1) der SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod gegen den Aufsteiger SG Bornich/Reitzenhain/Bogel in der Fußball-Bezirksliga Ost. Während die Westerwälder mit optimaler Punktausbeute oben in der Tabelle stehen, müssen die Kombinierten aus dem Rhein-Lahn-Kreis noch auf ihre ersten Zähler warten. Nicht ins Bild passte der Spielstand zur Pause. Zwar führten die Gastgeber mit 2:1, doch damit konnten sie nicht zufrieden sein. Die Anfangsviertelstunde hielten die Bornicher mit, aber
der erste Treffer von Neuzugang Steffen Decker sollte zum Dosenöffner werden: Mit zwei Pässen war die Defensive der Gäste ausgehebelt, dieanschließende Flanke von Christopher Laux konnte der  ehemalige Torjägerder SG Horressen-Elgendorf unbedrängt im Netz unterbringen (14.). Fortan glich das Geschehen eher dem auf einem Handballfeld. Ahrbach ließ den Ball laufen, der Aufsteiger igelte sich hinten ein und hatte als Mittel nur nochlange Bälle übrig. Da kam das Geschenk des heimischen Torhüters Nils Weimer gerade recht. Sein verkorkster Pass war leichte Beute für Laurenz Beilstein, der per Schlenzer zum völlig überraschenden 1:1-Ausgleich traf (27.). An den Verhältnissen auf dem Platz änderte das freilich nichts, doch die Ahrbacher blieben oft zu harmlos und scheiterten am Bornicher Schlussmann Patrick Michel. Erfolg brachte erst ein Angriff, der dem des 1:0 glich. Diesmal flankte Julian Lemmerz, in der Mitte war wieder Decker zur Stelle (45.), den der Stadionsprecher nach dem 2:1 kurzerhand in „Doppel-Decker“ umbenannte.

Torschützen im Zweikampf: Ahrbachs Tim Kuhn (Mitte) und Bornichs Laurenz Beilstein(rechts)

Im zweiten Durchgang änderte sich nichts an den Kräfteverhältnissen, so dass die Ahrbacher das Ergebnis in die Höhe schraubten. Nach Decker-Ecke in den Rückraum nagelte Marc Henkes das Leder unter die Latte – 3:1 (58.). Tim Kuhn erhöhte auf 4:1 (69.), ehe Decker mit  seiner zweiten Vorarbeit Dennis Orentsis bediente, der per Schlenzer ins lange Eck den 5:1-Endstand besorgte (87.). „Ich bin nicht unzufrieden, weil sich der Gegner gut verkauft hat. Zwei, dreimal war Bornich gefährlich, so e
Ahrbach/Heiligenroth/Girod: N.Weimer – C.Laux (77. F. Kuhn), D.Laux (46. Höwer), Gombert, Trumm – Lenz (46. Wörsdörfer), Schaaf Decker, Henkes, Lemmerz – T.Kuhn (65. Orentsis)
Bornich/Reitzenhain/Bogel: Michel – D.Maus, Breithaupt, Schaab - Lorch, Kern (78.Huth) Debus, Beilstein (84. L. Maus), Riegel, Dillenberger – Schmidt, Friedrich (66. Frank)
Schiedsrichter: Yasin Demiray (Wissen)
Zuschauer:150
Tore: 1:0 Steffen Decker (14.), 1:1 Laurenz Beilstein (27.), 2:1 Steffen Decker (45.), 3:1 Marc Henkes (58.), 4:1 Tim Kuhn (69.), 5:1 Dennis Orentsis
(87.)

 

Zwei geniale Momente sind genug Bezirksliga Ost - TuS Niederahr unterliegt beim Debüt der SG Ahrbach
06.09.2020 - TuS Niederahr : SG Ahrbach 0 : 2 (0 : 2)
Trainer Lehmler gibt sich trotz 0:2 zuversichtlich
Saisonauftakt, Derby und coronabedingt mit „nur“ 210 Zuschauern ausverkauftes Haus: Die Partie zwischen dem TuS Niederahr und der SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod ließ die Fußballherzen nach sechsmonatiger Pause in der Bezirksliga Ost höherschlagen. Auch die Spieler beider Teams starteten mit großer Motivation in den langersehnten Ligaalltag. Trotz der unterschiedlichen Vorzeichen gestalteten sich die ersten 30 Minuten zwischen dem Neuling und dem etablierten Bezirksligisten sehr ausgeglichen. Zurückhaltung war angesagt, galt es doch, möglichst fehlerfrei zu bleiben. In der 27. Minute jedoch sorgte ein gedankenschneller Steffen Decker auf seiten der Ahrbacher mit einem langen Ball in den Strafraum für Gefahr. Dort nutzte Marc Henkes den Platz und lupfte die Kugel über TuS-Keeper Florian   Scheid hinweg zum 1:0 ins Tor. Im Anschluss daran nahm der Favorit weiter das Zepter in die Hand und kam durch Tim Kuhn nach starker Drehung in den Sechzehner zum 2:0 (35.). „Eigentlich konnten wir das Spiel heute
offen  halten, aber diese zwei genialen Momente der Ahrbacher entschieden die Begegnung“, erkannte  Niederahrs Coach Markus Lehmler die Leistung der Gäste an.


Rico Brenner (weißes Trikot) und die Niederahrer legten sich mächtig ins Zeug, mussten sich aber den Ahrbachern geschlagen geben

Auch nach dem Wechsel änderte sich wenig am Kräfte verhältnis, ohne, dass die Spielgemeinschaft für Unruhe in der Hintermannschaft des Aufsteigers sorgte. „Natürlich ist der Derbysieg schön, doch mit der Leistung bin ich nicht ganz zufrieden. Wir müssen es in der zweiten Halbzeit besser ausspielen. Dafehlt uns noch etwas die Coolness“, zeigte sich der Spielertrainer der Ahrbacher, Niklas Wörsdörfer, selbstkritisch. Er selbst war es, dem in der 72. Minute nach Kombination mit Tim Kuhn die Ruhe vor dem Tor fehlte, um das Ergebnis noch etwas in die Höhe zu schrauben. Selten genug kommt es vor, dass der Trainer, der gerade eine Niederlage eingesteckt hat, zufriedener ist als der siegreiche Übungsleiter. Doch diesmal war das der Fall.„Wir wussten, dass wir personell etwas unterlegen sind, und dafür, dass Ahrbach meiner Meinung nach zu den stärksten Mannschaften in der Liga gehört, haben wir es nicht schlecht gemacht“, nahm Lehmler Positives aus dem ersten Bezirksligaauftritt mit. Am Ende werden aber alle Beteiligten glücklich sein, dass der Ball wieder rollt und mit ausreichend Desinfektion sogar wieder am Seitenrand mitgefiebert werden durfte.
TuSNiederahr-SGAhrbach/Heiligenroth/Girod0:2(0:2)
Niederahr: Scheid - Haberstock, L.Schwickert, A. Schwickert, Fasel-Meuer, Denker (71.Baier) - Pörtner, Kern (60.Wisser), Brenner-Sayan (66.Klar)
Ahrbach: Weimer - C.Laux, Gombert, D. Laux, Lemmerz (82.Lenz) - Schaaf, Trumm - Decker, Henkes, Bruch (60. Wörsdörfer) - Kuhn
Schiedsrichter: Jean Luc Behrens (Neunkhausen)
Zuschauer: 210
Tore: 0:1 Marc Henkes (27.), 0:2 TimKuhn
(35.)


 
1. Runde Fußball-Rheinlandpokal
30.08.2020 - SG
Ahrbach/Heiligenroth/GirodSGNeitersen/Altenkirchen 2 : 0
(2 : 0)
Leere Gesichter rund um dieErsatzbank der Neiterser nach der Niederlagein Ruppach-Goldhausen: Die Kombinierten aus dem Wiedbachtal und der Kreisstadt mussten die Segel streichen, weil sie in der ersten Halbzeit keinen Zugriff aufs Spiel fanden und ihnen nach der Pause nichts einfiel, um die stabilen Unterwesterwälder in die Bredouille zu bringen. „Ich hatte bereits nach fünf Minuten das Gefühl , dass heute nichts geht“, beschlich Gästetrainer Torsten Gerhardt eine frühe Vorahnung. Die Platzherren verschafften sich durch Spielertrainer Niklas Wörsdörfer (13.) und  Adrian Bruch (33.) den Vorsprung, den sie nicht mehr abgaben. „Wir haben heute auf dem Platz super gearbeitet und nicht viele gegnerische Chancen zuglassen. Ich bin hochzufrieden mit der Leistung des Teams“, freute sich Wörsdörfer. Der Rheinlandligist besaß in der zweiten Hälfte zwar ein Plus an Ballbesitz, konnte daraus jedoch kein Kapital schlagen. „Die beiden Gegentreffer haben unser Team verunsichert. Das ist der Preis, den du mit einer so jungen Mannschaft bereit sein musst zu zahlen“, so Torsten Gerhardt.

 
   

 

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