Berichte aus dem Regional-Sportteil der WW-Zeitung:

SG Hundsangen stoppt Ahrbachs guten Lauf - Drei Tore zum 3:0 in letzten 25 Minuten
25.11.2018 - SG Hundsangen : SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod 3 : 0 (0 : 0)
Die SG Hundsangen/Obererbach hat sich für eine kampfstarke Leistung belohnt und holte sich durch den 3:0 (0:0)-Erfolg über die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod einen wichtigen „Dreier“ im Abstiegskampf der Bezirksliga Ost. „Gerade in unserer Situation war der Sieg heute sehr wichtig“, atmete Hundsangens Trainer Thomas Arzbach erst einmal durch, dachte aber schon an die weiteren Aufgaben, die für seine SG in der kommenden Woche anstehen. „Eine kurze, schöne Momentaufnahme, aber am Mittwoch geht's schon weiter gegen Betzdorf, dazu haben wir heute mit dem Derbysieg die Englische Woche gut eingeläutet.“ Auf der Gegenseite, wo eine entspanntere Tabellensituation angesagt ist und durch den Hammer Rückzug aus der Liga dies schon der letzte Pflichtspielauftritt des Jahres war, fehlte diesmal der Offensivschwung der letzten, erfolgreichen Wochen. Die verletzungsbedingten Ausfälle des Trios Wittelsberger, Wörsdörfer und Lenz machten sich deutlich bemerkbar, was Ahrbachs Trainer Peter Olbrich aber keinesfalls als Erklärung für die am Ende aus seiner Sicht zu deutliche Niederlage gelten lassen wollte. „Wir haben vor allem in der ersten Hälfte kompakt gestanden, waren heute keineswegs die schlechtere Mannschaft“, meinte er. „Als wir nach einer Stunde etwas die Defensive geöffnet haben, bekamen wir die Quittung. Während bei uns zwangsläufig die Durchschlagskraft in der Offensive fehlte, hat Hundsangen konsequent seine Chancen genutzt.“ Eine Stunde lang war die Partie ausgeglichen, Chancen hatten beide Teams aber liegen lassen. Bei den Gastgebern strich ein schöner Drehschuss von Lukas Tuchscherer knapp am Torpfosten vorbei (6.), Marcel Hürter scheiterte aus kurzer Entfernung im Strafraumgetümmel am gut reagierenden Ahrbacher Torhüter Florian Weimer (23.). Bei den Gästen strichen stramme Schüsse von Mario Schaaf (13.) und Sebastian Linz (25.) jeweils nur äußerst knapp am Torpfosten vorbei. Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste zunächst minimal feldüberlegen, hatten aber in der 60. Minute Pech, dass Hundsangens Max Meuer nach einem Linz-Knaller auf der Torlinie den Ball in letzter Sekunde wegschlagen konnte. Fünf Minuten später kam dann auf der Gegenseite die Situation, die das Pendel zu Gunsten der Arzbach-Elf umschlagen ließ. Einen Freistoß von Daniel Hannappel verlängerte Fabian Steinbach clever, Luca Heinz bugsierte per Kopf den Ball ins Tornetz. Nun lief es bei Hundsangen, Tuchscherers 2:0 durch einen platzierten Flachschuss von der Strafraumgrenze brachte die Vorentscheidung. Mit dem 3:0 durch den eingewechselten Colin Aßmann nach einem Traumpass von Lukas Faulhaber war der wichtige Sieg endgültig perfekt.

Ahrbach krönt perfekten Tag - Olbrichs Elf zieht Müschenbach mit viel Tempo den Zahn
17.11.2018 - SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod : SG Müschenbach/Hachenburg 4 : 1 (2 : 0)
Heiligenroth. Die SG Ahrbach/ Heiligenroth/Girod reitet in der Bezirksliga Ost weiter auf der Erfolgswelle. Auch von der SG Müschenbach/Hachenburg war das Team von Peter Olbrich nicht zu stoppen, mit einem deutlichen und ver
dienten 4:1 (2:0)-Sieg wurden die Gäste auf den Heimweg geschickt. Entsprechend zufrieden zeigte sich Ahrbachs Coach nach Spielende: „Das war perfekt heute. Mit gutem Tempofußball haben wir auch in dieser Höhe verdient gewonnen. Das war eine unserer besten Saisonleistungen.“

Immer einen Schritt voraus: Die SG Ahrbach (vorne Adrian Bruch) ließ Robin Graf und der SG Müschenbach keine Chance.

Dabei hatte es für die Ahrbacher, die die Hinrunde nun mit stolzen 26 Punkten abschließen, mit einer schlechten Nachricht begonnen. Tim Kuhn, für die Startelf nominiert, verletzte sich beim Aufwärmen, für ihn musste kurzfristig Nicolai Pörtner von Beginn an aufs Feld. Aber wenn's läuft, dann richtig: Pörtner stand schon in der fünften Minute goldrichtig, als Markus Rausch nach einem tollen Sololauf über die linke Außenbahn maßgerecht den Ball in die Strafraummitte geflankt hatte. Mit seinem ersten Pflichtspieltor leitete Pörtner den Erfolg der Gastgeber ein. Als nur drei Minuten später Niklas Wörsdörfer mit einem feinen Linksschuss von der Strafraumgrenze auf 2:0 erhöhte, war die Partie für die Gäste schon in diesem frühen Spielstadium fast gelaufen. Zunächst versuchte man auf Müschenbacher Seite, überhaupt ins Spiel zu finden, aber die Offensivbemühungen wurden viel zu umständlich vorgetragen und waren wenig gefährlich. Auf der Gegenseite hatten die Gäste im Anschluss zweimal mächtig Glück und konnten sich bei ihrem Torhüter Jan Böhning bedanken, der zweimal glänzend gegen den allein vor ihm auftauchenden Wörsdörfer rettete. „Für eine Auswärtsmannschaft hatten wir insgesamt sehr viel Ballbesitz, waren aber nach vorne ohne Effektivität und haben in der Defensive zu viele individuelle Fehler gemacht, ja den Gegner schon fast zum Toreschießen eingeladen“, sah Müschenbachs Spielertrainer Björn Hellinghausen den Grund für die Niederlage. „Beides hat heute ein starker Gegner gnadenlos ausgenutzt und verdient gewonnen.“ Der Vorsatz, nach dem Wechsel noch mal zurückzukommen, endete für Hellinghausens Team schon eine Minute nach Wiederanpfiff, als Wörsdörfer seinen zweiten Treffer zum 3:0 markierte. Der vom Platzsprecher begeistert als „Fußballgott“ gefeierte Schütze hatte sich auf der linken Seite glänzend gegen zwei Gegenspieler durchgesetzt und den Ball ins lange Toreck befördert. Im Anschluss schaltete Ahrbach einen Tick zurück, die Gäste bekamen ihre beste Spielphase und nahmen durch Hellinghausen fast aus dem Nichts mit ihrem ersten Treffer eine geringfügige Ergebniskosmetik vor (56.). Aber das Olbrich-Team war an diesem knackig frischen Samstagabend nicht aufzuhalten, und ließ sich vom Gegentreffer nicht beeindrucken. Weiter Herr der Lage, machte Rausch mit einem schönen 20-Meter-Schuss zum 4:1 (64.) den Deckel auf den deutlichen Sieg. In der Schlussphase hätte der Torschütze beinahe noch seinen zweiten Treffer markiert, sein platzierter Drehschuss strich aber hauchdünn über Müschenbachs Torlatte (87.).

SG Ahrbach setzt guten Lauf fort - Erste Heimniederlage für SG Westerburg fällt mit 0:3 deutlich aus
11.11.2018 - SG Westerburg : SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod 0 : 3 (0 : 2)
Beim 3:0 (2:0)-Sieg bei der SG Westerburg/Gemünden profitierte die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod in der Bezirksliga Ost einmal mehr von ihrer bewährten Defensivtaktik. Den Gegner kommen lassen, bei Überschreiten der Mittellinie verstärkt zupacken, um dann schnell umzuschalten. Ein Lapsus des sonstigen Rückhalts Niklas Leukel im Westerburger Tor spielte den Gästen zusätzlich in die Karten. Beim Versuch, den attackierenden Niklas Wörsdörfer auszutanzen, blieb der heimische Torwart hängen – und es hieß 0:1 (13.). Zuvor hatte Leukel schon gegen den Torschützen klären können (9.). Im weiteren Verlauf bügelte er wiederholt seinen Fehler zum 0:1 aus. Erneut Wörsdörfer und der vom Abpraller überraschte Tim Kuhn hätten das Spiel früh vorentscheiden können (17.). Bei den Hausherren lief es im Aufbau nicht richtig rund, die Pässe kamen oft nicht an. Bei den Schüssen der Blau-Schwarzen durch David Gläser (24., 35.) und Matthias Wengenroth (39.) war Ahrbachs sicherer Schlussmann Florian Weimer nicht zu bezwingen. Einen Konter in Überzahl vergab der spätere Sieger leichtfertig (37.). Nach einem genialen Pass von Markus Rausch gingen Manuel Seiler und Tim Kuhn zu Boden. Der verhängte Freistoß schlug durch Adrian Bruch zum 0:2 unhaltbar ein (43.). „Der Freistoßpfiff war falsch, das war ein klares Offensivfoul“, ereiferte sich Westerburgs Trainer Mike Lengwenus über die Entstehung des Pausenstandes. Dem Platzverweis von Jannik Schmidt wegen groben Foulspiels war ein ungeahndetes Handspiel des Gefoulten unmittelbar vorausgegangen (53.). „Wir haben die Rückschläge gut weggesteckt und in Unterzahl gedrückt“, lobte Lengwenus die intakte Moral seiner Schützlinge. Yannick Heene vergab den Anschluss (63.), sein Schlussmann Leukel parierte stark gegen Rausch (66.) und Lenz (69.). Westerburgs letzte Chance durch Marvin Binge machte Ahrbachs Weimer zunichte (77.). Dann machte Patrick Lenz mit dem 0:3 den Sack zu (82.), ehe das Solo von Rausch durch Leukels Fingerspitzen am Pfosten endete (87.). „Wir sind auf einem guten Weg und haben hochverdient gewonnen. Das einzige Manko war die Chancenverwertung“, sagte Peter Olbrich, dessen Elf nach dem vierten Sieg in Folge dem tabellarischen Gipfel entgegenstrebt.

Ahrbach im Schongang - Rausch und Wörsdörfer treffen doppelt
04.11.2018 SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod : Spvgg Lautzer-Oberdrei 6 : 0 (3 : 0)
Heiligenroth. Pflicht erfüllt: Auch die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod hat gegen die Spvgg Lautzert-Oberdreis, das Schlusslicht der Bezirksliga Ost, nichts anbrennen lassen. Zur Pause führte die Mannschaft von SG-Trainer Peter Olbrich mit 3:0, am Ende stand es 6:0. „Wir haben das Spiel dominiert und wollten den Druck auch nach dem 3:0 hochhalten“, so Olbrich. Die Gastgeber zeigten von Beginn an, dass sie die Aufgabe gegen den noch sieglosen Aufsteiger ernst nehmen, sie agierten konzentriert und druckvoll. Dem hatte Lautzert zu wenig entgegenzusetzen. Zwar war die Elf von Frank Wohlert bemüht, aber letztlich mit der Aufgabe überfordert. Bis zur Pause brachte der Tabellenletzte lediglich einen Torschuss zustande, den Kelvin Groß neben das Gehäuse setzte (29.). Mehr war von der Offensive nicht zu sehen. Wie's besser geht, zeigten die Ahrbacher, allen voran Markus Rausch. Nach einem langen Pass traf der Flügelstürmer der Gastgeber vom Strafraumeck über Spvgg-Keeper Markus Zenz hinweg zum 1:0 in die Maschen (7.) und gab dem Spielverlauf wenig später mit seinem zweiten Treffer schon eine deutliche Richtung. Nach sehenswerter Vorarbeit von Niklas Wörsdörfer, der mit der Hacke aufgelegt hatte, vollendete Rausch ins lange Eck (16.). Nachdem Niklas Klar nur den Pfosten getroffen hatte (26.), legte Namensvetter Niklas Wörsdörfer per Drehschuss das 3:0 nach (35.). Auch der vierte Treffer ging auf Wörsdörfers Konto, diesmal betätigte sich Rausch als Vorbereiter (57.). Danach passierte herzlich wenig, weil Ahrbach nicht musste und Lautzert trotz aller Bemühungen nicht wirklich konnte. Der lange verletzte Oskar Höwer hatte nach seiner Einwechslung gleich das 5:0 auf dem Fuß, der Ball ging aber am leeren Tor vorbei (76.). Nachdem der aufgerückte Abwehrspieler Noah Quirmbach auf 5:0 erhöht hatte (85.), setzte Höwer dann aber mit dem 6:0 den Schlusspunkt (87.).

Olbrichs Defensivtaktik geht in Burgschwalbach auf - SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod stürzt durch Simon Trumms Siegtor zum 2:1 den Rangersten
28.10.2018 TuS Burgschwalbach : SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod 1 : 2 (0 : 0)
Mit einem 2:1 (0:0)-Erfolg bei der TuS Burgschwalbach stürzte die SG Ahrbach/Girod/Heiligenroth bei ihrem ersten Dreier in der Fremde den Tabellenführer der Bezirksliga Ost. Allerdings hing der Sieg gegen Ende am seidenen Faden. Schusspech, Unvermögen und der starke Ahrbacher Torhüter Florian Weimer sorgten dafür, dass auch am Märchenwald die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Die Gäste traten hoch motiviert die Reise zum Spitzenreiter an und störten mit frühem Pressing den Aufbau der TuS erfolgreich. Auf Höhe der Mittellinie wurde der ballführende Gegner gedoppelt. So konnte Burgschwalbach nicht wie gewohnt sein Offensivspiel durchziehen. Beide Rivalen hoben sich die großen Torszenen für die zweite Halbzeit auf. Die SG kehrte besser aus der Kabine zurück. Zunächst verfehlte Markus Rausch das Tor (47.). In der folgenden Szene ließ sich Torjäger Niklas Wörsdörfer nach einem Abwehrfehler nicht zweimal bitten – 0:1. Der Rangerste wurde durch starke Zweikampfwerte der Kombinierten immer wieder abgefangen, doch auch ihr Torschütze vom Dienst, Julian Ohlemacher, ließ sich nicht lumpen. Nach einer tollen Kombination veredelte der Stürmer das Zuspiel Tim Heimanns mit der Hacke (62.). Die Partie auf Augenhöhe bot nun hohes Bezirksliganiveau. Beide Mannschaften suchten die Entscheidung. Die Platzherren setzten nun auch spielerische Akzente und schienen gegen Ende dem Sieg näher zu sein, doch am Ende jubelten die Gäste. Bei seinem ersten Einsatz seit einem halben Jahr lieferte Joker Oskar Höwer die Vorarbeit zum 1:2 durch Simon Trumm (85.). „Wir haben uns mit einem überragenden Torwart Florian Weimer erfolgreich gewehrt und haben immer unsere Chance gesucht. Unsere defensive Taktik ist voll aufgegangen“, freute sich der Ahrbacher Trainer Peter Olbrich.

Dominik Laux lässt seine Ahrbacher aufatmen - Später Treffer beim 2:1 gegen Ellingen
21.10.2018 - SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod : SG Ellingen/B./W. 2 : 1 (1 : 1)
Nach dem Spiel in der Bezirksliga Ost zwischen der SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod und der SG Ellingen/Bonefeld/ Willroth waren sich beide Trainer einig, dass der 2:1 (1:1)-Sieg der Gastgeber sehr glücklich war. Dies war vor allem der Tatsache geschuldet, dass der Ahrbacher Siegtreffer erst in der Nachspielzeit fiel. „Es ist immer bitter, wenn man so spät das entscheidende Tor hinnehmen muss. Doch wenn man so viele Chancen liegen lässt, wird man schon mal dafür bestraft“, resümierte Ellingens Spielertrainer Christian Weißenfels. „Wir hatten die bessere Spielanlage und waren über weite Strecken dominant. Doch wir sind mit unseren jungen Spielern auf einem guten Weg“, führte er weiter aus. Ahrbachs Trainer Peter Olbrich war hingegen sehr froh, dass die letzte Aktion noch den ersehnten Siegtreffer brachte. „Die drei Punkte tun uns richtig gut. Wir zeigten eine ganz andere Körpersprache wie in den letzten Spielen. Darauf müssen wir jetzt aufbauen“, fordert er. Doch Körpersprache zeigten zunächst die Gäste aus Ellingen, die sehr früh störten und die Ahrbacher kaum zur Entfaltung kommen ließen. Die Gastgeber agierten zögerlich und fanden kaum zu ihrem Spiel. Sie hatten es in erster Linie ihrem Torwart Florian Weimer zu verdanken, dass sie nicht in Rückstand gerieten. So reagierte dieser bravourös, als er einen Schuss von Christian Weißenfels aus kurzer Entfernung abwehrte (17.) und in der 26. Minute durch eine weitere Parade mehrere Ellinger Spieler am Einschuss hinderte. In die Drangperiode der Gäste hinein fiel völlig überraschend der Ahrbacher Führungstreffer durch Markus Rausch, der mit einem sehenswerten Drehschuss von der Strafraumgrenze das 1:0 erzielte. Die Gäste waren davon jedoch nicht sonderlich beeindruckt und zogen weiterhin ihr Kombinationsspiel auf, das insbesondere von Fatos Prenkus Ideen lebte. Er war es auch, der mit einem Freistoß aus 40 Metern Mirko Anhäuser bediente, der keine Mühe hatte, den Ausgleich zu erzielen (45. +2). In Durchgang zwei kamen die Gastgeber etwas besser ins Spiel. Sie profitierten dabei vor allem von der Kampfkraft und Übersicht eines Mario Schaaf. Doch auch hier ließen die Gäste wieder gute Chancen ungenutzt. Die beste hatte Dennis Krämer, der in Florian Weimer seinen Meister fand (50.). Nachdem sich beide Mannschaften schon mit einem Unentschieden abgefunden hatten, gelang den Gastgebern in der Nachspielzeit der umjubelte Siegtreffer zum 2:1. Dominik Laux köpfte einen Eckball von Adrian Bruch unhaltbar ein.

Olbrich redet nach 0:4 Klartext: Haben gespielt wie ein Absteiger -SG Ahrbach kann Aufwärtstrend des Aufsteigers SG Arzbach nicht stoppen – Gäste geraten nach Patzer früh in Rückstand
14.10.2018 - SG Arzbach : SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod 4 : 0 (2 : 0)
Von unserem Mitarbeiter Rolf Schulze   M Nievern. Mit ihrem sechsten Saisonsieg ist die SG Arzbach/Nievern in der Bezirksliga Ost weiter auf dem Vormarsch. Beim 4:0 (2:0)- Erfolg gegen die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod schoss die Mannschaft von Trainer Murat Saricicek zum dritten Mal hintereinander vier Tore – zweifellos ein Qualitätsmerkmal. Für die Kombinierten aus Ruppach-Goldhausen und Umgebung stand die Partie an der Früchter Straße schon im Vorfeld unter keinem günstigen Stern. Zum einen musste Stürmer Niklas Wörsdörfer mit Leistenbeschwerden kurzfristig passen, zum anderen halfen die Gäste bei der frühen Führung des Klassenneulings tatkräftig mit. Ahrbachs Torwart Florian Weimer war die Spieleröffnung missglückt. Steffen Schmidt hatte die Situation blitzschnell erkannt und traf aus der Ferne (6.). Schon vorher hatte Nicolas Liefke eine Ecke Timo Hoffmeyers an die Latte geköpft (4.). Die frühe Führung spielte den Hausherren in die Karten. Die Gäste begannen verhalten, leisteten sich vor allem in der ersten Halbzeit eine Reihe von Fehlern. Der Aufsteiger aus Arzbach und Nievern gefiel durch mannschaftliche Geschlossenheit, wirkte abgeklärter und besaß die klareren Aktionen im Spiel nach vorne. Ahrbachs Keeper Weimer machte seinen anfänglichen Lapsus gleich mehrfach gegen Jonas Simek (24., 33., 44.) und Tobias Schmidt (29.) wett, musste aber beim Kopfball von Darius Werner auf Flanke Fabian Schupps (25.) ein zweites Mal hinter sich greifen. Bei den Gästen dauerte auch das Umschalten zu lange. Bei der einzigen Chance durch Steffen Wittelsberger (30.) war der heimische Torwart Tobias Zaun im Bilde (30.). Im zweiten Durchgang steigerten sich die Schützlinge von Trainer Peter Olbrich, blieben aber hinten weiter anfällig. So rettete Simon Trumm nach Nico Liefkes Schuss auf der Torlinie (55.). Auf Flanke von Niklas Klar verpasste Tim Kuhn per Kopfball den Anschlusstreffer (58.). Besser machten es die Platzherren. Nach schöner Kombination über Simek und Bastian Schupp (67.) staubte Florian Panny zum 3:0 ab. Der spätere Sieger überzeugte durch die besseren Laufwege und größere Kompaktheit. Das 4:0 von Kapitän Simek (87.) war dann nur noch eine Formsache. „In der ersten Halbzeit haben wir gespielt wie ein Absteiger und haben heute unseren Tiefpunkt erreicht. Wir müssen jetzt allmählich aufwachen“, war Peter Olbrich auf Seiten des Verlierers maßlos enttäuscht. „Nach einem knappen Drittel der Saison können wir super zufrieden sein. Wir haben eine gute Qualität im Kader, müssen aber weiter gierig bleiben. Heute waren wir sehr effektiv und haben gut gegen den Ball gearbeitet“, war sein Nieverner Kollege Saricicek einfach nur happy.

Ahrbachs größere Offensivqualitäten sind entscheidend - Spvgg Steinefrenz-Werothverliert Derby in Heiligenroth und bleibt weiter sieglos
05.10.2018 - SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod - Spvvg Steinefrenz/Weroth 2 : 0 (1 : 0)
Heiligenroth. In der Fußball-Bezirksliga Ost hat sich die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod mit einem 2:0 (1:0)-Derbysieg gegen die weiterhin sieglose Spvgg Steinefrenz-Weroth auf den sechsten Tabellenplatz vorgeschoben. „Das waren drei wichtige Punkte für uns in einem engen Spiel“, freute sich Ahrbachs Trainer Peter Olbrich nach dem Abpfiff. „In der ersten Hälfte hatten wir die Partie gut im Griff, in der zweiten haben wir etwas den Faden verloren. Wegen der Mehrzahl an Chancen war unser Sieg aber verdient.“ Im Duell der beiden Aufsteiger der Jahre 2017 und 2018 nahmen die Gastgeber vor rund 200 Zuschauern gleich das Heft in die Hand und setzten die Spvgg Steinefrenz-Weroth vor allem über ihre linke Angriffsseite unter Druck. Der Lohn dafür stellte sich bereits in der 11. Minute ein, als Markus Rausch im Mittelfeld den Ball eroberte, zwei Gegenspieler aussteigen ließ und Steffen Wittelsberger mustergültig bediente, der aus kurzer Distanz nur noch zum 1:0 einschieben musste. Die SG Ahrbach entwickelte auch in der Folge mehr Zug zum Tor. Der Steinefrenzer Torwart Nils Weimer musste gegen Niklas Klar (15.) und Markus Rausch (16.) retten, dessen Freistoß nur zwei Minuten später von der Oberkante der Latte ins Toraus sprang. Die Gäste hielten gewohnt kampfstark und engagiert dagegen, konnten aber kein Kapital daraus schlagen, dass die Ahrbacher in der letzten Viertelstunde der ersten Hälfte etwas nachließen. Die Steinefrenzer hatten sich offenbar in der Pause einiges vorgenommen. Sie eroberten viele Bälle und standen kurz vor dem Ausgleich, doch Noah Quirmbach rettete für die Ahrbacher nach Tobias Brands Kopfball (57.) auf der Linie. Letztlich entschied die größere Qualität in der Offensive. Ahrbachs Wittelsberger traf zwar nur den Pfosten (59.) und scheiterte freistehend an Nils Weimer (70.), doch zwei Minuten zuvor hatte Niklas Wörsdörfer mit einer feinen Einzelleistung für das vorentscheidende 2:0 gesorgt. Stephan Pörtner bot sich für die nie aufsteckenden Gäste in der 81. Minute noch eine gute Chance zum Anschlusstor, doch er agierte zu überhastet und schoss den Ball über die Latte. Der Steinefrenzer Trainer Thorsten Hehl bilanzierte: „Wir haben in der Anfangsphase zu wenig investiert, die Ahrbacher Führung ging somit in Ordnung. In der zweiten Halbzeit sind wir dann besser in die Begegnung hineingekommen, aber uns fehlt einfach das nötige Spielglück. Gerade in unserer besten Phase fiel dann das entscheidende 2:0, aus meiner Sicht aus einer Abseitsposition.“

SG Ahrbach rennt vergebens an - Bezirksliga Ost - Treffer von Samet Sögünmez bringt TuS Montabaur drei Derby-Punkte
30.09.2018 TuS Montabaur : SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod 1 : 0 (1 : 0)
Zu sagen, die Bezirksliga-Fußballer des TuS Montabaur hätten ihren Heimvorteil genutzt, wäre falsch, wenngleich sie der Gastgeber gegen die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod waren. Denn durch den unbespielbaren Platz im eigenen Stadion mussten die Kreisstädter ja ausgerechnet nach Heiligenroth ausweichen, wo sie nach einem packenden Derby mit 1:0 (1:0) ein wenig glücklich die Oberhand behielten. „Da wir in der ersten Halbzeit unsere Chancen nicht gut genutzt haben, war es am Ende das erwartet enge Spiel“, sagte TuS-Trainer Sven Baldus, der eingestand, dass die Ahrbacher sicher auch einen Punkt verdient gehabt hätten. Sein Kollege, SG-Coach Peter Olbrich, sah sein Team vor allem nach der Pause im Vorteil. „Da wäre ein Remis sicher verdient gewesen.“

Ahrbachs Niklas Wörsdörfer stürmt entschlossen durchs Mittelfeld, von Erfolg gekrönt waren die Offensivaktionen seiner Ahrbacher aber nicht. Als Gast auf eigenem Platz unterlagen sie Montabaur mit 0:1.

Ob's am Platz lag oder am Gegner: Montabaur hatte im ersten „Heimspiel“ auf dem feinen Heiligenrother Kunstrasen Anlaufschwierigkeiten. Die Ahrbacher, zu Hause nur Gastmannschaft, übernahmen zunächst das Kommando und hatten eine halbe Stunde lang Vorteile in Sachen Spielanteile. Die besseren Gelegenheiten und letztlich auch der erste Treffer waren aber auf dem Konto der Kreisstädter zu verbuchen. Der lange Ball von Gabriel Jost landete zwei, drei Meter vor dem SG-Tor auf dem Fuß von Samet Sögünmez, der quasi keine andere Wahl hatte, als für die Führung zu sorgen (34.). Davor und auch danach war ein anderer TuS-Akteur an allen Offensivaktionen beteiligt. Kapitän Maximilian Acquah lieferte sich in der 19. Minute das erste Privatduell mit Florian Weimer, das der Ahrbacher Schlussmann aber ebenso gewann wie die beiden nächsten, als Acquah – von Christian Stera bedient – zum Diagonalschuss ansetzte (29.) und später allein auf Weimer zurannte (42.). Kurz vor der Pause war dann nicht Weimer der Grund dafür, dass Acquah nicht traf, diesmal strich der Ball knapp am Tor vorbei. In dem munteren, durchaus mit Härte geführten Derby kam auch Ahrbach zu Chancen. Unmittelbar nach Montabaurs erster Möglichkeit schoss Dominik Laux auf der Gegenseite knapp drüber (19.), auch Niklas Wörsdörfer verfehlte das Montabaurer Gehäuse, als er in der letzten Minute des ersten Durchgangs allein auf Jonathan Kloft zurannte. Montabaurs Torwart stand dann im Mittelpunkt, als Julian Lemmerz aus 20 Metern abzog. Kloft fischte den Ball zwar aus dem Winkel (57.), verletzte sich bei dieser Aktion jedoch und musste fortan von Marius Schröder ersetzt werden. Nachdem der neue Keeper beim Schuss von Markus Rausch noch nicht hatte eingreifen müssen, da der Ball auch so den Kasten verfehlte (65.), war er bei Rauschs zweiter Gelegenheit gefordert (75.) – und bestand die Feuertaufe. Nicht Schröder, sondern Artur Henich rettete, als Rausch nach Vorarbeit von Sebastian Linz erneut abzog. Auf der Linie klärte Montabaurs Außenverteidiger. Was die Zahl der Chancen vermuten lässt: Ahrbach war in Durchgang zwei die Mannschaft mit den besseren Möglichkeiten, allein der Ausgleichstreffer wollte nicht fallen gegen die nun unauffälligen Montabaurer, die zwar noch Gabriel Jost per Gelb-Roter Karte verloren, aber ihren ersten Heimsieg in Heiligenroth feierten.

Wallmenroths Treffer bremsen Ahrbach aus - Tabellenführer gewinnt Regenspiel
23.09.2018 - SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod : SG Wallmenroth 0 : 4 (0 : 2)
Die Voraussetzungen für die Begegnung in der Bezirksliga Ost zwischen den letztjährigen Aufsteigern SG Ahrbach/Girod/Heiligenroth und SG Wallmenroth/Scheuerfeld waren alles andere als perfekt. Pünktlich zum Spielbeginn setzte heftiger Dauerregen ein, der Rasenplatz in Ruppach-Goldhausen war nach nur wenigen Minuten nur noch schwer bespielbar und die durchnässten Trikots beider Mannschaften waren kaum noch zu unterscheiden. Trotz allem entwickelte sich von Beginn an ein sehr intensiv geführtes Spiel, das der Tabellenführer aus Wallmenroth mit 4:0 (2:0) für sich entschied. Beide Trainer waren sich einig, dass der Sieg verdient, jedoch etwas zu hoch ausgefallen war. Wallmenroths Stefan Häßler machte bei seinem Resümee der Mannschaft ein Riesenkompliment: „Es ist schon toll, was meine Jungs nach dem schweren Pokalspiel gegen Eisbachtal geleistet haben. Die Einstellung war absolut super. In der zweiten Halbzeit hatten wir das Glück, dass unsere Treffer in der stärksten Phase von Ahrbach fielen.“ Dem konnte Ahrbachs Trainer Peter Olbrich nur beipflichten: „Mit dem Wetter wurde auch unser Spiel besser. Fehlte uns im ersten Durchgang noch der Biss, so hat sich meine Mannschaft danach auf ihre Tugenden besonnen. Doch leider haben wir unsere Chancen nicht genutzt.“ Es dauerte fast 20 Minuten, bis es zum ersten Torschuss kam. Bis dahin spielte sich das Geschehen fast ausschließlich im Mittelfeld ab. Ahrbachs Torjäger Markus Rausch scheiterte aus spitzem Winkel an Torwart Niklas Platte (23.). Vier Minuten später zeigte Schiedsrichter Chris Schneider nach einem Handspiel von Ahrbachs Noah Quirmbach im Strafraum auf den Punkt. Sascha Mertens verwandelte den Strafstoß sicher zur Wallmenrother Führung, die Philipp Freudenberg noch hätte ausbauen können. Er scheiterte jedoch an Ahrbachs Keeper Florian Weimer (32.). Nun kam die große Zeit der beiden überragenden Akteure auf Seiten der Gäste. Sascha Mertens setzte Hussein Jouni geschickt in Szene, und dieser erhöhte mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze auf 2:0 (35.). Unmittelbar nach Wiederanpfiff ließen die Gäste zwei Großchancen durch Nils Germann und Mertens ungenutzt. Ahrbach wurde zunehmend stärker, doch Wallmenroth überstand diese Phase ohne Gegentor. In der 81. Minute erhöhte Germann mit einer tollen Direktabnahme aus 20 Metern zum 3:0, und Sascha Mertens blieb es vorbehalten, mit einem überlegten Lupfer aus spitzem Winkel das Endergebnis von 4:0 herzustellen (83.).

Gute Torhüter prägen Verfolgerduell - Ahrbach führt lange bis zum verdienten Weitefelder Ausgleich
16.09.2018 - SG Weitefeld/L./F./N. : SG Ahrbach/Heiligenroth/ Girod 1 : 1 (0 : 1
Jörg Mockenhaupt besitzt reichlich Erfahrung. Er kennt die Tücken eines Fußballspiels. Bei der Einordnung des 1:1 (0:1) seiner SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen gegen die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod war aber selbst der langjährige Trainer hin- und hergerissen – zwischen Erleichterung und Ärger. „Wenn wir dieses Spiel verloren hätten, das wäre übel gewesen“, sagte Mockenhaupt. Dass sich seine Mannschaft den einen Zähler allerdings erst in der Schlussphase sicherte, war auch dem Weitefelder Trainer bewusst. „Deshalb bin ich letztlich mit dem Punkt zufrieden“, erklärte er – wohlwissend, dass ein Sieg seinem Team Tabellenplatz zwei und ein kleines Polster auf die Verfolger verschafft hätte.

Weitefelds Mario Schönberger (rotes Trikot) versucht hier Ahrbachs Tim Kuhn aufzuhalten. Das Verfolgerduell in Friedewald endete mit einem 1:1-Unentschieden

Gleiches galt für die Gäste und seinen Ahrbacher Kollegen Peter Olbrich, der sich aufgrund des Spielverlaufs ebenfalls mit dem Unentschieden im Duell der punktgleichen Jäger des Tabellenführers anfreundete, wenngleich er den Zeitpunkt des Weitefelder Ausgleichstreffers als „ärgerlich“ bezeichnete. Denn erst wenige Minuten vor dem Ende belohnte Justin Nagel die Gastgeber für einen beherzten Auftritt nach dem Seitenwechsel (87.). Die Leistung im zweiten Durchgang stimmte Mockenhaupt, der nach dem 1:5 in der Vorwoche bei der SG Müschenbach Wiedergutmachung gefordert hatte, wieder positiver. „In der zweiten Halbzeit war das die Reaktion, die ich mir vorgestellt habe.“ Vor der Pause tat sich die Heimelf gegen einen willigen Gegner, der durch Niklas Wörsdörfers Treffer (35.) mit einer verdienten Führung in die Kabinen ging, über weite Strecken schwer. Durch einige Umstellungen und eine offensivere Ausrichtung dominierte Weitefeld aber den zweiten Abschnitt – einzig das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag stimmte nicht. Großen Anteil daran hatte nicht selten Ahrbachs Keeper Florian Weimer, dem der ehemalige Torwart und gegnerische Trainer Mockenhaupt prompt eine starke Leistung bescheinigte. Aber auch aus Weitefelder Sicht war es eher der Tag der Torhüter als der Offensivkräfte, denn auch Sören Trippler hielt seine Vorderleute, die in Durchgang zwei das Hauptaugenmerk auf die Offensive legten, gleich mehrfach im Spiel. Ahrbachs Trainer trauerte den vergebenen Kontermöglichkeiten nach und der Chance, nach dem Coup gegen Wissen in der vergangenen Woche das nächste kleine Ausrufezeichen zu setzen. Die Bemühungen des Gegners honorierte Olbrich aber: „Weitefeld hat aufgedreht und verdient das Tor gemacht“, sagte er, während Mockenhaupt letztlich doch knirschend zu seinem Fazit kam: „Ahrbach kann sich mehr über den Punkt freuen als wir.“

Wörsdörfer sichert Ahrbachs Sieg - Eine Aktion bringt gegen den VfB Wissen drei wichtige Punkte
09.09.2018 SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod : VfB Wissen 1 : 0 (1 : 0)
Der Tabellenvierte der Bezirksliga Ost, die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod, trat mit großen Ambitionen zum Heimspiel gegen den VfB Wissen an, da man den Anschluss zur Tabellenspitze wahren wollte. Diesen wurden die Gastgeber mit dem 1:0 (1:0) gegen den Topfavoriten der Liga ergebnismäßig gerecht, doch analysierte Trainer Peter Olbrich selbstkritisch: „Nach vorne hätten wir mehr machen müssen. Eine Situation hat die ganz enge Partie entschieden.“ Der Spielverlauf hat sich schon zu Beginn der Partie abgezeichnet. Es gab kaum Offensivaktionen auf beiden Seiten in der ersten halben Stunde. Der VfB versuchte, mit vielen Pässen im Mittelfeld sich vor das Tor von Florian Weimer zu kombinieren, doch der blieb bis zum Abpfiff nahezu beschäftigungslos, da die Ahrbacher Abwehr weitgehend sicher stand: „Unsere gute Defensive war in der heutigen Partie entscheidend“, so Olbrich. Doch auch die einzige Unsicherheit der Hintermannschaft konnten die Wissener nicht nutzen. In der 29. Minute sorgte ein missglückter Klärungsversuch für eine gefährliche Torchance, die Hüseyin Samurkas jedoch nicht genutzt hat. „Wir hatten in der ersten Halbzeit einfach die falsche Einstellung“, sah Wissens Trainer Walter Reitz die Leistung seiner Elf kritisch.

Ahrbachs Siegtorschütze Niklas Wörsdörfer (rechts) setzt sich hier gegen Wissens Hüseyin Samurkas durch. Die Gastgeber bleiben oben dran, für den Ligafavoriten von der Sieg war es ein erneuter Rückschlag.

Dann, als alle schon mit dem Pausenpfiff rechneten, hob Mario Schaaf den Ball hinter die Abwehr der Gäste, wo Niklas Wörsdörfer den Ball flach ins rechte Eck zum 1:0-Pausenstand einschob. Der zweite Durchgang verlief ähnlich wie der erste. Wenige Chancen und viele Zweikämpfe im Mittelfeld prägten über weite Teile die Begegnung. Immer wieder versuchten es die beiden Mannschaften, ins letzte Drittel der gegnerischen Mannschaft zu gelangen, jedoch fehlten die offensiven Ideen, um die Führung auszubauen oder wieder auszugleichen: „Wir müssen unser Spiel nach vorne verbessern, da wir vor allem in Durchgang zwei nur noch lange und hohe Bälle gespielt haben“, stellte Reitz klar. Einmal wurde es für Ahrbachs Torwart Weimer gefährlich, als in der 88. Minute Torben Wäschenbach einen Freistoß direkt auf sein Tor brachte, welchen er jedoch als Chance beließ, da Weimer den Schuss recht problemlos entschärfen konnte. Trotz der eher ereignislosen Partie war Olbrich mit seiner Mannschaft zufrieden: „Glückwunsch an meine Spieler. Sie haben gute Ansätze gezeigt und alle Ausfälle kompensieren können.“ Das Fazit des Gästetrainers fiel konkret aus: „Wir müssen endlich mal wieder zu Null spielen. Das sind die einfachen Prinzipien im Fußball“, so Reitz.

SG Ahrbach gleicht zweimal in Unterzahl aus und verliert dann doch - SG Betzdorf kommt mit einem 4:2 zum ersten Saisonerfolg
02.09.2018 - SG Betzdorf : SG Ahrbach/Heiligenroth/ Girod 4 : 2 (1 : 0)
Turbulent ging es zu am Sonntagabend auf dem „Bühl“. Dort feierte die SG 06 Betzdorf mit einem 4:2 (1:0) gegen die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod ihren ersten Saisonsieg in der Bezirksliga Ost. Aufregender als die sechs Tore war allerdings eine Szene, die sich kurz vor der Pause abspielte. Das war in der 43. Minute passiert: Nach einer Flanke in den Ahrbacher Strafraum war Gästekeeper Florian Weimer knapp vor Betzdorfs Mohamed El Aissati am Ball. Im Anschluss gerieten beide aneinander, wobei El Aissati die Kontrolle verlor und Weimer ins Gesicht schlug – eine klare Tätlichkeit, die Schiedsrichter Vincent Hardt aber nicht als solche wertete und dem Übeltäter nur Gelb zeigte. Das brachte Ahrbachs Simon Fein dann dermaßen auf die Palme, dass dieser sich noch vor der Pause Gelb-Rot ermeckerte (45.). Somit mussten die Gäste den zweiten Durchgang nicht nur in Unterzahl bestreiten, sondern fortan auch mit einem Mann weniger den 0:1-Rückstand aus der dritten Minute wettmachen. Da hatte Betzdorfs Niklas Spies das Laufduell mit Simon Trumm für sich entschieden und Weimer im zweiten Versuch überwunden. Die Pausenführung war durchaus verdient, hatten die Gastgeber den spielstarken Gegner bis dahin weitestgehend in Schach gehalten. Dass im Sport aber auch der Kopf eine große Rolle spielt, zeigte sich nach dem Seitenwechsel, als die Betzdorfer trotz Überzahl den Faden verloren und die gehandicapten Ahrbacher auf den Ausgleich drängten. Der ließ auch nicht lange auf sich warten, nach schöner Vorarbeit von Markus Rausch musste Niklas Wörsdörfer nur noch den Fuß hinhalten (54.). Danach schien es nur eine Frage der Zeit, bis die Gäste das Blatt wenden würden. Doch mit ihrer ersten nennenswerten Offensivaktion im zweiten Abschnitt war es die SG 06, die wieder einen Treffer vorlegte: Einen Freistoß von Ersel Sahin köpfte der aufgerückte Mirkan Kasikci zum 2:1 ein (64.). Die Freude währte aber nicht lange, im Gegenzug glich Rausch erneut aus (66.). Die Wende sollte aber auch diesmal nicht kommen. Stattdessen brachte Alan Krause die Betzdorfer wieder in Front, indem er nach einem weiteren Sahin-Freistoß ebenfalls per Kopf auf 3:2 stellte (73.). In der hektischen Schlussphase mit wütenden Angriffen der Gäste und Konterchancen aufseiten der Hausherren war es schließlich Ebrima Tamba, der Weimer den Ball abluchste und mit dem 4:2 alles klar machte (90.+2). Gästetrainer Peter Olbrich war trotz der ersten Niederlage nicht unzufrieden, bemängelte aber, dass sich seine Elf zu Beginn der Partie den Schneid habe abkaufen lassen.

Ahrbach demontiert Niederroßbach - Markus Rauch ist überragender Akteur beim 5:0-Erfolg der Gastgeber
26.08.2018 - SG Ahrbach/Heiligenroth/ Girod : SG Niederroßbach/Emmerichenhain mit 5:0 (1:0)
Am dritten Spieltag der Bezirksliga Ost bezwang SG Ahrbach/Heiligenroth/ Girod die SG Niederroßbach/Emmerichenhain mit 5:0 (1:0) und bewies, dass der 4:0-Erfolg vom Turnier in Horressen kein Zufall war. Ahrbach startete hellwach in die Partie und bekam im ersten Angriff sofort einen Handelfmeter zugesprochen, den Sebastian Linz sicher ins rechte obere Eck versenkte. Niederroßbach war nach diesem ersten Gegentor der Saison verunsichert. Die Ahrbacher kamen zu weiteren Abschlüssen durch Niklas Wörsdörfer, Markus Rausch, Simon Fein und Simon Trumm. Doch nach rund 20 Minuten riss das Gästeteam von Trainer Nihad Mujakic die Spielkontrolle an sich. Ahrbach konnte sich bis zur Pause nur in wenigen Szenen aus der eigenen Hälfte befreien. Nach 38 Minuten dann die größte Chance für die Gäste: Nach einem Spielzug über die linke Seite konnte David Quandel nur per Foul im Strafraum gestoppt werden. Der Gefoulte schoss selbst, fand aber in Florian Weimer seinen Meister. Die Gäste hielten das Tempo hoch, kamen zunächst auch wacher aus der Kabine und hatten durch einen Schuss von Marko Zelenika aus 20 Metern die erste Chance. Doch Ahrbach nutzte seine erste Aktion direkt. Niklas Wörsdörfer schickte Simon Fein mit einem feinen Ball in den Raum, und dieser vollendete eiskalt gegen Constantin Ceapa. Niederroßbach machte nun weiter auf, was Ahrbach sofort nutzte. Markus Rausch setzte sich am Strafraum durch und verwandelte mit einem harten Linksschuss unter die Latte. In der Folge spielte er sich immer weiter in den Mittelpunkt. Sein nächster Schuss aus 25 Metern landete krachend am Lattenkreuz, in der 68. Minute öffnete er das Feld durch einen 50-Meter-Diagonalpass auf Wörsdörfer, der dann nochmals Aluminium traf. Rausch blieb der Mann des Spiels, ließ in seiner nächsten Aktion zwei Gegner aussteigen und schob zum 4:0 ein (75.). Niederroßbach war nun bedient. Wörsdörfer erhöhte nur zwei Minuten später auf 5:0. Co-Trainer Marco Mai, der Peter Olbrich vertrat, war zufrieden mit der Leistung seines Teams in der zweiten Hälfte, sprach aber auch von schwächeren Phasen. Gästetrainer Nihad Mujakic meinte: „Der verschossene Elfmeter war natürlich ein Knackpunkt, aber unsere Darbietung in der zweiten Hälfte war eine Frechheit. Es gab kein Aufbäumen, keine Reaktion, keinen Charakter.

Ahrbach dreht nach der Pause auf - SG bleibt in Hamm nach Pausenrückstand ruhig und gewinnt noch 4:1
19.08.2018 - VfL Hamm - SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod 1 : 4 (1 : 0)
Dass es auch in dieser Saison wieder äußerst schwer werden würde, war allen Beteiligten beim VfL Hamm schon lange bewusst. Die Art und Weise des erneuten Fehlstarts in die neue Spielzeit in der Bezirksliga Ost überraschte dann doch auch diejenigen, die schon vor Wochen ein schwieriges Jahr vorausgesagt hatten – allen voran Spielertrainer Michael Trautmann, der die zweite empfindliche Niederlage in der noch jungen Saison nicht einfach so stehen lassen wollte. Das ernüchternde 1:4 (1:0) beim Heimauftakt gegen die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod lieferte dem VfL-Trainer die Steilvorlage zum Rundumschlag. „Wir müssen aufarbeiten, was da momentan passiert“, sagte Trautmann, der schon kurz nach dem Spielende Konsequenzen ankündigte: „Wir müssen schauen, ob der eine oder andere nicht besser Spielpraxis in der zweiten Mannschaft sammeln sollte.“ Für Trautmann das Hauptproblem: die fehlende Qualität – vor allem den Abgang des Top-Stürmers Simon Langemann konnte der VfL im Sommer nicht kompensieren. Als Spiegelbild dieser Probleme diente die Partie gegen die SG Ahrbach, in der Trautmann und Co. nur ganz selten so etwas wie Gefahr erzeugten. Zwar ging Hamm durch Michael Trautmanns Kopfballtreffer nach einer Ecke in Führung (23.), danach mauerten sich die Gastgeber aber in der eigenen Hälfte ein und sorgten kaum mehr für Entlastung. So dominierten die Ahrbacher das Geschehen, verpassten es aber aus Sicht ihres Co-Trainers Marco Mai, der Peter Olbrich an der Linie vertrat, Profit aus den zahlreichen Chancen zu schlagen. „Ich habe in der Halbzeit dann gesagt, dass wir einfach ruhig bleiben müssen“, sagte Mai. Seine Spieler beherzten den Ratschlag und drehten die Partie in kurzer Zeit durch Tore von Markus Rausch (49.) und Simon Fein (52.). Was vor der Pause beim VfL zumindest defensiv noch funktionierte und Trautmann ein wenig positiv stimmte, war nach dem Seitenwechsel über den Haufen geworfen. Dank der immer geringer werdenden Gegenwehr erhöhten erneut Rausch (68.) und Noah Quirmbach (76.) auf 4:1. Während die Ahrbacher den Last-Minute-Schock aus der Vorwoche gegen Hundsangen damit vergessen machten, liegen die Probleme des VfL Hamm nach nur zwei Spielen auf der Hand. „Uns fehlen die Typen, die Eier haben und vorangehen“, sagte der konsternierte Trautmann, der immerhin noch einen positiven Aspekt hervorhob: „Diese Situation ist für uns nicht ungewohnt.“ Jonas Wagner

SG Ahrbach verspielt ihren Vorsprung - Bezirksliga Ost
12.08.2018 - SG Hundsangen/Obererbach macht in Girod in der Endphase aus einem 1:3 noch ein 3:3
In der Bezirksliga Ost trennten sich SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod und die SG Hund-sangen/Obererbach am ersten Spieltag 3:3 (0:0). Dass sie am Ende sechs Tore sehen würden, hätte sicher keiner der 140 Zuschauer nach intensiven, aber strafraumarmen 45 Minuten gedacht.Der holprige Platz in Girod ließ keine technischen Feinheiten zu, das Geschehen spielte sich in den ersten 27 Minuten hart umkämpft im Mittelfeld ab. Die ersten zwingenden Aktionen vor des Gegners Gehäuse gehörten den Gästen. Luca Heinz (27.) und Lukas Tuchscherer (29.) fanden aber in Ahrbachs Schlussmann Florian Weimer jeweils ihren Meister.Im Anschluss kehrte vor den Toren aber wieder Ruhe ein, bis die Gastgeber kurz vor dem Halbzeitpfiff ebenfalls mit zwei guten Gelegenheiten aufwarteten. Julian Lemmerz hatte sich auf der linken Seite gut durchgespielt und mustergültig geflankt, Niklas Wörsdörfer per Kopfball abgeschlossen, den Hundsangens Keeper Leon Schmitt mit einer reaktionsschnellen Parade abwehrte (43.). Schmitt war dann auch zwei Minuten später zur Stelle, als er einen strammen Wörsdörfer-Schuss aus 16 Meter entschärfte.Nach dem Wechsel setzte sich das überwiegend taktisch disziplinierte Spielgeschehen erst mal fort. Wörsdörfers 1:0 in der 52. Minute ließ den Unterhaltungswert dann schlagartig steigen. Auf links hatte er sich dynamisch durchgesetzt und aus spitzem Winkel den Ball ins lange Toreck bugsiert. Als Markus Rausch mit einem fantastischen 30-Meter-Schuss genau in Hundsangens Torwinkel gar das 2:0 für Ahrbach erzielte, hatte das Team von Trainer Peter Olbrich eindeutig Oberwasser. Wörsdörfer (63.) und Patrick Lenz (69.) vergaben aus aussichtsreicher Position die Vorentscheidung.
So kamen die Gäste durch Tobias Kegel zum Anschluss (77.). Sein wuchtiger Schuss nach toller Vorarbeit des eingewechselten Marcel Hürter ließ Weimer keine Abwehrchance. Spätestens als Ahrbachs Neuzugang Simon Fein aber für sein Team auf 3:1 erhöhte (88.), schien der Dreier für das Olbrich-Team eingetütet. „Da waren wir plötzlich zu sicher. In der Schlussphase mussten wir anders auftreten und hätten den Vorsprung ins Ziel bringen müssen“, ärgerte sich Olbrich. Sein Kollege Thomas Arzbach sah, wie seine Elf noch mal alles riskierte und nach Toren von Daniel Hannappel (90., Foulelfmeter) und Tim Weimer (90.+2) zum 3:3 noch einen Punkt aus Girod mitnehmen konnte. „Die drei Gegentore waren zu einfach“, ärgerte sich Arzbach „aber wir haben bis zum Schluss an uns geglaubt und uns verdient belohnt.“

1. Runde Rheinland-Pokal - Eisbachtal gewinnt 2:1 nach Rückstand
01.08.2018 - SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod - Spfr Eisbachtal 1 : 2 (1 : 1)
Den Eisbachtalern war nach der 1:2-Derbyniederlage in der Liga gegen Wirges die Verunsicherung noch etwas anzumerken. Die Ahrbacher hingegen nutzten die Bühne vor 400 Zuschauern in Girod, um den guten Eindruck aus der Vorbereitung zu bestätigen. Forsch in den Zweikämpfen und zielstrebig im Spiel nach vorne war es der Bezirksligist, der im ersten Abschnitt die besseren Offensivaktionen hatte und in der 28. Minute nicht unverdient in Führung ging – und wie: Nach einem zu flach geratenen Abschlag von SFE-Keeper Daniel Erbse hielt Sebastian Linz aus 50 Metern einfach mal drauf und versenkte den Ball im Eisbachtaler Tor.

Eisbachtals Neuzugang Maximilian Hannappel (rotes Trikot) behauptet sich hier gegen Ahrbachs Tim Kuhn. Am Ende setzten sich die Sportfreunde in Girod nach einem 0:1-Rückstand knapp mit 2:1 durch.

Der Rheinlandligist wurde erst in der 34. Minute erstmals gefährlich, als ein von Steffen Meuer getretener Freistoß nahe der Seitenauslinie immer länger und länger wurde, sodass Florian Weimer im Ahrbacher Kasten unter Mithilfe der Torlatte klären musste. Vier Minuten später dann der Ausgleich: Weimer konnte zunächst noch gegen den frei vor ihm auftauchenden Lukas Reitz abwehren, war beim Nachschuss von Marc Tautz aber machtlos. Nach der Pause kontrollierten die Eisbachtaler das Geschehen, hielten die Ahrbacher weitgehend in Schach und setzten den entscheidenden Angriff: Nach einem Ballgewinn von Maximilian Hannappel vollendete Marvin Heibel den daraus entstandenen Angriff zum 2:1-Siegtreffer für Eisbachtal (69.).


Wirges rettet sich ganz spät in ein Entscheidungsspiel - Ein Elfmetergeschenk bringt in letzter Minute das 1:1 gegen SG Ahrbach
27.05.2018 - Spvgg EGC Wirges : SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod 1 : 1 (0 : 0)
Von unserem Mitarbeiter Klaus Sackenheim   Wirges. Nichts für schwache Nerven war dieser Meisterschaftsendspurt der Bezirksliga Ost, hatte doch die Spvgg EGC Wirges bis zur fünften Minute der Nachspielzeit gar den sicher geglaubten Titel an den VfB Wissen, der zeitgleich bei der SG Elbert dreifach gepunktet hatte, verloren. Dann stellte Florian Schlich im Spiel gegen die SG Heiligenroth/Ahrbach/Girod durch einen verwandelten Foulelfmeter den 1:1 (0:0)-Endstand her und rettete sein Team wenigstens noch ins Entscheidungsspiel gegen die Wissener. „Ein Witz dieser Elfmeter, eine klare Konzessionsentscheidung“, ärgerte sich Ahrbachs Trainer Peter Olbrich, wohl wissend, dass der schwache Unparteiische zuvor im Verlauf der Partie der EGC zwei Foulelfmeter hätte zusprechen können. Dabei wären die ganze Aufregung und das Zittern bis zum Schluss für die Gastgeber durchaus vermeidbar gewesen, aber das Spielgerät wollte einfach nicht ins Tornetz, mindestens ein halbes Dutzend hochkarätiger Torgelegenheiten ließen die Gastgeber liegen. Schon nach fünf Minuten hatte Mirko Kersch einen schönen Drehschuss knapp über die Torlatte gesetzt und war sieben Minuten später mit einem wuchtigen 25-Meter-Schuss an Ahrbachs Torhüter Florian Weimar gescheitert. Wenig später rettete Simon Trumm in letzter Sekunde vor dem völlig freistehenden David Röhrig (17.), vier Minuten später stand der Torpfosten bei Marvin Severins strammem Linksschuss der EGC-Führung im Wege. In der 35. Minute konnte sich Weimar wieder auszeichnen, als er mit einer Glanzparade gegen Leonardo Kolaks Schuss klärte. Röhrig, der in der 39. Minute elfmeterverdächtig zu Fall kam, scheiterte zwei Minuten später dann ebenfalls alleine vor Weimer an Ahrbachs Nummer 98. „Mit dem Auftritt meiner Mannschaft war ich heute überhaupt nicht zufrieden“, zeigte sich der Wirgeser Trainer Nikolai Foroutan nach Spielende enttäuscht. „Wir hatten zwar eine Drucksituation, aber daran muss man wachsen. Wir waren viel zu pomadig, haben zu viel überlegt und natürlich dickste Chancen versiebt.“ Nach dem Seitenwechsel nahm dann die Dramatik ihren Lauf. Die zwischenzeitliche Wissener Führung im Fernduell machte schnell die Runde, und Foroutans Mannschaft tat sich weiter schwer, gegen die gut verteidigenden Gäste das erste Tor zu machen. So war Röhrigs Kopfball nach präziser Flanke von Severin in der 63. Minute mustergültig, prallte aber, wie an solchen Tagen meist, nur an die Ahrbacher Torlatte. „Wir wollten uns hier gut und sportlich fair verkaufen. Ich denke, das ist uns gelungen“, war Olbrich mit seinem Team zufrieden. In der Tat muss man den Hut davor ziehen, wie die Gäste bis zur letzten Sekunde alles an Kampf ins Spiel warfen und in der 89. Minute der EGC fast komplett in die Feiersuppe gespuckt hätten. Der Distanzschuss von Julian Lemmerz schlug wie ein Strich im Wirgeser Torwinkel ein und ließ die Gastgeber in diesem Moment auf Platz zwei abrutschen. Wirges verharrte kurz in Schockstarre, warf dann alles nach vorne und bekam nach Serkan Öztürks Faller dann doch den zuvor zweimal verweigerten Strafstoß. „Es ist ärgerlich, aber der Sieg wäre nicht verdient gewesen“, sagte Nikolai Foroutan zum vergebenen Matchball. „Aber wir sind noch im Rennen.“

SG Weitefeld wahrt ihre kleine Titelchance - SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod wird beim 2:5 ein wenig unter Wert geschlagen
12.05.2018 - SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod : SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/ Neunkhausen 2 : 5 (2 : 3)
Auch die SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/ Neunkhausen wirft vor den letzten beiden Spieltagen noch ihren Hut in das Titelrennen der Bezirksliga Ost. Zwar ist die Chance der Oberwesterwälder minimal, aber durch den 5:2 (3:2)-Sieg bei der SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod besteht zumindest noch eine rein rechnerische Möglichkeit für das Team von Trainer Jörg Mockenhaupt. „Wir werden unsere beiden letzten Spiele konzentriert angehen und dann sehen, was dabei rauskommt“, sieht Mockenhaupt die Sache ganz entspannt.
„Wir haben heute ordentlichen Offensivfußball gespielt, und ich denke, obwohl Ahrbach in der zweiten Halbzeit etwas mehr Spielanteile hatte, geht der Sieg für uns letztlich in Ordnung.“ Sein Sohn Jan Niklas hatte die Gäste schon nach 16 Minuten in Führung gebracht, als er den Ball aus etwa zehn Metern einschob. Vorausgegangen war eine tolle Direktkombination von Fabian Lohmar und Mario Weisang, mit der die Ahrbacher Abwehr ausgehebelt wurde. Danach wurde es für die Zuschauer kurzweilig, viele Torraumszenen und weitere vier Tore sollten bis zur Pause folgen.Ahrbach, in der Anfangsphase mit Schwierigkeiten in den offensiven Spielfluss zu kommen, nutzte gleich seine erste gefährliche Aktion zum Ausgleich. Ein Freistoß von Sebastian Linz wurde von Weitefelds Abwehrmauer abgefälscht und landete vor den Füßen von Tim Kuhn, der sich diese Möglichkeit nicht entgehen ließ (24.). Vier Minuten später waren dann wieder die Gäste an der Reihe, Sascha Cichowlas setzte den Ball trocken von der Strafraumgrenze zum 1:2 in die Tormaschen. Aber die Gastgeber ließen nicht locker und egalisierten durch Sebastian Frank die Gästeführung postwendend. Franks 20-Meter-Schuss landete im Torwinkel (31.). Die Freude darüber währte aber nur zwei Minuten, denn Mario Weisang nutzte eine Unsicherheit in Ahrbachs Abwehr und stocherte das Spielgerät im Strafraumgewühl über die Torlinie. „Wir haben bei den Gegentoren nicht gut verteidigt“, stellte Ahrbachs Trainer Peter Olbrich nach Spielende fest, war aber trotzdem nicht gänzlich unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Heute hatten wir eine ganz andere Einstellung als gegen Osterspai. Trotz des frühen Gegentors nach dem Seitenwechsel haben wir nicht aufgesteckt und hatten danach mehr Spielanteile. Am Ende fällt das Ergebnis eindeutig zu hoch aus.“
Olbrichs Team schüttelte sich auch nach dem frühen 2:4 durch Mockenhaupt (50.), wurde durch die Einwechslung von Kapitän Niklas Wörsdörfer in der Vorwärtsbewegung deutlich stärker und brachte durch frühes Pressing den Weitefelder Spielfluss ins Stocken. Am Ende vergaben die Gastgeber dann aber ihre Torgelegenheiten. Wörsdörfer zwang Gästekeeper Sören Trippler zu einer Glanzparade (63.), die sehenswerte Direktabnahme von Linz von halbrechts strich volley nur minimal über die Torlatte (65.). Aber auch Weitefeld blieb gefährlich, einen gefährlich aufsetzenden 20-Meter-Schuss von Mario Weisang parierte Ahrbachs Florian Weimar im Tor hervorragend, hatte aber bei Dominik Neitzerts wuchtigem Schuss zum 2:5-Endstand in der 86. Minute keine Chance.

Ahrbachs letztes Hemd kann Knop nicht stoppen - Ost Olbrich-Elf verliert in Osterspai
05.05.2018 - SG Osterspai - SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod 3 : 1
Ein Akteur verdiente sich im Staub von Osterspai glasklar den Titel „Mann des Tages“: Adrian Knop schoss mit drei Treffern seine FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen zu einem 3:1 (1:0) über die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod – und dies in einer ganz wichtigen Bezirksliga-Partie für das Team vom Rhein. „Wir wussten, dass das heute unsere letzte Chance ist“, so Trainer Nico Helbach.
Im Abstiegskampf hatte sich die FSV vorgenommen, die Chancen endlich besser zu verwerten, was diesmal gleich im ersten Versuch gelang. Nach einem Freistoß verwertete Knop sogleich mit einem Kopfball zur frühen Führung (11.). Danach bot die erste Halbzeit nicht sonderlich viele Höhepunkte. Die Ahrbacher waren personell mit „dem letzten Hemd“ angereist, wie ihr Trainer Peter Olbrich formulierte. Der Aufsteiger tat sich entsprechend schwer, stand aber nicht sofort auf verlorenem Posten. Zählbares rückte für die SG in Reichweite, als Sebastian Frank zum Ausgleich abgestaubt hatte, nachdem Julian Lammerz kurz zuvor zum Kopfball hochgestiegen war (56). Das Chancen-Plus lag nun allerdings deutlicher auf Seiten der Einheimischen, und so dauerte es nicht lange, bis Knop die Rhein-Kombinierten wieder in Führung brachte (62.). „Wir haben hinten nicht gut gearbeitet“, monierte Olbrich. Den Sieg zu sichern, fiel den Gastgebern recht leicht, weil sie in der Schlussviertelstunde in Überzahl über den Platz liefen. Handspiel und Meckern in einer Situation führte zur Ampelkarte gegen Jannis Meuer. Bei den Westerwäldern regte sich Protest gegen diese Entscheidung, zu gefährlichen Aktionen kamen sie in der Folge nicht mehr. Bei der FSV zeigten Martin Schwarz und der für ihn eingewechselte Marvin Huss im zweiten Durchgang noch sehenswerte Abschlüsse, Florian Lemler setzte gar einen Freistoß an den Pfosten (78.). Getroffen hat dann jedoch wieder Knop auf Florian Lemlers Vorarbeit (83.).

Abgeklärte Wissener schlagen heimstarken Neuling - SG Ahrbach unterliegt Titelaspirant 0:2
29.07.2081 - SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod : VfB Wissen 0 : 2 (0 : 1)
Nach dem erneuten Patzer des Mitkonkurrenten Spvgg EGC Wirges konnte der VfB Wissen die Chance nutzen, um näher an den Tabellenführer heranzurücken. Er gewann in der Bezirksliga Ost beim Liganeuling SG Ahrbach/ Heiligenroth/Girod souverän mit 2:0 (1:0).„Wir haben mit den Jungs vereinbart, dass wir nicht auf die Konkurrenz schauen und uns nur auf uns fokussieren“, sagte Wissens Trainer Walter Reitz vor dem Spiel. Dementsprechend konzentriert agierte der Gast – wohl wissend um die Chance, die heute gegeben war. Bereits in der sechsten Spielminute gab Kapitän Mario Weitershagen die Marschrichtung vor und wuchtete einen von Lukas Becher getretenen Eckball mit voller Wucht ins Tor der bis dato zu Hause unbesiegten Ahrbacher. Nur wenige Minuten später musste Lucas Brenner für den Gast erhöhen, doch wehrte der seit Wochen in bestechender Form agierende Torhüter Florian Weimer zur Ecke ab.Die gleiche Situation wie seinem Mannschaftskollegen bot sich Fation Foniq nur wenige Minuten später. Auch er fand in Weimer seinen Meister, als er freistehend scheiterte. Ahrbach agierte zu zaghaft und hatte bis zur Pause nur einen Kopfball aufs Wissener Tor zu verzeichnen, was auch den Trainer enttäuschte. „Wir haben in der ersten Hälfte gar nicht stattgefunden“, ärgerte sich Ahrbachs Peter Olbrich.Dies sollte sich nach der Pause aber ändern. Die Heimelf kam mutiger und mit mehr Zug zum Tor aus der Kabine. Nach einem Doppelpass zwischen Tim Kuhn und Markus Rausch war es Letzterer, der mit seinem Hammer aus 18 Metern nur knapp den rechten Torwinkel verfehlte (46.). Julian Lemmerz (49.) und erneut Markus Rausch (51.) scheiterten in der Folge an Wissens Torhüter Philipp Klappert, der seinem Team die Führung festhielt. Ein glückliches Händchen sollte Gästecoach Reitz mit seinen Wechseln zeigen, als der eingewechselte Hüseyin Samurkas über die linke Seite geschickt wurde und quer auf den ebenfalls zuvor eingewechselten Maik Schnell passte. Dieser brauchte nur noch zur Vorentscheidung einzuschieben.Fortan kontrollierte Wissen das Spiel und unterstrich seine Favoritenrolle. „Wissen war zu abgeklärt für uns und hat hochverdient gewonnen. Uns fehlte heute die Durchschlagskraft“, meinte Olbrich nach dem Spiel. Sein Gegenüber Walter Reitz freute sich über den konzentrierten und souveränen Auftritt seiner Jungs. „Wir spielen jetzt schon in der fünften Englischen Woche, daher bin ich stolz auf mein Team.“

25.04.2018 - SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod - TuS Burgschwalbach 4 : 2 (2 : 0)
Die SG Ahrbach hat durch den Heimsieg im Aufsteigerduell als erster Bezirksliga-Neuling in dieser Spielzeit die 40-Punkte-Marke geknackt. „Damit dürften wir den Klassenverbleib endgültig geschafft haben“, sagte Trainer Peter Olbrich. Die 90 Minuten stellten ihn hingegen nicht zufrieden: „Das war ein Krampfspiel. Wir haben heute von den Fehlern des Gegners profitiert.“ Fehler, die bei seinem TuS-Kollegen Torsten Baier „Enttäuschung pur“ auslösten und zu drei Gegentoren führten.
Beim 1:0 trat Burgschwalbachs Keeper Luca Wischmann nach Fabian Kunz‘ Rückpass ein kapitales Luftloch (24.), die Ahrbacher Treffer durch Niklas Wörsdörfer zum 3:0 (72.) und Markus Rausch zum 4:2 (90.) resultierten aus haarsträubenden Abspielfehlern in der Hintermannschaft der Gäste. Lediglich das zwischenzeitliche 2:0 durch Niklas Klar (44.) war Ahrbacher Klasse anstatt Burgschwalbacher Patzern geschuldet. Aber die Gäste zeigten immerhin Moral. Sie eröffneten nach Tim Heimanns 3:1 (81.) eine starke Schlussoffensive, in der Julian Kohl sogar den Anschluss herstellte (88.). Aber der nächste Abwehrfehler gut eine Minute später raubte alle Hoffnungen auf ein Happy End. „Wir haben heute quasi drei Eigentore geschossen und sind viel zu spät wach geworden“, bemängelte Torsten Baier.

SG Ahrbach gewinnt ausgeglichenes Derby - Neuling setzt sich in Hundsangen durch
22.04.2018 - SG Hundsangen/Obererbach : SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod 0 : 2 (0 : 1)
Die SG Hundsangen/Obererbach konnte in der Bezirksliga Ost ihren Auswärtssieg der Vorwoche in Osterspai nicht vergolden und unterlag im Derby auf heimischen Geläuf mit 0:2 der SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod. „Wohl wissend um die schweren Aufgaben, die noch vor der Brust liegen, weiß meine Mannschaft, dass wir heute punkten müssen. So eine unnötige Niederlage wie gegen Hamm darf uns nicht noch einmal passieren“, warnte Ahrbachs Trainer Peter Olbrich vor dem Spiel. Auf der Gegenseite wollte die Heimelf um Coach Thomas Arzbach nach dem Auswärtssieg in Osterspai nachlegen und sich weiter aus der Abstiegsregion entfernen. Es dauerte bis zur sechsten Minute, ehe Ahrbachs Sebastian Frank den Ball in Richtung Hundsangener Tor brachte. Der schwache Torschuss sollte zur leichten Beute für Keeper Lukas Litzinger im Tor der Heimelf werden. Hundsangen agierte im ersten Durchgang sehr ungenau und musste lange warten, ehe ein Freistoß von Daniel Hannappel gefährlich auf das Tor segelte (26.). Nur kurz später schickte Ahrbachs Jannis Meuer seinen Kollegen Oskar Höwer auf die Reise, dieser legte mit viel Übersicht den Ball quer auf Niklas Klar. Der Abnehmer behielt die Nerven und lochte zur überraschenden Gästeführung (28.) ein. Wenige Minuten nach der Führung wurde Tim Kuhn auf dem Weg, das Ergebnis zu erhöhen, regelwidrig von Tim Weimer noch vor der Strafraumgrenze gebremst. Der Unparteiische zeigte zum Unmut der Gästeanhänger nach dieser Notbremse nur die Gelbe Karte für den Abwehrspieler der Heimelf. Als das Spiel Fahrt aufzunehmen schien, stoppte ein Gewitter alle Akteure, die Partie musste für sieben Minuten unterbrochen werden. Kaum war das Spiel wieder angepfiffen, ließ Hundsangen die wohl größte Chance des Spiels ungenutzt. Nach einem Ausrutscher eines Ahrbacher Abwehrspielers lief Luca Heinz alleine auf das Gästetor zu und scheiterte am überragenden Florian Weimer. Nach der Pause agierte Hund-sangen zielstrebiger. Nach einem Pfostenschuss von Tommy Brühl (46.) keimte Hoffnung auf, die sein Teamkamerad Weiler nur kurz darauf mit seiner zweiten Gelben Karte (58.) zunichte machte. Ahrbach kontrollierte in der Folge das Spiel und kam eine Viertelstunde vor Schluss zum verdienten 0:2. Der agile Markus Rausch setzte sich auf der linken Seite durch und brachte das Spielgerät im langen Eck unhaltbar unter. „Heute haben Kleinigkeiten das Spiel entschieden“, meinte Hundsangens enttäuschter Trainer Thomas Arzbach.

SG Ahrbach holt gegen den Favoriten einen verdienten Punkt - Die SG Emmerichenhain muss sich letztlich mit einemgerechten 1:1 begnügen
15.04.2018 - SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod : SG Emmerichenhain 1 : 1 (1 : 1)
Von unserem Mitarbeiter Nico KexelHeiligenroth. Die SG Ahrbach/ Heiligenroth/Girod traf in der Bezirksliga Ost auf die SG Emmerichenhain/Niederroßbach. Vor 150 Zuschauern trennten sich die beiden Spielgemeinschaften mit einem leistungsgerechten 1:1 (1:1). Obwohl in der Tabelle nur eine Mannschaft zwischen ihnen liegt, trennen die Rangsiebten und -fünften acht Zähler.Zu Beginn der Begegnung konnte man jedoch keine Leistungsunterschiede erkennen. In Minute sieben kam nach schönem Pass hinter die Abwehr mit Sora Terada Emmerichhain zur ersten Torchance, doch der darauffolgende Konter der Gastgeber war von gleicher Qualität. Nur zwei Minuten darauf hatte Niklas Klar die beste Chance der Ahrbacher in der Anfangsphase. Nach Dribbling durch die Defensive hatte er die Führung auf dem Fuß, die nur durch eine starke Parade des Emmerichenhainer Torwarts Filippos Papadopoulos vereitelt werden konnte. Der aber war machtlos, als in der 15. Spielminute das 1:0 fiel. Nach einem Einwurf der Ahrbacher machte Tim Kuhn das Spiel schnell und setzte Niklas Klar schön in Szene, welcher dann recht unbedrängt in die Mitte spielen konnte. Dort reagierte Markus Rausch am schnellsten und vollendete. Im Anschluss an den Treffer probierte Emmerichenhain es immer wieder aus der Distanz, ehe in der 19. Minute Marko Zelenika einen Freistoß aus 20 Metern über die Mauer in die linke Ecke schlenzte. Die Mannschaft von Trainer Nihad Mujakic versuchte im Anschluss an das Tor weiter, aus der Distanz Treffer zu erzielen, was zu einem gefährlichen Lattentreffer führte. Doch auch Peter Olbrichs Team hatte gute Chancen. Nach einer flach hereingebrachten Flanke fehlten bei Tim Kuhns Direktabnahme nur Zentimeter.Kurz vor der Pause ließen die Ahrbacher durch kleine Defensivschwächen häufiger Chancen zu, die aber nicht genutzt wurden. „In Durchgang eins hatten wir immer wieder gute Möglichkeiten, doch der finale Pass hat gefehlt. Wir waren einfach nicht clever genug“, erklärte Mujakic die verpasste Führung.Der zweite Durchgang begann recht schleppend. Beide Mannschaften versuchten, die Partie unter Kontrolle zu bekommen. Die erste Gelegenheit, ein Tor zu erzielen, hatte der Ahrbacher Torschütze Markus Rausch, der mit viel Platz in die Mitte ziehen konnte, dann aber zu unplatziert abschloss. Ahrbach bekam zunehmend mehr Spielanteile, war jedoch durch zu viele Fehlpässe bis zum Schlusspfiff nicht in der Lage, in Führung zu gehen.Trotzdem war Trainer Peter Olbrich vollkommen zufrieden: „Wir konnten gegen Ende sogar die Überraschung schaffen. Hätten wir etwas besser gespielt, wäre ein Sieg heute drin gewesen. Gegen den hohen Favoriten haben wir ein gutes Spiel gezeigt.“Die SG Emmerichenhain wurde den Ansprüchen ihres Trainers Nihad Mujakic nicht gerecht: „ Wenn wir so spielen, können wir froh über den Punkt sein. Es hat der Wille gefehlt, und die zweite Hälfte war deutlich zu schwach.“ Einziger Wermutstropfen der Ahrbacher ist die Personalsituation. „Wir können nur hoffen, dass keine Verletzungen mehr dazukommen. Am Schluss war ich ohne Auswechselspieler“, klagte Olbrich.

11.04.2018 - SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod - SG Ellingen/Bonefeld/Willroth 1:1 (1:1).
„Ellingen hat guten Fußball gespielt und hinten kaum etwas zugelassen“, lobte Ahrbachs Abteilungsleiter Boris Fasel die Gäste. Die rund 130 Zuschauer sahen in Heiligenroth eine ausgeglichene erste Hälfte mit vielen Aktionen im Mittelfeld und zahlreichen Zweikämpfen. Die Ellinger setzten den ersten Akzent durch einen Distanzschuss von Christian Weißenfels, der an die Latte prallte (20.). Einen Ballverlust der Gäste im Strafraum nutzte Markus Rausch (27.) zur Ahrbacher Führung, doch in der 40. Minute glich Fatlind Rexhahmetaj per Freistoß aus 18 Metern aus. Auf der Gegenseite forderten die Ahrbacher vergeblich einen Foulelfmeter, kurz vor der Pause strich Rauschs 25-Meter-Schuss knapp über die Latte. Nach einer Stunde sah Ellingens Daniel Puderbach wegen wiederholten Foulspiels die „Ampelkarte“. Doch Thomas Kahlers Mannschaft ließ sich nicht beirren, Weißenfels prüfte in Unterzahl Ahrbachs Torwart Florian Weimer (65.). Die letzten Gelegenheiten der Begegnung boten sich dann den Ahrbachern. Doch die Schüsse von Niklas Klar (78.) und Steffen Wittelsberger (81.) strichen jeweils knapp vorbei.

VfL Hamm im Gleichschritt mit der Konkurrenz Wichtiger 3:2-Erfolg gegen SG Ahrbach
08.04.2018 - VfL Hamm : SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod 3 : 2 (1 : 1)
Die FSV Osterspai hatte am Samstag mit ihrem Überraschungssieg in Emmerichenhain vorgelegt im Abstiegskampf der Bezirksliga Ost, weshalb der VfL Hamm in seinem Heimspiel gegen die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod unter Zugzwang stand. Doch gehemmt wirkten die Siegstädter dadurch nicht. Mit 3:2 (1:1) bezwangen sie den starken Aufsteiger und revanchierten sich damit auch für die 0:6-Packung aus der Hinrunde. Dabei ließen sich die Hämmscher auch von einem frühen Rückstand nicht aus der Bahn werfen, was im ersten Duell in dieser Saison noch der Fall gewesen war. Wobei die Mannschaft von Spielertrainer Michael Trautmann von Glück reden konnte, nach einer Viertelstunde nicht schon mit 0:2 zurückzuliegen, was es im weiteren Verlauf des Spiels sicherlich erschwert hätte, auch nur einen Punkt in Hamm zu behalten. Aber der Reihe nach: Keine fünf Minuten waren gespielt, da ließ Markus Rausch VfL-Außenverteidiger Eric Neufeld stehen und traf zur Ahrbacher Führung (5.). Wiederum Neufeld ließ sich später ein weiteres Mal austanzen, diesmal von Niklas Klar, der mit seinem Abschluss aber am Lattenkreuz scheiterte und damit das besagte 2:0 für die Gäste verpasste (15.). Stattdessen glich der VfL wenig später aus. Ein missglückter Einwurf der Gäste landete bei Simon Langemann, den SG-Torwart Florian Weimer im Strafraum zu Fall brachte. Philipp Höhner trat an und verwandelte (19.). Nicht nur in dieser Szene übernahm der ehemalige VfL-Trainer Verantwortung, mit seiner Routine stabilisiert er bereits seit Wochen die Abwehr. Und da es am Sonntagnachmittag auch mit langen Bällen in die Spitze gut klappte, ebneten Simon Langemann (63.) und Artur Pleis (83.) gegen einen spielerisch überlegenen Gegner nach der Pause mit ebenjenem Angriffsmuster den Weg zum Sieg. Zwar brachte Niklas Wörsdörfer die Gäste in der 87. Minute noch mal zurück ins Spiel. Doch mehr als der Anschlusstreffer war nicht mehr drin für die Ahrbacher, deren Trainer Peter Olbrich das Ballbesitzspiel seiner Mannschaft diesmal als „viel zu fehlerbehaftet“ bezeichnete. Heilfroh über die drei Punkte war Hamms Michael Trautmann, der nach dem Abpfiff schnell Wind bekommen hatte vom Müschenbacher 4:2-Erfolg gegen Montabaur. „Wir haben uns gut zurückgekämpft“, lobte er. Eine Aussage, die sich auch auf die Gesamtsituation der Hämmscher im Abstiegskampf übertragen lässt.

Frank bereitet vor und trifft selbst - Ahrbacher dreht auf und führt sein Team zum Sieg gegen Müschenbach
30.03.2018 - SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod : SG Müschenbach/Hachenburg 2 : 0 (0 : 0)
Die SG Ahrbach/ Heiligenroth/Girod hat in der Bezirksliga Ost weiter kräftig Punkte gesammelt und festigte durch das 2:0 (0:0) über die SG Müschenbach/Hachenburg ihre Position im vorderen Mittelfeld. Trainer Peter Olbrich blieb dennoch mit beiden Beinen auf dem Boden: „Wir sind nach wie vor Klassenneuling und unterschätzen keinen Gegner. Auch heute sind wir aus einer gesicherten Defensive das Spiel angegangen. Das war dann in der ersten Halbzeit zwar etwas zu verhalten, aber nach dem Seitenwechsel haben wir mehr investiert und am Ende dann auch nicht unverdient gewonnen.“
Da auch die Gäste erst einmal auf Absicherung bedacht waren und tief standen, war die Partie im ersten Abschnitt vornehmlich von der Taktik geprägt. Dennoch ergaben sich Torchancen für beide Teams. Olbrichs Elf vergab erstmals in der 11. Minute, als Sebastian Linz aus 20 Metern nur knapp über den Torwinkel schoss. Sieben Minuten später klärte Müschenbachs Torhüter Jan Böhning mit glänzender Fußabwehr gegen Markus Rausch. Aber auch die Müschenbacher hatten die Führung vor Augen, bei ihrer ersten und zugleich dicksten Torgelegenheit fand der sehr agile Jan Lucca Schneider in Ahrbachs Torhüter Florian Weimer seinen Meister (30.). Vier Minuten später stockte den Zuschauern dann der Atem. Eine Rückgabe zu Böhning wurde gegen die Laufrichtung des Müschenbacher Keepers brandgefährlich abgefälscht, prallte aber nur gegen den Torpfosten. Nach dem Seitenwechsel wurde es dann noch lebhafter, beide Mannschaften lockerten ihre taktische Einstellung und riskierten fortan mehr. „Bis zum 0:1 war es ein Spiel auf Augenhöhe“, erklärte Müschenbachs Trainer Volker Heun. „Dann gerieten wir durch einen individuellen Fehler in Rückstand und wurden am Ende etwas unter Wert geschlagen.“ Seine Mannschaft präsentierte sich keinesfalls wie ein Abstiegsaspirant, musste aber nach dem Seitenwechsel erst einmal ein wahres Feuerwerk der Gastgeber über sich ergehen lassen. Ahrbach gab plötzlich Vollgas und hatte innerhalb von sechs Minuten drei dicke Torchancen, die Niklas Klar (50.), Markus Rausch (54.) und Christopher Laux (56.) aber nicht verwerten konnten. Auf der Gegenseite setzten die Gäste nach schnellem Umschaltspiel immer wieder gefährliche Konter. Aber wie Jannik Kessler, der den Ball alleine vor Weimer minimal am Tor vorbeispitzelte (48.), fehlte der Heun-Elf insgesamt der letzte Tick Durchschlagskraft vor dem Tor. „Da hat der letzte Glaube, der letzte Körpereinsatz in den Zweikämpfen gefehlt. Den hatte Ahrbach uns heute voraus und hat deshalb auch gewonnen. Aber die Einstellung war absolut positiv und hat gestimmt“, resümierte Heun. Dass sein Team am Ende des Tages ohne Zählbares dastand, lag auch an Ahrbachs Sebastian Frank. Der lief in der Schlussphase zur Bestform auf, bereitete die Führung vor und machte mit dem 2:0 selbst den Sack zu. In der 74. Minute profitierte Tim Kuhn von Franks Übersicht im Strafraumgetümmel und brachte den Ball über die Torlinie. Sechs Minuten später war Frank gedankenschnell, als Böhning im Müschenbacher Tor den Ball nach einem Rausch-Freistoß nicht richtig unter Kontrolle bringen konnte, und jagte die Kugel aus kurzer Entfernung zum 2:0-Endstand in die Tormaschen.

Aufsteiger teilen sich die Punkte - Ahrbach muss in der Endphase den Wallmenrother Ausgleich hinnehmen
25.03.2018 - SG Wallmenroth/Scheuerfeld : SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod 1 : 1 (0 : 1)
Mit der SG Wallmenroth/Scheuerfeld ist am Sonntagnachmittag nun auch der 16. und letzte Fußball-Bezirksligist im Jahr 2018 angekommen. Der Meister der A-Klasse Westerwald/Sieg bestritt nach der schier endlos langen Winterpause auf dem Wehbacher Hartplatz sein erstes Pflichtspiel des Jahres und holte im Aufsteigerduell gegen die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod ein 1:1 (1:0).
„Für den Anfang können wir mit diesem Ergebnis zufrieden sein. Hauptsache, wir haben nicht verloren“, sagte Wallmenroths Vorsitzender André Hachenberg. Auch Ahrbachs Trainer Peter Olbrich konnte nach 90 Minuten mit dem Remis leben: „Wir haben das Spiel lange Zeit kontrolliert, indem wir den Gegner von unserem Tor ferngehalten haben. Auch das Chancenplus ging in der ersten Halbzeit auf unser Konto. Als im Laufe des ausgeglichenen zweiten Abschnitts bei uns die Konzentration etwas nachließ, kam Wallmenroth auf und zum Ausgleich.“ Zweimal Markus Rausch und Tim Kuhn per Kopfball konnten die ersten Gelegenheiten der Unterwesterwälder nicht nutzen, aber kurz vor der Pause gingen sie durch Niklas Klar in Führung. Julian Lemmerz hatte eine Freistoßflanke ins Zentrum gebracht, und Klars Kopfball konnte Wallmenroths Schlussmann Kristian Prudlo nicht abwehren. „Leider wurden unsere Abschlüsse im ersten Abschnitt sehr häufig geblockt“, beobachtete Hachenberg. Durch die stabile Gästeabwehr kamen die Wallmenrother einmal in der 20. Minute, aber Nikolai Heidrich verzog knapp. Der Gegentreffer schockte die Heimelf, die nach Wiederbeginn zehn Minuten brauchte, um sich wieder zu finden. Wallmenroth erhöhte dann aber mit den Einwechslungen der Offensivkräfte Michael Leis und Blerim Jashari den Druck und besaß nicht von ungefähr durch Leis nach 70 Minuten die Chance zum Ausgleich. Ahrbachs Schlussmann Florian Weimer war einen Schritt schneller und entschärfte die Situation. Die Schüsse der Einheimischen näherten sich immer mehr dem Ziel an. Ein 18-Meter-Freistoß von Steven Moosakhani klatschte an die Latte (74.), und Nikolai Heidrich netzte schließlich zum fälligen 1:1 ein (79.). Hussein Jouni hatte geflankt, der ehemalige Malberger musste im Zentrum nur noch vollenden. Beinahe wäre Heidrich sogar noch zum Matchwinner geworden, aber sein Fallrückzieher strich in der 81. Minute am Pfosten vorbei.

Ahrbach holt trotz schlechtester Leistung drei Punkte - Bezirksliga Ost Jungspund Höwer trifft zum Sieg
11.03.2018 - VfL Bad Ems : SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod 3 : 4 ( 2 : 2)
Bad Ems. Stets wach zu sein ist im Fußball enorm wichtig. Besonders gilt das für kleine Plätze wie den Kunstrasen auf der Insel Silberau, wo Fehler noch rascher bestraft werden als andernorts. Diese Erkenntnis prägte die Partie zwischen dem VfL Bad Ems und der SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod in der Bezirksliga Ost. Beim 3:4 (2:2) standen die Einheimischen am Ende mit leeren Händen da. „Das ist ganz bitter für uns“, zog VfL-Trainer Kay Ludwig nach dem Abpfiff Bilanz. Ein Unentschieden wäre nicht nur aus seiner Sicht gerecht gewesen. Immerhin sah er seine Mannschaft aufgrund ihrer Einstellung auf einem „guten Weg“, während auf Ahrbacher Seite Trainer Peter Olbrich nur mit dem Ergebnis zufrieden war: „Die Winterpause hat sich wohl bemerkbar gemacht. Das war vermutlich unser schlechtestes Spiel in dieser Saison“. Dabei erlebten die Gäste einen Traumstart. Nach 20 Minuten lagen die Westerwälder mit zwei Treffern in Front, die ihr Stürmer Niklas Wörsdörfer erzielt hatte. Erst nach einem Steilpass von Noah Quirmbach, dann im Anschluss an einen Einwurf bewies er seine Abschlussstärke. Dass die Bad Emser mit einem 2:2 in die Pause gingen, hatten sie vorrangig Christian Richter zu verdanken. Als die Ahrbacher sich im Mittelfeld gegenseitig anschossen und Julian Nicolas Bär einen klugen Pass spielte, verkürzte er zunächst. Danach enteilte Richter bei einem Konter auf dem rechten Flügel, SG-Tormann Florian Weimer brachte ihn zu Fall. Den Elfmeter verwandelte Andreas Stoffels sicher. Im zweiten Durchgang schraubte der starke Aufsteiger das Eckenverhältnis auf 11:2, doch erfolgreich waren die Gastgeber. Cosmin-Lorin Laurentiu fasste sich ein Herz und schoss mit seinem starken linken Fuß sein Team nach gut einer Stunde erstmals in Front. Allerdings war dem VfL kein Happy End vergönnt. Als Laurentiu den eingewechselten Tim Kuhn im Strafraum umstieß, zog das einen Elfmeter für Ahrbach und das 3:3 durch Sebastian Linz nach sich. Chancen gab es noch auf beiden Seiten, aber nur ein Tor fiel. Der 19 Jahre alte Oskar Höwer verhalf seiner Elf schließlich mit einem Schuss aus halbrechter Position zu einem Auswärtsdreier. Nicht allein in dieser Szene habe schlichtweg das Glück gefehlt, fand Ludwig, dessen VfL auf den vorletzten Tabellenplatz abrutschte. Sorgenfrei steht die SG Ahrbach da. SG-Coach Olbrich verhehlte jedoch nicht: „Heute haben wir unser Spiel in keiner Phase durchsetzen können.“

Ahrbach und Westerburg setzen ihre Serien fort - Heimstarker Neuling verdient sich Remis
26.11.2017 - SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod : SG Westerburg 1 : 1 (1 : 0)
Von unserem Mitarbeiter Christian Klapthor   Heiligenroth. Auf dem Kunstrasenplatz in Heiligenroth kam es zum Bezirksliga-Duell der zu Hause ungeschlagenen SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod gegen die seit zehn Spielen unbesiegte SG Westerburg/Gemünden. Beide Serien haben nach dem 1:1 (1:0) der Westerwälder Teams weiter Bestand. Die gutklassige Partie war geprägt von Duellen und Passstafetten im Mittelfeld, bei denen sich die Mannschaften gegenseitig neutralisierten. So kamen beide Teams zu Beginn des Spiels zu einigen Abschlüssen aus der Halbdistanz, die jedoch keine große Torgefahr brachten. Die SG Westerburg hatte nach einem Ballverlust in der Ahrbacher Verteidigung dann in der 13. Minute durch Tim Niedermowe die große Chance auf das  0:1. Aus halbrechter Position lief er alleine auf Torwart Florian Weimer zu, der glänzend parierte. Mitte der ersten Halbzeit behauptete die SG Westerburg dann die Spielkontrolle, ohne jedoch das Ahrbacher Tor nochmals in Gefahr bringen zu können. In der 40. Minute kamen die Gäste dann zur nächsten großen Gelegenheit, um in Führung zu gehen. Nach guter Kombination über die Mitte steckte Julian Gläser den Ball auf Tom Holzhäuser durch, der am gut aufgelegten Schlussmann der SG Ahrbach scheiterte.
Wer diese Chancen auslässt, wird im Fußball oft bestraft. So auch hier. Im direkten Gegenzug landete der Ball nach einem Freistoß vor den Füßen von Niklas Wörsdörfer. Seine Flanke landete an der Hand eines Westerburgers, und Schiedsrichter Robert Depken zeigte auf den Punkt. Niklas Wörsdörfer schnappte sich den Ball selbst und verwandelte den Elfmeter mit einem Flachschuss zum 1:0 ins linke Eck. Anfang der zweiten Halbzeit zog die SG Westerburg das Tempo nochmals an und kam verdient in der 65. Minute zum Ausgleich durch Tamas Major. David Gläser stürmte alleine auf das Tor zu, und Florian Weimer parierte auch die dritte Eins-gegen-Eins-Situation, war beim Nachschuss dann aber machtlos. Nach dem Ausgleich war das Spiel sehr zerfahren. Aufregung gab es kurz vor Schluss nach einem Rempler an Tim Kuhn im Strafraum der Westerburger. Der Pfiff blieb aus, und somit endete das Spiel mit einem gerechten Remis. Westerburgs Trainer Dobri Kaltchev sagte: „Wir haben ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht, es ist nur ärgerlich, dass wir unsere großen Chancen nicht nutzen.“ Auch sein Kollege Peter Olbrich war zufrieden mit dem Remis: „Gegen einen Gegner, der jetzt seit elf Spielen ungeschlagen ist, ist das Ergebnis leistungsgerecht. Westerburg ist eine sehr abgeklärte Truppe, gegen die man mit einem Punkt zufrieden sein kann.“

SG Ahrbach trotzt dem Tabellenführer - Der Neuling bleibt auch nach dem 1:1 gegen die Spvgg EGC Wirges zu Hause ungeschlagen
19.11.2017 - SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod : Spvgg EGC Wirges 1 : 1 (0 : 0)
Im Duell „Dorf gegen Stadt“, wie Peter Olbrich, Trainer der SG Ahrbach/Girod/Heiligenroth, vor dem Spiel sagte, konnte seine Mannschaft den Heimnimbus wahren und gegen den Bezirksliga-Tabellenführer Spvgg EGC Wirges ein 1:1 (0:0) erreichen. Man merkte den Spielern beider Mannschaften von Anfang an an, dass es sich nicht um ein normales Meisterschaftsspiel handelt. Die EGC Wirges war um Spielkontrolle bemüht, jedoch schlichen sich immer wieder Fehlpässe in die Aktionen der Gäste ein. Der Gastgeber stand nach den Niederlagen in den letzten beiden Spielen zunächst einmal sicher gestaffelt und ließ den Wirgesern keine Räume zum Kombinieren. So gab es in den ersten 15 Minuten nur wenige Szenen vor den beiden Toren. Wirges wirkte zwar gefährlicher, aber außer bei einem Kopfball von Yannik Haas nach einem Einwurf bekam Florian Weimar, der Torhüter der Ahrbacher, nicht viel zu tun. Die Spieler der SG Ahrbach wurden dann mit jeder Minute selbstbewusster und kamen ihrerseits nach 18 Minuten durch Niklas Wörsdörfer zu ihrer ersten Torgelegenheit. Ahrbach war in der Folgezeit vor allem durch Konter gefährlich.
Bei Ballgewinnen wurde schnell umgeschaltet, und so kamen die Kombinierten zu einigen guten Abschlüssen. In der 23. Minute landete eine verunglückte Flanke von Noah Quirmbach auf dem Tor. Sebastian Franks Flachschuss hielt der Wirgeser Torwart Petrit Tahiri (28.). Wirges hatte seine beste Chance in der 40. Minute, als Ozan Altin einen Freistoß ausführte, während die Ahrbacher noch ihre Mauer stellten. Doch Florian Weimer war hellwach und konnte parieren. Folgerichtig ging es mit einem 0:0 in die Pause. Wirges kam gut aus der Kabine und erhöhte nochmals das Tempo, ohne zu großen Chancen zu kommen. In einer ausgeglichenen Phase mit Halbchancen hüben wie drüben wurde zunächst ein Kopfball von Jannis Meuer auf der Linie geklärt. Im Gegenzug fiel dann das 0:1 durch den gerade eingewechselten Leonardo Kolak, der nach einem Ballgewinn von Joachim Akwapay ins linke untere Eck einschob. Peter Olbrich wechselte nun Niklas Klar ein, um die Offensive zu stärken (72.), zunächst blieb aber Wirges am Drücker. Einen indirekten Freistoß, der von Marvin Severin flach aufs Tor geschossen wurde, parierte Florian Weimar sicher. Seine beste Szene folgte nur kurze Zeit später, als wiederum Kolak über die rechte Seite freigespielt wurde. Er fand jedoch bei seinem Schuss aus acht Metern in Weimar seinen Meister. Ahrbach war nach diesen engen Szenen nun wacher und erspielte sich Feldvorteile. Nach einer Ecke fiel der Ball Markus Rausch vor die Füße, der mit rechts diesen unhaltbar zum 1:1 im Tor versenkte (79.). In den letzten zehn Minuten hatten die Gastgeber noch die Chance, das Spiel ganz zu drehen, doch Niklas Klar scheiterte mit seinem Schuss in der 85. Minute. Der Wirgeser Trainer Nikolai Foroutan sprach von einem „gerechten Unentschieden, bei dem vor allem in der ersten Halbzeit keiner einen Fehler machen wollte. Der Gegner hat richtig gekämpft und auch eine spielerische Qualität gehabt. Kompliment, wir können mit dem 1:1 in Ahrbach leben.“ Peter Olbrich war „hoch zufrieden, dass wir nach den beiden Niederlagen wieder ein Erfolgserlebnis haben.Wir haben uns den Punkt mit Mut und Leidenschaft erarbeitet. Für diesen Verein sind das besondere Spiele, in denen die Mannschaft mit voller Leidenschaft zu Werke geht.“

Elfer geben dem Derby die Richtung - TuS Montabaur setzt sich gegen den Aufsteiger SG Ahrbach durch
12.11.2017 - TuS Montabaur : SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod 3 : 0 (0 : 0)
Von unserem Mitarbeiter Klaus Sackenheim   Montabaur. Als Schiedsrichter Pascal Lichtenthäler nach sicherer Spielleitung das Derby der Bezirksliga Ost zwischen dem TuS Montabaur und der SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod abgepfiffen hatte, waren es zwei entscheidende Szenen, die letztlich den am Ende klaren und verdienten 3:0 (0:0)-Erfolg der TuS ausgemacht hatten. „Wir wollten hinten sicher stehen und Nadelstiche nach vorne setzen“, hatte Ahrbachs Trainer Peter Olbrich sein taktisches Konzept zunächst klar auf Defensive ausgerichtet. Sein Team wurde aber schon nach vier Minuten gefährlich, als Sebastian Frank bei einem der schnellen Vorstöße aus 20 Metern einen Flachschuss nur knapp neben das Tor setzte. Die Gastgeber, in der Folgezeit die Lücke im dichten Abwehrriegel der Ahrbacher suchend, erspielten sich dabei klare Feldvorteile und kamen auch zu guten Torgelegenheiten. So scheiterten zunächst Tobias Schulz (4.) und Fabio Scumaci (20.), ehe Mario Denker den Ball schon an Ahrbachs Schlussmann Florian Weimer vorbeispitzelte und dieser Richtung leeres Tor trudelte. Allerdings hätte die Kugel einen Tick mehr Fahrt benötigt, denn so erwischte Ahrbachs Kapitän Simon Trumm sie noch vor der Torlinie und klärte (22.). Als auf der Gegenseite Simon Schwickert Ahrbachs Christopher Laux im Strafraum foulte, bekam das Olbrich-Team den klaren Foulelfmeter und die Riesenchance zur Führung. TuS-Keeper Marcel Kemper hatte etwas dagegen und hielt den von Trumm geschossenen Strafstoß (35.).
„Schade, mit dieser möglichen Führung hätten wir unser Konzept noch besser durchspielen können“, ärgerte sich Peter Olbrich. Nach der ersten folgte nach dem Wiederanpfiff die zweite Schlüsselszene: Ahrbachs Torsteher Weimar hatte auf dem sehr schwer zu bespielenden, tiefen Rasen bei einer Abwehraktion TuS-Stürmer Denker zu Fall gebracht (50.). Die Gastgeber machten es besser, Pascal Tillmanns verwandelte sicher und brachte sein Team mit 1:0 in Führung. „Das Tor war sicher der Türöffner für uns“, freute sich Montabaurs Co-Trainer Alexander Baldus. „Danach haben wir das super hinbekommen und uns den Sieg verdient.“ Die Gäste, kamen jetzt zwangsläufig mehr aus der Defensive, konnten aber keine nennenswerte Gefahr nach vorne entwickeln. „Da fehlen uns dann mit Steffen Wittelsberger und Niklas Wörsdörfer wichtige Offensivspieler“, erklärte Olbrich. Die Freiräume, die sich ergaben, nutzte der TuS bestens: Torjäger Jung Hun Kim stockte mit dem 2:0 sein Torkonto auf (58.), der nach seiner Einwechslung glänzend aufspielende Jay Takahashi machte mit dem 3:0 den Deckel auf den verdienten TuS-Sieg (82.).

Neitzert kommt und schießt Weitefeld zum Sieg gegen Ahrbach - Joker trifft zum 2:1-Endstand
05.11.2017 - SG SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen : SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod 2 : 1 (1 : 1)
Knapp, aber insgesamt verdient hat sich Fußball-Bezirksligist SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen gegen die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod durchgesetzt. Nach munteren 90 Minuten stand es 2:1 (1:1) für die Gastgeber. Der entscheidende Mann war ein Joker: Fünf Minuten nach seiner Einwechslung erzielte Dominik Neitzert den Siegtreffer. „Da hatte ich wohl ein glückliches Händchen“, freute sich Weitefelds Trainer Jörg Mockenhaupt. „Ich denke aber, dass der Sieg in Ordnung geht, weil wir mehr vom Spiel hatten und der Ball gut gelaufen ist.“ Beide Mannschaften boten den 150 Zuschauern bis zur Pause ein unterhaltsames Spiel, in dem die Gastgeber immer überlegener wurden. Chancen gab es jedoch auf beiden Seiten. Die erste Gelegenheit hatte Luca Thom, der 20 Meter vor dem Ahrbacher Gehäuse in Schussposition kam, dann aber mit dem linken Fuß verzog (7.). Was im ersten Anlauf nicht klappte, funktionierte dann im zweiten: Steffen Kempf spielte einen langen Ball nach vorne und fand in Thom einen dankbaren Abnehmer. Der Flügelspieler zog von seiner rechten Seite Richtung Zentrale und zirkelte den Ball mit dem rechten Außenrist zentral aufs Tor. Ein Schuss, der nicht unhaltbar schien, aber über Gäste-Keeper Florian Weimer einschlug, brachte die Weitefelder Führung (10.). Doch diese hatte nicht lange Bestand. Unmittelbar nach dem Anstoß bekam Ahrbach einen Freistoß, den Niklas Wörsdörfer von der rechten Seite hoch in die Mitte brachte. Jannis Meuer köpfte den Ball durchaus sehenswert zum 1:1 ins linke obere Eck (11.). Nach diesem Doppelschlag verpasste Sascha Cichowlas die erneute Weitefelder Führung (15.), auf der Gegenseite behielt Sören Trippler im Eins-gegen-Eins gegen Markus Rausch die Oberhand, nachdem dieser – von Niklas Klar schön freigespielt – allein auf den Keeper zugerannt war (19.). Danach wurde es nur noch vor dem Ahrbacher Tor gefährlich. Nach einem Freistoß von Fabian Lohmar köpfte Christian Klatt an die Latte des eigenen Gehäuses (27.), dann versäumte es Jan Niklas Mockenhaupt, das 2:1 zu markieren. Erst scheiterte er per Kopf an Weimer (30.), dann schoss er einen Freistoß knapp drüber (40.). In Durchgang zwei verhinderten zunächst die Keeper mit starken Paraden weitere Treffer. Ahrbachs Weimer klärte gegen Mockenhaupt (50.), sein Gegenüber Trippler gegen Rausch (67.). In der 78. Minute war Weitefelds Schlussmann dann bereits geschlagen, als Niklas Klar die Gästeführung auf dem Fuß hatte, aber aus kurzer Distanz über das Tor schoss. „Dieser Chance muss man natürlich nachtrauern, denn eigentlich hat sich unsere Mannschaft sehr gut verkauft“, sagte Ahrbachs Trainer Peter Olbrich, der in der 80. Minute mit ansehen musste, wie Mockenhaupt den gerade eingewechselten Neitzert bediente und dieser aus halbrechter Position ins lange Eck schoss.

Eine gute Halbzeit reicht Ahrbach zum souveränen Heimsieg - Keine Probleme bei 3:0 gegen Osterspai
29.10.2017 - SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod : FSV Osterspai 3 : 0 (3: 0)
Zu einem ungefährdeten 3:0 (3:0)-Heimsieg gegen die FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen kam die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod am Sonntagnachmittag. Die Elf von Trainer Peter Olbrich verschaffte sich damit eine gute Ausgangslage für die kommenden Wochen, in denen mit Weitefeld, Montabaur und Wirges interessante Gegner auf den Aufsteiger warten. Bei schwierigen äußeren Bedingungen brauchten die Ahrbacher zehn Minuten, um in die Partie zu finden. „Wir wollten Tempo ins Spiel bringen“, sagte Olbrich nach dem Schlusspfiff, „um die nach zwei hohen Niederlagen verunsicherte Osterspaier Mannschaft direkt vor neue Aufgaben zu stellen“. Der Gast vom Rhein war darauf bedacht, die Räume eng zu machen, und ließ bis zur 15. Minute außer einem Freistoß des starken Markus Rausch nichts zu. Die SG Ahrbach zog mit zunehmender Spieldauer ihr Passspiel immer sicherer auf und kam folgerichtig in der 19. Minute zum 1:0 durch Niklas Wörsdörfer, der nach schöner Vorbereitung von Noah Quirmbach einschoss. Ahrbach hielt den Druck über die rechte Seite aufrecht und legte nur vier Minuten später nach einer schönen Kombination über Quirmbach und Wörsdörfer durch einen Flachschuss von Tim Kuhn nach. Als wiederum Wörsdörfer Steffen Wittelsberger freispielte und dieser Tim Kuhn zu seinem zweiten Treffer auflegte, war die Vorentscheidung gefallen (29.). Trotz der beruhigenden Führung hielten die Gastgeber das Tempo weiter hoch, trafen jedoch durch Markus Rausch nach sehenswerter Kombination nur den Pfosten (39.). Nur zwei Minuten später zirkelte Rausch einen Eckball ebenfalls an den Pfosten (41.). In der zweiten Halbzeit ging dann nicht mehr viel. Ahrbach schaffte es kaum mehr, das Kurzpassspiel aufzuziehen, und Osterspai fehlten die spielerischen Mittel, um wirklich gefährlich zu werden. Damit blieb es beim 3:0 und einem Heimsieg, den Olbrich „sehr zufrieden“ zur Kenntnis nahm.

Die Wissener Effektivität schlägt das Ahrbacher Engagement - Aufsteiger unterliegt VfB mit 0:3
22.10.2017 - VfB Wissen : SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod 3 : 0 (2 : 0)
Wissen. Mit dem dritten Sieg binnen acht Tagen hat der VfB Wissen seine anstrengende Woche gekrönt. Vier Tage nach dem 120-minütigen Pokalkampf gegen die SG Emmerichenhain hat die Mannschaft von Trainer Walter Reitz dank ihrer enormen Effektivität in der Fußball-Bezirksliga Ost die Tabellenführung zurückerobert. Die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod zeigte zwar eine ordentliche Leistung, musste sich aufgrund der sehr guten Chancenauswertung des Gegners aber mit 0:3 (0:2) geschlagen geben. „Ich bin trotz der Niederlage sehr zufrieden mit dem Spiel“, sagte Ahrbachs Marco Mai, der den verhinderten Trainer Peter Olbrich an der Linie vertrat. „Die Mannschaft hat auf Augenhöhe agiert und gut mitgespielt. Bei den Toren waren wir allerdings etwas unaufmerksam in der Abwehr.“ Die Wissener erwiesen sich in der ersten Hälfte als äußerst treffsicherer Favorit: Keine zwei Minuten waren gespielt, da lagen die die Gastgeber schon vorne – wenngleich die Ahrbacher Schützenhilfe leisteten. Zunächst ließ Fation Foniq auf der rechten Seite einen Gegenspieler aussteigen, passte dann in die Mitte, wo Florian Jaeger knapp verpasste. Damit war die Situation aber aus Sicht des Aufsteigers nicht geklärt. Abwehrspieler Noah Quirmbach bekam den Ball noch an den Körper, von wo das Spielgerät ins eigene Tor flog (2.). Von diesem unglücklich entstandenen Rückstand ließen sich die Ahrbacher aber keineswegs aus der Bahn werfen, im Gegenteil: Wie so oft in dieser Saison attackierte der mutige Neuling schon früh und zeigte auch gute Kombinationen. Das Manko im Spiel der von Mai und Roland Linz betreuten Mannschaft: Ganz vorne brachten sie nicht allzu viel zustande, wirkliche Chancen gab es nicht. Das sah bei den Wissenern nicht viel besser aus, doch wenn der VfB nach vorne kam, knallte es: Ein Freistoß, den Torben Wäschenbach von der rechten Seite hereinbrachte, wurde per Kopf verlängert. SG-Schlussmann Florian Weimer kam zwar an den Ball, faustete diesen aber zu kurz weg. Stürmer Foniq ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen und erhöhte per Kopf auf 2:0 (25.). Zwei Chancen, zwei Tore – effektiver geht's nicht. Florian Jaeger hätte nach dem langen Einwurf von Philipp Bedranowsky gar auf 3:0 erhöhen können, traf bei seinem Schuss aus kurzer Distanz aber nur das Außennetz (35.). Für die Gäste kam Simon Trumm zum Abschluss, sein Schuss wurde allerdings von Wäschenbach geblockt wurde, ehe er für Gefahr sorgen konnte (43.). Nach der Pause vergab zunächst der eingewechselte Max Ebach zwei Chancen für Wissen (50., 68), ehe VfB-Keeper Philipp Klappert per Fußabwehr gegen Markus Rausch klärte (69.). Ein Distanzschuss von Noah Quirmbach strich knapp über das Tor (70.). Für die Entscheidung sorgte der eingewechselte Maik Schnell nach Doppelpass mit Cem Cakatay (90.+2). „Nach dieser Woche war das eine großartige Leistung“, freute sich Wissens Trainer Walter Reitz. „Mit diesem Spiel meiner Mannschaft war ich absolut zufrieden.“

Heißer Beginn im Derby: Ahrbach stellt früh die Weichen auf Sieg - Aufsteiger feiert 2:1-Heimsieg gegen die SG Hundsangen
15.10.2017 - SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod : SG Hundsangen 2 : 1 (2 : 1)
Auch nach dem fünften Bezirksliga-Heimspiel wollte Aufsteiger SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod ungeschlagen den Rasenplatz in Ruppach-Goldhausen verlassen. Nach vier siegreichen Spielen hatte die Mannschaft von Trainer Peter Olbrich zuletzt bei Emmerichenhain verloren. Das sollte wieder besser werden, doch nach dem Heimsieg gegen Osterspai war auch die SG Hundsangen/Obererbach mit breiter Brust angetreten. Am Ende behauptete sich der Neuling, Ahrbach behielt mit 2:1 (2:1) die Oberhand. Kurios: Die Treffer waren bereits nach neun Minuten gefallen. Ahrbach begann engagiert und erzielte bereits in der ersten Minute die Führung. Niklas Wörsdörfer musste beim mustergültigen Zuspiel durch Tim Kuhn nur noch den Fuß hinhalten, um zu vollstrecken. Kaum war der Torjubel der 195 Zuschauer verklungen, erhöhte Steffen Wittelsberger in der achten Minute auf 2:0. „Wir wollten hier kompakt stehen und den Sieg der Vorwoche vergolden, leider haben wir die Anfangsphase aber total verpennt“, fand Hundsangens Co-Trainer Daniel Hannappel. Ahrbach schaltete einen Gang zurück und bekam prompt die Quittung dafür. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld hämmerte Sebastian Schneider den Ball freistehend in die Maschen und verkürzte (9.). Nach der turbulenten Anfangsphase verflachte das Spiel zusehends. Hundsangen agierte zwar agiler als die Heimelf, ohne sich jedoch zwingende Torchancen herauszuspielen. Einzig Markus Rausch auf Seiten der Heimelf hatte noch eine Gelegenheit, die Leon Schmitt mit einer tollen Parade vereitelte (33.). Nach der Pause agierten beide Teams nur noch mit langen Bällen und kamen kaum noch zu Torchancen. Die einzig aufregende Szene in der zweiten Hälfte gab's in der 89. Minute zu sehen, als der gut leitende Schiedsrichter Jens Hülpüsch auf indirekten Freistoß für Hundsangen entschied. Vorausgegangen war ein gefährliches Spiel eines Ahrbacher Akteurs. Aber auch diese Chance für Daniel Hannappel sollte ungenutzt bleiben. Sebastian Schneider holte sich im Anschluss noch die Ampelkarte und besiegelte so die Niederlage der Gäste. Den Grund für das sehr zerfahrene Spiel hatten beide Trainer nach dem Abpfiff schnell gefunden: Der tiefe Rasenplatz habe das Geschehen sehr beeinflusst und kein normales Spiel zugelassen, meinten sie unisono. Peter Olbrich war dennoch zufrieden mit dem schmeichelhaften Sieg seiner Jungs. „Wir haben weitere drei Punkte gegen den Abstieg geholt, da lassen wir uns nicht beirren. Die Favoriten warten allesamt noch auf uns, da sind wir für jeden bereits geholten Punkt mehr als dankbar.“ Daniel Hannappel ärgerte sich, weil nach schwachem Beginn mehr drin war: „Die Situation wird nicht leichter, da mit Montabaur und Wirges schwere Gegner warten.“

Quandel macht den Unterschied - Arbeitssieg gegen starke SG Ahrbach
08.10.2017 - SG Emmerichenhain : SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod 2 : 0 (0 :0)
Die SG Emmerichenhain/Niederroßbach hatte alles andere als leichtes Spiel gegen den starken Bezirksliga-Neuling SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod, ging aber trotzdem als Sieger vom Platz, weil einmal mehr auf Torjäger David Quandel Verlass war. Das sah auch der Gäste-Coach so. „Hier hat heute ein Spieler den Unterschied gemacht“, meinte Peter Olbrich. „Meiner Mannschaft kann ich keinen Vorwurf machen.“ In der ersten Hälfte versuchte Emmerichenhain immer wieder, die Initiative an sich zu reißen. Doch das war gegen den taktisch sehr diszipliniert auftretenden Aufsteiger gar nicht so einfach. Die Ahrbacher standen kompakt und lauerten auf Kontergelegenheiten. Die erste Chance des Spiels hatte David Quandel. Doch der Torjäger hatte nach Oleg Beses Pass Probleme, den Ball richtig zu verwerten. Ein bisschen geschubst, köpfte er die Kugel knapp drüber (5.). Drei Minuten später versuchte es Marko Zelenika aus der Distanz, sein 20-Meter-Schuss stellte Florian Weimer im Tor der Ahrbacher aber nicht vor Probleme. Auf der Gegenseite kam Julian Lemmerz ebenfalls aus der Ferne zum Abschluss, verfehlte den Kasten jedoch knapp (11.). Pech hatte Emmerichenhains Maximilian Stähler, dessen Schuss abgefälscht wurde und vorbei ging (23.). War die zweite Hälfte des ersten Durchgangs recht ereignisarm, ging es nach der Pause munter los. Zunächst schoss Sora Terada Gäste-Keeper Weimer den Ball in die Arme (49.), dann schlug Quandel zum ersten Mal zu: Einen Freistoß zirkelte er aus 25 Metern mit seinem starken linken Fuß beeindruckend sicher in den Winkel (51.). Eine Portion Glück fehlte dem Torschützen wenig später bei einem Eckball, der sich direkt aufs Gehäuse drehte, von Weimer aber noch über die Latte gelenkt werden konnte (53.). Gelegenheiten zum Ausgleich boten sich Oskar Höwer, dessen Lupfer noch abgefangen wurde (56.), Markus Rausch, der über das Tor schoss (65.), und Tim Kuhn, der frei im Fünfer zum Abschluss kam, aber über das Tor schoss (81.). Für die Entscheidung sorgte David Quandel nach Julian Jungs Pass und einem Missverständnis in der Innenverteidigung der Gäste. Der Torjäger nahm den Ball an und blieb vor Florian Weimer eiskalt (90.). „Wir bestehen aber nicht nur aus David Quandel“, bemerkte hinterher sein Trainer Nihad Mujakic. „Alle in der Mannschaft arbeiten sehr gut – auch für ihn. Es war klar, dass es ein Geduldsspiel wird.

Selbstbewusste Ahrbacher überrollen den VfL Hamm -  Aufsteiger stürmt an Tabellenspitze
29.09.2017 - SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod : VfL Hamm 6 : 0 (4 : 0)
Nach zwölf Minuten zu sagen, ein Fußballspiel sei praktisch schon entschieden, gehört sich nicht. Doch kaum einer unter den 150 Zuschauern in Ruppach-Goldhausen wird am Freitagabend auch zu diesem frühen Zeitpunkt Zweifel daran gehabt haben, dass die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod den Platz als Sieger verlassen wird. Im Eilverfahren legte der Aufsteiger eine 3:0-Führung vor und gewann das Bezirksliga-Heimspiel gegen den VfL Hamm am Ende mit 6:0 (4:0). So teuer sich Hamm unter der Woche im Rheinlandpokal gegen Eisbachtal noch verkauft hatte, so verunsichert präsentierte sich das Team von Trainer Philipp Höhner nur drei Tage später. Zweikampfverhalten? Fehlanzeige. Die Köpfe? Meist unten. Ein ganz anderes Bild gab da der furios gestartete Neuling ab: In jeder Aktion war riesiges Selbstvertrauen zu erkennen. Und dieser gravierende Unterschied zwischen beiden Mannschaften drückte sich schnell auch im Ergebnis aus. Nach langem Pass von Verteidiger Jannis Meuer geriet die Hintermannschaft der Gäste ins Schwimmen, was Niklas Klar eiskalt bestrafte (8.). Niklas Wörsdörfer hätte nach einer feinen Finte selbst erhöhen können, bewies dann aber trotz Gesichtsmaske Durchblick und legte auf den einschussbereiten Klar ab, für den der zweite Treffer Formsache war (11.). Keine 60 Sekunden später der dritte Ahrbacher Streich: Markus Rausch bediente Tim Kuhn, dem aus leicht abseitsverdächtiger Position das 3:0 glückte. Das 4:0 war dann wieder ein Fall für den Mann des Abends: Von der Latte prallte der Ball zu Niklas Klar (37.) – wenn's läuft, dann läuft's. Und wenn's nicht läuft, dann sieht der Abend so aus wie der des VfL. Ein Kopfball von Markus Giesbrecht (36.), zwei Versuche von Simon Langemann (40., 63.), ein Pfostenschuss von Daniel Krieger (87.) – mehr brachte Hamm nicht zustande. Bezeichnend: Eric Neufeld rannte Tim Kuhn 15 Meter hinterher, um ihn dann doch zu foulen. Den Strafstoß verwandelte Simon Trumm (72.), ehe Kuhn selbst das 6:0 besorgte (90.). VfL-Coach Höhner ärgerten zwei kurzfristige Absagen aus „hanebüchenen Gründen“ genauso wie der Umgang mit den taktischen Anweisungen: „Da musst du dich nicht wundern, wenn du hier untergehst.“ Ahrbachs Peter Olbrich, dessen Team jetzt Tabellenführer ist, blieb bei aller Freude gelassen: „Wir wissen die Situation sehr gut einzuschätzen.“Andreas Hundhammer/ros

Müschenbach scheitert an Ahrbacher Standards -Neuling gewinnt mit 2:1 in Hachenburg
24.09.2017 - SG Müschenbach/Hachenburg : SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod  1 : 2 (1 : 2)
Die SG Ahrbach/ Heiligenroth/Girod mischt weiter frech und munter die Bezirksliga Ost auf. In einer über weite Strecken nur durchschnittlichen Partie musste sich die SG Müschenbach/Hachenburg mit 1:2 (1:1) dem von Peter Olbrich trainierten Aufsteiger, der mit jetzt 14 Punkten an die Spitzengruppe herangerückt ist, am Ende geschlagen geben.Im ersten Spielabschnitt spielte sich das Geschehen überwiegend im Mittelfeld ab, vor den Toren waren zwingende Aktion selten. Zwei dieser Torraumszenen führten aber gleich zu Treffern, so in der 20. Minute, als die Gastgeber erstmals brandgefährlich vor Ahrbachs Gehäuse kamen. Jannick Kessler hatte sich auf halblinks prächtig durchgesetzt, um mit gutem Auge den Ball per Querpass für Jan Lucca Schneider aufzulegen. Müschenbachs Stürmer hatte, derart bestens bedient, keine Mühe, das Spielgerät über die Torlinie zu schieben.Das Olbrich-Team zeigte sich aber nur wenig geschockt und glich nur sieben Minuten später aus. Nach einem platzierten Eckball von Markus Rausch köpfte der in der Strafraummitte viel zu frei stehende Tim Kuhn das Spielgerät aus kurzer Entfernung in die Tormaschen. „Wir haben bei zwei Standardsituationen gepennt, und der gut organisierte Gegner hat das zu seinen Gunsten ausgenutzt“, zog Müschenbachs Trainer Volker Heun nach der Partie sein Fazit. Seine Mannschaft hatte in der 34. Minute nochmals die Führungschance, Schneider scheiterte aber von der Strafraumgrenze an Ahrbachs Torhüter Florian Weimer, der den gefährlich aufsetzenden Drehschuss glänzend parierte.Auch im zweiten Spielabschnitt blieb die Partie auf übersichtlichem Spielniveau, wenn auch vor den Toren etwas mehr los war. Ahrbach vergab durch Niklas Wörsdörfer (54.), die Gastgeber konnten eine gute Gelegenheit durch Lukas Kessler nicht nutzen (63.).In der 67. Minute markierten die Gäste mit der von Heun angesprochenen zweiten Standardsituation ihren Siegtreffer. Rausch hatte wieder eine seiner gefährlichen Eckbälle vor das Tor gebracht, Müschenbachs Abwehr bekam Jannis Meuer nicht in den Griff und musste mit ansehen, wie dieser den Ball per Kopf zum 1:2 ins Tor beförderte.
„Das war heute ein Arbeitssieg für uns“, freute sich Ahrbachs Trainer Peter Olbrich, er war mit der Spielweise seiner Elf nicht vollends zufrieden. „Das war sicher nicht unser bestes Spiel, das können wir besser machen.“ Seine Mannschaft überzeugte in der Schlussphase, versuchte nicht mit einem Defensivbollwerk das Ergebnis zu halten, sondern spielte weiter munter nach vorne. In der 75. und 88. Minute brauchte sie aber das Können von Torsteher Weimer, der bei dicken Chancen von Lukas Kessler und Schneider glänzend rettete. Volker Heun („Schade, kein Vorwurf an die Mannschaft, wir haben alles versucht“) erkannte den zum Schluss etwas glücklichen Ahrbacher Sieg fair an.

SG Ahrbach bricht erst in Endphase ein
Die Zeit der Husarenstreiche ist für die SG Westerburg/Gemünden und die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod vorbei. Nachdem die beiden Bezirksligisten in den Runden zuvor insgesamt drei Verbandsligisten aus dem Rheinlandpokal-Wettbewerb befördert hatten, schlugen sie sich auch in der dritten Runde gegen ihre höherklassigen Gäste prächtig, schieden aber letztlich aus.
20.09.2017 SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod - SG Mülheim-Kärlich 1:4 (1:1) (Rheinland-Pokal - Runde 2)
Für die Mülheimer begann das Spiel so, wie sie es sich gegen den Rheinlandligisten-Schreck gewünscht hatten – mit einem frühen Tor. Keine vier Minuten waren gespielt, da brachte Gerrit Wißfeld die Gäste mit einem Schuss aus der zweiten Reihe in Führung. Doch die Ahrbacher ließen sich davon nicht einschüchtern, im Gegenteil. Der Bezirksligist spielte vor 250 Zuschauern wie in den Runden zuvor aus einer defensiven Grundordnung heraus mutig mit und kam keine Viertelstunde nach dem 0:1 zum Ausgleich. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld lauerte Jannis Meuer am langen Pfosten und drückte den Ball über die Linie (17). „Mülheim ist optisch zwar überlegen, aber unsere Mannschaft ist trotzdem gut im Spiel“, sagte Ahrbachs Vorsitzender Rudolf Bauch kurz nach dem Pausenpfiff. Erst gegen Ende der ersten Hälfte habe sich ein gewisser Kräfteverschleiß bemerkbar gemacht. Anmerken ließen sich die Westerwälder davon zu Beginn der zweiten Hälfte nichts. Unverändert hielt die Mannschaft von Trainer Olbrich die Ordnung und setzte vereinzelte Nadelstiche nach vorne. „Wir hatten durchaus Möglichkeiten“, sagte Bauch. „Aber Mülheim ist immer gefährlich.“ Das stellte der Rheinlandligist in der 72. Minute unter Beweis, als Jeremy Heyer das 1:2 markierte. Danach machte sich der Klassenunterschied dann immer deutlicher bemerkbar, was sich letztlich auch im Ergebnis widerspiegelte. Jonas Runkel sorgte in der 86. Minute für die Vorentscheidung, ehe Jeremy Heyer in der Nachspielzeit mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt setzte und das Ahrbacher Rheinlandpokal-Märchen beendete.

SG Ahrbach macht mit dem doppelten Niklas alles klar - Elf von Trainer Peter Olbrich gewinnt das Duell der Neulinge mit 2:0 gegen Wallmenroth/Scheuerfeld
17.09.2017 - SG Ahrbach : SG Wallmenroth 2 : 0 (0 : 0)
Ein kurzer Hagelschauer in Hälfte eins konnte die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod stoppen, wenn auch nur für wenige Minuten. Der Gegner war dazu über 90 Minuten nicht in der Lage. Die SG gewann das Aufsteigerduell auf dem Kunstrasenplatz in Heiligenroth gegen die SG Wallmenroth/Scheuerfeld verdient mit 2:0 (0:0). Es war bereits der dritte Sieg in Folge für die Gastgeber in der Bezirksliga Ost. Viele Querpässe, kaum Offensivaktionen, Gefahr nur nach Standardsituationen – über weite Strecken der ersten Hälfte standen Ballbesitz und Spielkontrolle bei beiden Teams ganz oben auf der Agenda. Die Spielsysteme (4-2-3-1) hoben sich auf, Ecken und Freistöße mussten für gefährliche Bälle in Richtung gegnerisches Gehäuse herhalten. Und da waren vor allem zwei Aktionen der Gäste so richtig zwingend: Einen Kopfball von Michael Leis nach einer Ecke parierten Ahrbachs Keeper Florian Weimer und die Querlatte im Kollektiv (22.). Bei einem gut platzierten Freistoß von Kevin Brocca tauchte Weimer ins Eck ab und parierte (37.). Zuvor gab es eine dreiminütige Unterbrechung wegen Hagels und die beste Chance der Gastgeber, als Wallmenroths Keeper Sebastian Kahlke einen Linksschuss von Markus Rausch parieren musste (22.). Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gastgeber zusehends das Kommando, weil sie Wege fanden, sich spielerisch tief in die Hälfte des Gegners zu kombinieren. Bei einer Großchance von Markus Rausch, der aus kurzer Distanz Keeper Kahlke den Ball quasi in die Arme schoss (53.), blieb das noch ungenutzt. Nur eine Minute später aber drückte Niklas Klar auf Zuspiel von Kapitän Niklas Wörsdörfer das Leder aus fünf Metern zur verdienten Führung über die Torlinie (54.). Wer nun mit einer Großoffensive oder einem Aufbäumen des Gegners gerechnet hatte, der wurde enttäuscht. Wallmenroth investierte zu wenig, um die Ahrbacher defensiv wirklich in Gefahr zu bringen. Es blieben einige wenige Standardsituationen, die aber längst nicht mehr so zwingend waren wie in Hälfte eins. Wie es gehen kann, zeigten die Gastgeber, die auf eigenem Platz einen klassischen Konter setzten und die Partie in der 83. Minute durch den Treffer zum 2:0 von Niklas Wörsdörfer entschieden. „Defensiv standen wir bis zum ersten Gegentreffer gut, nach vorne aber hatten wir zu wenig Durchschlagskraft und zu wenig Struktur. In der Summe haben wir heute einfach zu wenig investiert und verdient verloren“, sagte Gästetrainer Stefan Häßler. „Ich denke, aufgrund der höheren Anzahl an Chancen und der zweiten Halbzeit haben wir verdient gewonnen“, sagte Ahrbachs Trainer Peter Olbrich. „Wir hatten mehr Zug zum Tor, haben die Treffer schön herausgespielt und konnten hinten die Null halten.“

Niklas Wörsdörfer gelingt der Siegtreffer - SG Ahrbach gewinnt Aufsteiger-Duell
10.09.2017 - TuS Burgschwalbach: SG Ahrbach 0 : 1 (0 : 0)
Mit einer bitteren 0:1 (0:0)-Heimniederlage endete für die TuS Burgschwalbach das Aufsteigerduell gegen die SG Ahrbach/Heiligenroth in der Bezirksliga Ost. Burgschwalbach agierte aus einer kontrollierten Defensive gegen den Gast, der unter der Woche mit einem 4:0-Kantersieg im Rheinland-Pokal die höherklassige SG Malberg/Rosenheim aus dem Wettbewerb geworfen hatte. Im grauen Ligaalltag angelangt, versuchten auch die Gäste zunächst primär, den eigenen Kasten sauber zu halten. So verlief die Begegnung eher zäh auf Augenhöhe. Dabei verzichtete die SG Ahrbach auf ein frühes Anlaufen und setzte eher auf Kompaktheit in der eigenen Spielhälfte. So dauerte es bis zur 25. Minute, ehe die Einheimischen durch Tim Heimann nach Julian Ohlemachers Zuspiel erstmals vernünftig zum Abschluss kamen. Des weiteren ließ sich die körperlich robuste Viererkette der Ahrbacher nicht überrumpeln. Nach vorne besaßen die Westerwälder vor allem rechtslastig über den schnellen Markus Rausch einige Erfolg versprechende Ansätze, wurden aber überwiegend in ihren Abschlussversuchen rechtzeitig abgeblockt. So erging es beispielsweise Tim Kuhn (45.), ehe der Schuss von Markus Rausch über den Alubalken strich (45.+4). Burgschwalbachs Sascha Bremenkamp hätte Ahrbachs Torsteher Florian Weimer beinah aus der Ferne überrascht (47.). Nach einer knappen Stunde standen die Hausherren dicht vor der Führung. Nach einer tollen Linksflanke von Vinzenz Gotthardt stand Julian Ohlemacher plötzlich völlig blank, nutzte die Chance aber nicht. Die Tabellennachbarn schienen permanent auf den Fehler beim Mitaufsteiger zu lauern. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die ein Spiel entscheiden. So war es dann auch am Märchenwald. Zunächst stoppte Burgschwalbachs Kapitän Fabian Kunz den durchgebrochenen Tim Kuhn im letzten Moment (65.). Vier Minuten später gelang den Ahrbachern das Tor des Tages. Burgschwalbach hatte in der Vorwärtsbewegung den Ball verloren. Nach schnellem Umschalten ließ Niklas Wörsdörfer Burgschwalbachs Schlussmann Luca Wischmann mit einem Flachschuss ins lange Eck keine Abwehrchance. Bei einer ähnlichen Situation klärte Wischmann gegen den Torschützen (78.). Obwohl Sascha Bremenkamp (81.) mit der Ampelkarte vorzeitig runter musste, kämpften die Platzherren verbissen um einen Punkt. In der Schlussminute rannte SG-Keeper Weimer Burgschwalbachs Gotthardt im Strafraum bei einem Luftkampf ohne Erreichen des Balles einfach um. Der Elfmeterpfiff blieb aber aus. „Das geht gar nicht. Der Torwart geht voll in den Mann rein und der Schiedsrichter pfeift nicht. Das war besonders ärgerlich“, musste TuS-Trainer Torsten Baier seine aufgebrachten Spieler beruhigen. „Beim motivierten Gegner waren viele Emotionen drin. Wir versuchten, Ruhe rein zu bringen, letztlich müssen wir uns für den Dreier nicht schämen“, war die Rechnung für Ahrbachs Trainer Peter Olbrich aufgegangen.

SG Ahrbach überrascht -Rheinlandpokal 4:0 gegen Rheinlandligist Malberg (Rheinland-Pokal - Runde 2)
06.09.2017 - SG Ahrbach : SG Malberg/Rosenheim 4 : 0 (1 : 0)

Fußball-Bezirksligist SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod schwingt sich zum Rheinlandpokalschreck auf. Nach der SG Betzdorf in Runde eins warf die Mannschaft von Peter Olbrich am gestrigen Mittwochabend den nächsten Rheinlandligisten aus dem Wettbewerb – und wie. Mit 4:0 (1:0) bezwangen die Ahrbacher vor 250 Zuschauern auf dem Rasenplatz in Ruppach-Goldhausen die SG Malberg/Rosenheim und stehen somit in der dritten Runde, die schon in zwei Wochen ansteht. Alle Treffer fielen nach schnellen Angriffen der Gastgeber, die Steffen Wittelsberger (35., 65.) und Tim Kuhn (61., 90.+1) vollendeten. Und es hätten durchaus noch weitere Tore für den Außenseiter fallen können, der den schläfrigen Favoriten alt aussehen ließ. „Wir haben defensiv gut gearbeitet und kaum etwas zugelassen“, befand Olbrich, der personell noch nicht mal aus dem Vollen schöpfen konnte. „Umso erstaunlicher ist es, dass die Mannschaft in der Lage war, so ein Spiel abzuliefern.“

Wittelsberger sichert Ahrbach den ersten Sieg - Zwei Tore des Stürmers beim 3:2 daheim gegen Bad Ems – Laurentiu verwandelt Eckball direkt
01.09.2017 SG Ahrbach : VfL Bad Ems 3 : 2 (2 : 2)
Mit einer Laola-Welle vor dem eigenem Anhang brachten die Spieler der SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod am späten Freitagabend ihre Freude zum Ausdruck. Erst wenige Sekunden davor war der erste Sieg des Aufsteigers in der Bezirksliga perfekt. Mit 3:2 (2:2) bezwangen die Ahrbacher den VfL Bad Ems. Nach ihrem guten Start mit sechs Punkten aus drei Spielen gingen die Bad Emser mit breiter Brust in die Partie und wirkten in den ersten Minuten wacher und aggressiver als die Gastgeber. Und so dauerte es nicht lange, bis Marco Lorch mit dem ersten Treffer eine torreiche erste Halbzeit einläutete. Von Darius Werner wunderbar in Szene gesetzt, fackelte der Stürmer nicht lange und setzte den Ball aus halbrechter Position in die Maschen (5.). Der frühe Rückstand schien die Initialzündung für Ahrbach zu sein. Von jetzt auf gleich legten die Einheimischen so richtig los und schnürten den VfL regelrecht in dessen eigener Hälfte ein.
Anders als bei den Bad Emsern folgte die Belohnung allerdings nicht gleich auf dem Fuß, sondern es brauchte ein paar Anläufe, bis der Ball dann auch zum Ausgleich im Netz zappelte. Nachdem Markus Rausch (10., 12.), SG-Kapitän Niklas Wörsdörfer (15.) und Sebastian Frank (18.) noch knapp gescheitert waren, erzielte Letzterer in der 19. Minute von der Strafraumkante aus das verdiente 1:1. Dabei blieb es jedoch nicht lange. Zwar fiel die erneute Führung für die Kurstädter quasi aus dem Nichts, dafür aber umso schöner: Mit einem direkt verwandelten Eckball brachte Cosmin-Lorin Laurentiu seine Mannschaft wieder in Front (26.). Doch auch das 1:2 währte gerade mal zehn Minuten, denn Steffen Wittelsberger staubte nach einer flachen Hereingabe zum 2:2-Halbzeitstand ab (36.). Nach der Pause verflachte die bis dahin temporeiche Begegnung ein wenig, wenngleich die Ahrbacher nun besser aus den Startlöchern kamen als noch zu Spielbeginn. In einer weiterhin abwechslungsreichen Partie hatten die Gastgeber im zweiten Durchgang die besseren Torchancen – und nutzten eine davon zum ersten Führungstreffer in dieser Saison, der ihnen zugleich den ersten Dreier bescherte. Mit einem Schuss aus der Drehung nahe der Strafraumgrenze stellte Steffen Wittelsberger auf 3:2 (64.). Torwart Marvin Rixen verhinderte in den Schlussminuten eine höher Niederlage für die Bad Emser. Jeweils nach Schüssen aus kurzer Entfernung von Wittelsberger (86.) und des eingewechselten Marco Lamberti (88.) war Rixen reaktionsschnell zur Stelle. „Der Ahrbacher Sieg geht am Ende in Ordnung“, gab sich VfL-Trainer Kay Ludwig als fairer Verlierer. „Wir haben in der zweiten Halbzeit den Faden verloren und den Gegner zu viel spielen lassen.“ SG-Coach Peter Olbrich war froh über den ersten Sieg, auch wenn „die Fehlerquote am Anfang zu hoch war. Danach haben wir uns aber gefangen, und nach dem 3:2 hätten wir den Sack früher zumachen müssen.

SG Ellingen entscheidet das Spiel in drei Minuten - SG Ahrbach wird unter Wert geschlagen
27.08.2017 - SG Ellingen : SG Ahrbach 4 : 1 (0 : 0)

Drei Minuten genügten der SG Ellingen/Bonefeld/Willroth, um in der Bezirksliga Ost beim Spiel gegen die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod alle Hoffnungen des Aufsteigers auf einen möglichen Punktgewinn zunichte zu machen. Dank dreier Treffer zwischen der 79. und 82. Minute hieß es am Ende 4:1 (0:0) für Ellingen.Die Gäste aus Ahrbach stellten sich tief in die eigene Hälfte, arbeiteten konzentriert gegen anfangs eher uninspiriert anlaufende Gegner und lauerten auf Gelegenheiten zum Kontern. Nach mehreren erfolglosen Ellinger Versuchen – Dennis Krämer setzte einen Kopfball knapp übers Tor (12.) und Florian Raasch driftete beim Dribbling im Sechzehner zu weit ab, sodass sein Abschluss geblockt wurde (24.) – war es in der 35. Minute dann auch tatsächlich der Aufsteiger, der die bis dahin beste Torchance verbuchen konnte. Christian Klatt öffnete mit einem sehenswerten Heber den Raum für Sebastian Frank, der direkt in den Lauf von Niklas Klar passte. Dessen flacher Abschluss strich allerdings knapp am Tor vorbei. So sah es lange nach dem nächsten Unentschieden für beide Mannschaften aus. Bis Fatos Prenku die SG Ellingen auf die Siegerspur brachte. Sein Treffer in der 55. Minute war der Dosenöffner für die bis dahin eher mühsame Begegnung und sorgte dafür, dass die Gäste in der Folge deutlich offensiver wurden. Die Ellinger machten weiter, wehrten geduldig die Angriffe der Gäste ab – und nutzten deren nun schwindende Konzentration eiskalt aus. In der 79. Minute machte sich Fatos Prenku in der eigenen Hälfte in Richtung gegnerisches Tor auf und legte im richtigen Moment auf Kevin Wranik ab, der nur noch einschieben musste: 2:0. Nur zwei Minuten später blieb Wranik im Zweikampf derart hartnäckig, dass sein Gegenspieler den Ball vor die Füße von Dennis Krämer „klären“ musste. Krämer zog ab und verwandelte zum 3:0 (81.). Abschließend schlug dann das Duo Prenku/Wranik noch mal zu: Flanke Prenku, Kopfball Wranik – 4:0 (82.).
Der Ahrbacher „Ehrentreffer“ durch den engagierten Niklas Klar (86.) kam für den Aufsteiger zu spät. Ahrbachs Trainer Peter Olbrich war trotz der in seinen Augen viel zu hoch ausgefallenen Niederlage zufrieden: „Wir haben 80 Minuten lang dem Gegner Paroli geboten und hatten in der ersten Hälfte sogar die Chance, in Führung zu gehen“, rückte er die Leistung seiner Elf ins rechte Licht und betonte: „Wir haben heute richtig gut gekickt.“ Auch Thomas Kahler bescheinigte dem Aufsteiger eine engagierte Leistung, freute sich aber umso mehr über die wichtigen drei Punkte: „Wir haben lange arbeiten müssen und haben uns den Sieg verdient.“

SG Ahrbach trifft wie am Flipper - Elf von Peter Olbrich erkämpft nach 0:2-Rückstand noch ein 2:2 gegen die SG Elbert – Einweihung vor 280 Zuschauern
19.08.2017 - SG Ahrbach : SG Elbert 2 : 2 (0 : 1)
Aufgrund der Ergebnisse des ersten Spieltags in der Bezirksliga Ost war beim Derby zwischen Aufsteiger SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod und der SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen ein spannendes Spiel zu erwarten, hatte doch der Neuling in Westerburg einen Punkt geholt und die Elberter die Osterspaier mit einer 5:0-Packung an den Rhein zurückgeschickt. Am Ende gab's für Ahrbach das zweite Remis, die Teams trennten sich mit 2:2 (0:1). Beide Mannschaften wollten vor einer stattlichen Zuschauerkulisse – das war gleichzeitig die Einweihung der neuen Sportanlage - schnell zu ihrem Spiel finden. Dies gelang dem Gast zunächst besser.
Ein Freistoß aus der eigenen Hälfte zirkelte Kevin Ferdinand auf Jonas Klotz, doch dessen Kopfball konnte Florian Weimer zur Ecke lenken (6.). Wieder war es Klotz, der eine scharfe Flanke von Sean Murphy nur knapp verpasste (13.). Ahrbach steigerte sich in der Folge, doch die besseren Torchancen hatte weiter die SG Elbert. So scheiterte Murphy mit einem direkten Freistoß aus spitzem Winkel an Weimer (27.). Nach einer halben Stunde kam der Gastgeber zu seiner ersten Möglichkeit durch Sebastian Linz, dessen Schuss aber über den Kasten ging. Der Führungstreffer der Elberter resultierte aus einem Eckball, der zunächst abgewehrt werden konnte, doch Lars Bode verwandelte den Abpraller unhaltbar zum 0:1 (40.). Zur zweiten Hälfte kamen die Ahrbacher hellwach aus der Kabine und erspielten sich einige Torchancen. In der 53. Minute hatte aber Jonas Klotz das 2:0 auf dem Fuß, als er allein auf Florian Weimer zulief. Dieser parierte jedoch gekonnt. Die Ahrbacher steckten nicht auf und fanden immer mehr zu ihrem Spiel. Elberts Kapitän Alexander Gombert aber setzte sich energisch durch und lief allein auf Weimer zu. Uneigennützig spielte er den Ball zum eingewechselten Leon Simon, der mühelos zum 0:2 einschieben konnte (64.). Auch jetzt ließen die Ahrbacher nicht die Köpfe hängen und kämpften weiter um jeden Ball. Ihre Bemühungen wurden in der 68. Minute mit dem Anschlusstreffer belohnt. Es war ein abgefälschter Schuss, der wohl zuletzt von Oskar Höwer berührt wurde. Die Gastgeber hielten den Druck hoch und hatten das Glück auf ihrer Seite. In einer sehr unübersichtlichen Situation fand der Ball letztlich durch Sebastian Linz den Weg zum 2:2-Ausgleich ins Elberter Tor (81.). In der hektischen Schlussphase hatten beide Mannschaften noch Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden, doch es blieb beim Unentschieden. Mit diesem Ergebnis war Elberts Trainer nicht zufrieden: „Wenn man mit zwei Toren vorne liegt, fühlt sich das Ergebnis zunächst wie eine Niederlage an“, sagte Michael Diel. „Wir haben gute Chancen nicht genutzt und dann zwei Flippertore kassiert, das ist bitter.“ Sein Gegenüber, Ahrbachs Trainer Peter Olbrich, war vor allem von der Moral seiner Mannschaft angetan. „Nach einem 0:2 wieder zurückzukommen, ist eine gute Sache. Alle haben ein großes Lob verdient.“

Neuling SG Ahrbach legt nach der Pause Respekt ab -Bezirksliga Ost Heinens Treffer reicht Westerburg nicht
13.08.2017 - SG Westerburg : SG Ahrbach 1 : 1 (1 : 1)
Am ersten Spieltag der Bezirksliga Ost trennten sich die SG Westerburg/Gemünden und Klassenneuling SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod nach neunzig spannenden Minuten leistungsgerecht mit 1:1 (1:1), für die Gäste war dies ein erstes Erfolgserlebnis in der für sie neuen Spielklasse.„Wir hatten in der ersten halben Stunde zu viel Respekt, sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen und haben dann erst nach dem Seitenwechsel gezeigt, dass wir besser Fußballspielen können“, bewertete Ahrbachs Trainer Peter Olbrich den Premierenauftritt auf dem Bezirksliga-Parkett insgesamt positiv. Die Gastgeber hatten mit mächtig Druck sofort die Initiative ergriffen und sich klare Feldvorteile erarbeitet. Nach Tim Niedermowes weitem Einwurf auf dem kleinen Gemündener Platz und einem Getümmel vor dem Ahrbacher Gehäuse war Torhüter Florian Weimer zu einer reaktionsschnellen Faustabwehr gezwungen (9.).
„Wir haben überragend begonnen, mit 70 Minuten des Spieles bin ich sehr zufrieden“, bewertete Westerburgs neuer Trainer Dobri Kaltchev das Spiel seiner Elf, haderte aber mit der Chancenauswertung seines Teams. „Wir mussten aus der Dominanz der ersten Halbzeit viel früher die Führung machen.“ Die fiel in der 28. Minute, als Michel Heinen im Strafraumdurcheinander per Drehschuss den Ball aus kurzer Entfernung ins Netz setzte. Aber nur vier Minuten später hatte das bis dahin sehr tief stehende Olbrich-Team seine erste dicke Torchance. Steffen Wittelsberger donnerte den Ball zunächst wuchtig über die Torlatte (32.), um zwei Minuten später zur Stelle zu sein und einen mustergültig vorgetragenen Angriff für sein Team abzuschließen. Ausgangspunkt war ein mustergültiger Pass des sehr starken Markus Rausch zu dem auf rechts gestarteten Tim Kuhn. Der setzte zu einem Sololauf an, flankte auf den in der Strafraummitte viel zu frei stehenden Wittelsberger, der den Ball zum ersten Ahrbacher Bezirksligatreffer über die Linie bugsierte (34.).
In der zweiten Halbzeit konnte man dann vor den Gästen nur den Hut ziehen. Trotz einer Verletzung von Niklas Wörsdorfer, der nach Wiederanpfiff nicht mehr aufs Feld kommen konnte, legte die SG Ahrbach nun allen Respekt ab und lieferte den Westerburgern ein Spiel auf Augenhöhe. Die Partie wurde in der Schlussphase mit jeder Minute spannender vor den Toren. Die dickste der beidseitig guten Torgelegenheiten verreitelte Niklas Leukel, der einen gefährlich aufsetzenden 25-Meter-Schuss von Christopher Laux mit glänzender Parade in letzter Sekunde aus der Torecke kratzte (88.).
Bezirksliga-Aufsteiger SG Ahrbach schaltete den Rheinlandligisten SG Betzdorf nach Elfmeterschießen aus (Rheinland-Pokal - Runde 1)
02.08.2017 - SG Ahrbach - SG Betzdorf 7:6 nach Elfmeterschießen (3:3, 2:2).
Eine Woche vor dem Bezirksligastart zeigt sich Aufsteiger SG Ahrbach in blendender Verfassung. Denn der Triumph über den Rheinlandligisten aus Betzdorf war laut Peter Olbrich verdient. „Ein Elfmeterschießen hätten wir eigentlich nicht gebraucht“, meinte der Ahrbacher Trainer. „Wir hatten Chancen genug, das Spiel vorab zu entscheiden.“
Aber der Reihe nach: Kenny Scherreiks brachte Betzdorf auf dem Rasen in Ruppach-Goldhausen aus abseitsverdächtiger Position in Führung (11.). Den Ausgleich besorgte Niklas Wörsdörfer (35.), der nach einem zunächst vergebenen Foulelfmeter von Steffen Wittelsberger goldrichtig stand und den Abpraller zum 1:1-Halbzeitstand über die Linie drückte. Nach dem Seitenwechsel waren es nicht die favorisierten Gäste, die das Heft in die Hand nahmen, sondern die SG Ahrbach. Die Hausherren diktierten das Geschehen und gingen durch Wittelsberger in Führung (61.). Als sich Scherreiks wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte einhandelte (66.), sprach nunmehr alles für die Gastgeber, die jedoch gute Chancen ausließen und dafür kurz Schluss durch Butrint Jashari bestraft wurden, der zum 2:2 ausglich (90.+2). In der Verlängerung brachte Wörsdörfer die Ahrbacher erneut in Front, doch wieder reichte es nicht – Jashari erzielte das 3:3 (120.). Im Elfmeterschießen verschoss für die Olbrich-Elf nur der starke Tim Kuhn, während Schlussmann Florian Weimer zwei Betzdorfer Schüsse parierte.

Ahrbach macht Aufstieg perfekt
Am 26. und letzten Spieltag der Kreisliga A Westerwald/Wied hat sich die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod mit einem 2:1-Derbysieg gegen die SG Horressen-Elgendorf die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga Ost gesichert.

21.05.2017 - SG Ahrbach/Girod/Heiligenroth - SG Horressen-Elgendorf 2:1 (0:1). Die Gäste kamen nicht zum Gratulieren und hatten vor der Halbzeitpause gleich mehrfach das 0:2 auf den Füßen. In der zweiten Halbzeit drehte Ahrbach das Spiel und sicherte sich den Meistertitel. „Das war die Krönung einer tollen Saison. Wir genießen diesen Augenblick in vollen Zügen“, sagte ein glücklicher Ahrbacher Trainer Peter Olbrich. Tore: 0:1 Steffen Decker (20.), 1:1 Niklas Wörsdörfer (54.), 2:1 Christopher Laux (60.). Zuschauer: 250.

SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod macht den Aufstieg in die Bezirksliga Ost perfekt
Die SG Ahrbach/Heiligenroth/ Girod hat über weite Strecken der Saison das Geschehen in der Fußball-Kreisliga A Ww/Wied bestimmt und steigt verdientermaßen erstmals in die Bezirksliga Ost auf. Nachdem die Mannschaft von Trainer Peter Olbrich (links stehend) in den vergangenen Wochen ein wenig nervös geworden war und mehrere Matchbälle ungenutzt gelassen hatte, gelang nun am letzten Spieltag mit dem 2:1-Heimsieg in Heiligenroth gegen die SG Horressen-Elgendorf doch noch das Meisterstück.

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