In den auf Meisterschaft und Pokal folgenden DFB-Wettbewerben, in denen die jeweiligen Verbandsvertreter im K.o.-System aufeinander trafen, schlug sich unsere Mannschaft im allgemeinen recht wacker. Unvergessen bleibt wohl das erste Heimspiel gegen den FC Bayern München 1986, als über 2500 Zuschauer den Weg ins Großholbacher Waldstadion fanden.
In bleibender Erinnerung auch das Spiel in München 1988, das der TuS Ahrbach erst im Elfmeterschießen zu seinen Gunsten entscheiden konnte – was Trainer Tank buchstäblich „umhaute“: Nach dem Elfer-Krimi sank er auf den Rasen des 1860er Stadions an der Grünwalder  Straße und blieb dort bewusstlos liegen, was sogar die Bild-Zeitung zu einem Artikel animierte. Endstation in der Endrunde der Deutschen Meisterschaft war damals die SSG 09 Bergisch-Gladbach – wobei eine äußert umstrittene Elfmeterentscheidung zugunsten der Gladbacherinnen nicht ganz unschuldig war am Ausscheiden der Ahrbacher Frauen.
Nach der Rheinlandmeisterschaft 1989 glückte der bislang größte Erfolg in der Vereinsgeschichte: Der TuS Ahrbach drang bis ins Endspiel um die Deutsche Meisterschaft vor. Dabei waren sowohl im Viertel- als auch im Halbfinale echte Hochkaräter auszuschalten: Nachdem man im Viertelfinale gegen den TSV Siegen sowohl im Hin- wie auch im Rückspiel ein 0:0 ermauern konnte, fiel die Entscheidung wieder einmal im Elfmeterschießen: Torfrau Marion Isbert bewies erneut Nervenstärke und versetzte den völlig entnervten Siegenerinnen mit Glanzparaden den K. o. Im Halbfinale wartete dann der FSV Frankfurt, den man in beiden Halbfinal-Begegnungen mit einer kämpferisch wie spielerisch überzeugenden Leistung mit 3:2 und 2:1 besiegte. Im Finale im Stadion in Montabaur erwies sich dann erneut Bergisch-Gladbach als unüberwindliches Hindernis. Vor beeindruckender Kulisse bereitete die SSG mit einem 2:0 den Titelträumen des Newcomers aus dem Westerwald ein jähes Ende. Dennoch überwog die Freude über das Erreichen der Vizemeisterschaft schließlich die Enttäuschung über den verpassten Titel – und so wurde auch entsprechend gefeiert.
Leistungsträgerinnen des Teams waren dabei neben der schon erwähnten Torhüterin Marion Isbert und Libero Jutta Nardenbach auch Spielführerin Heike Neuroth. Im Trikot der Nationalelf errangen Marion Isbert und Jutta Nardenbach im gleichen Jahr auch erstmals die Europameisterschaft.