Nicht zuletzt dieses nur mäßige Abschneiden des in der Vorsaison noch so erfolgreichen TuS führte dann auch dazu, dass Jutta Nardenbach zusammen mit Jugendnationalspielerin Nicole Ferber  den Verein verließ und zum FC Rumeln-Kaldenhausen wechselte, während es Christine Francke zum FSV Frankfurt zog.

Abstieg in die Regionalliga

Mit Melanie Lasrich, Beate Reuer, Stephanie Deurer (heute Stephanie Manns), Silvia Mader, Annette Limbach (heute Annette Weißenfels) Bianca Spacke und Evelyn Frank verfügte die Mannschaft aber nach wie vor über bundesliga-erfahrene Cracks, die mit Nachwuchsspielerinnen wie Ines Beck, Martina Erbar  und Rebecca Bendel einen durchaus bundesligatauglichen Kader stellten. Die Saison 1996/97 brachte jedoch einen weiteren Wechsel: Nach zwölf Jahren als Chefcoach räumte Detlev Tank auf eigenen Wunsch den Trainersessel, denn die Personalunion als Trainer, Manager und Vereinsvorsitzender hatten auch seiner Gesundheit einiges abverlangt, so dass er sich gezwungen sah, deutlich kürzer zu treten. Doch der neue Trainer Klaus Hahnel zeigte kein glückliches Händchen und konnte aus dem verbliebenen Spielerinnenmaterial keine schlagkräftige Truppe formen. Schon im Auftaktspiel bei Aufsteiger SC Sand lag man nach nur 12 Minuten mit 0:3 zurück – am Ende lautete der Spielstand 2:4. Bald war klar, dass es so kaum gelingen würde, die Qualifikation für die in der kommenden Spielzeit eingeführte eingleisige Bundesliga zu schaffen. Noch vor der Winterpause folgte der nächste Trainerwechsel: Werner Muscheid übernahm die auf dem letzten Tabellenplatz rangierende Mannschaft. Zwar konnte man in den verbleibenden Spielen noch immerhin sieben Zähler einstreichen – doch am Ende stieg man dennoch als Tabellenletzter in die Regionalliga ab. Da tröstete es wenig, dass die zweite Mannschaft den zweiten Platz in der Verbandsliga vor der Neuenahrer Reserve belegte.