Am 27.04.2019 traf sich der Vorstand des TuS Ahrbach in der Freimühle Girod, um in einer ganztägigen Klausurtagung, abseits vom Vereinstagesgeschäft, die Weichen für die zukünftige Entwicklung des Vereins zu legen. An dieser Klausurtagung nahmen teil:
Rudolf Bauch, Volker Wetzlar, Raimund Schäfer, Ralph Schmidt, Jörg Simon, Wolfgang Schmitt, Olaf Stamm, Oliver Kollig


 

In der Rundes des Vereinsvorstandes wurden verschiedene Fragen erörtert und gemeinsam eine Bestandsaufnahme durchgeführt und Ziele definiert:

Was macht den TuS Ahrbach aus?

  • Verschiedene Sparten werden abgedeckt – Mehrspartenverein (Handball, Fußball, Tanzen Turnen, Alte Herren – Frauen, Jugend Herren – Verschiedene Spielgemeinschaften agieren erfolgreich – positive Kooperationen bestehen);
  • Engagierte Ehrenamtler sind tätig– ca. 600 Mitglieder, sehr hoher Kinder- und Jugendanteil
  • Kontinuität und Erfahrung bei den Verantwortlichen/Mitarbeitern ist gegeben;
  • Gute, aktive, erfolgreiche Jugendarbeit mit guten, qualifizierten Trainern und Übungsleitern wird geleistet;
  • Ein breites Spektrum an Veranstaltungen (Ahrbach-Cup, Karneval, Brinkenlauf, Grundschulturnier, Kinderfreizeit) wird mit viel Routine und einem hohen „Selbstläufer“-Anteil durchgeführt;
  • Interessante und professionelle Vereinszeitschrift „anpfiff“ wird erstellt;
  • Nationalen und internationalen Turnieren und Auslandstouren werden angeboten;
  • Eine erfolgreiche Partnerschaft mit den Eindse Boys (NL) wird seit über 30 jahren gelebt;
  • „Jeder ist willkommen und wird mitgenommen – niemand wird ausgeschlossen“ ist der Vereinsgrundsatz;
  • Eine finanziell gesund Basis bei geringen Beiträgen und einem ständig wachsenden Verein ist gegeben;
  • Funktionierende und selbständige Gruppen und Abteilungen sind Grundlage des Vereinsgeschehens;
  • Der Verein ist gut in die Gemeinde eingebunden;
  • Eine gute Infrastruktur (i.V.m. Heiligenroth) ist gegeben;
  • Integration spielt eine große und wichtige Rolle;
  • Soziales Engagement wird als ständige Aufgabe (Unterstützung von sozialen Projekten, Durchführung von Aktionen zugunsten sozialer Zwecke, z.B. Tombola beim Ahrbach-Cup)

Was läuft gut / Was läuft schlecht?

GUT:

  • Punkte unter was macht den TuS Ahrbach aus, insbesondere die Kontinuität der Arbeit und der verantwortlichen Personen

SCHLECHT:

  • Zu wenig Helfer stehen zur Verfügung – „immer die Gleichen!“ werden gefordert;
  • Zu hohe Belastung für die Ehrenamtler / Mitarbeiter ist festzustellen;
  • Zu wenig Personal/Unterstützung in der Vorstandsarbeit – kein Nachwuchs, keine Vertretung der verschiedener Generationen – damit fehlt evtl. Blick für Perspektiven, die Notwendigkeit von Änderungen;
  • Zu starke Bündelung von Aufgaben – die meisten Vorstandsmitglieder nehmen mehrere Funktionen wahr;
  • „Betriebs-Blindheit“ durch die lange Einbindung der immer gleichen Leute kann auftreten;
  • Fehlende Transparenz, unzureichende Kommunikation und fehlende Informationen – vieles wird im „kleinen Kreis“ geklärt, ohne ausreichende / zeitnahe Information des Gesamtvorstandes;
  • Fehlende Zukunftsperspektive für Vorstands- und Vereinsentwicklung – keine mittel-, langfristige Planung ist aufgrund der Belastung im Tagesgeschäft gegeben;
  • Es fehlen allgemein gültige Regeln, evtl. Leitbild, an dem man sich orientieren kann.

 
ZIELE des TuS Ahrbach

  • Jüngere sollen mit ihren Ideen in die Vereins- und Vorstandsarbeit hineinwachsen;
  • Loslassen können – altgediente Vorstandsmitglieder müssen auch Aufgaben delegieren können und wollen;
  • Kandidaten / Mitarbeiter sollen gesucht, erkannt, angesprochen und aufgebaut werden;
  • Arbeitsstruktur muss überprüft werden – Arbeitsgruppen sollen definiert – Aufgaben delegiert werden;
  • „Hemm“-Schwelle zur Mitarbeit soll/muss reduziert werden;
  • Einstellung der Vereinsmitglieder muss verbessert, gefördert werden – der Verein ist kein Selbstbedienungsladen, sondern man kann das Angebot des Vereins annehmen, nutzen, muss aber auch selbst etwas einbringen è etwas zurückgeben;
  • Elternschaft soll stärker integriert und für die Mitarbeit gewonnen werden – Mitarbeit ist nicht nur eine Verpflichtung, sondern auch erstrebenswert
  • Rechte, aber auch Pflichten der Mitglieder müssen definiert, aber auch eingefordert werden;
  • Leitbild des TuS Ahrach soll entwickelt und gelebt werden;
  • Vereinsbeiträge sollen differenziert werden (abhängig vom Engagement im Verein);
  • Regelmäßige Überprüfung der Ausrichtung des Vereins soll erfolgen (Angebote, Gruppen, Abteilungen).

 

Künftige Strukturen - Arbeitsgruppen

Finanzen

  • Kassenverwaltung, Mitgliederverwaltung, Zuschusswesen, Versicherungen, (Sponsoring)

Vereinsführung

  • Repräsentative Aufgaben, Offizielle Termine, Ehrungswesen, Personalverwaltung, -führung, Sitzungswesen, Datenschutz

Marketing/Öffentlichkeitsarbeit

  • Homepage, Presse, Öffentlichkeitsarbeit, anpfiff, Sponsoring, soziale Medien

Spielbetrieb

  • Passwesen, Belegungs-/Spielplan, Koordination mit der Ortsgemeinde, Mannschaftsmeldungen, Schiedsrichterverwaltung/-gewinnung, SG/JSG, Kommunikation mit Spielinstanzen

Infrastruktur

  • Umbaumaßnahmen, Platzpflege, Sportlerheim

Catering

  • Ein- und Verkauf, Helfergewinnung für Spielbetrieb

 

Zusätzliche Informationen