Hinweis

SV Goldhausen-Ruppach

Ein gutes Jahr konnte der Verbleib in dieser hohen Klasse sichergestellt werden, dann trat ein akuter Spielermangel auf. Die Heiligenröther Spieler kehrten zum Heimatverein zurück und auch im heimischen Spielerteam lichteten sich durch einige Ausfälle die Reihen. So mußt 1948 der Spielbetrieb der ersten Mannschaft leider ganz eingestellt werden. Erst 1951 begannen erneut die Fußballwettkämpfe in der Kreisklasse. Schon bald sollte wieder ein Spielermangel herrschen und so entschloss man sich 1953 zum Zusammenschluss mit Heiligenroth zum Sportverein RG Heiligenroth. Zunächst verlief alles in bester Harmonie. Gemeinsam wollte man auf einem nahezu idealen Gelände, etwas in der Mitte zwischen den 3 Dörfern, einen neuen Sportplatz bauen. Das für den neuen Sportplatz vorgesehene Gelände war jedoch in privater Hand, und der Erwerb sehr schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Da die Zeit drängte stellte die Gemeinde Heiligenroth ein in ihrem Besitz befindliches Gelände an der Bundesstraße 49 zur Verfügung, sicherlich für die Orte Ruppach und Goldhausen ein ungünstige Lage. Im Fußballbetrieb wurde 1953/54 der begehrte Fairnispreis der II. Amateurliga errungen, 1955 der schon erwähnte neue Sportplatz eingeweiht.


Wie so vieles im Leben, so sollte auch die Verbindung mit Heiligenroth nicht für immer sein, denn 1959 begann man wieder, nachdem praktisch keine Spieler aus Ruppach und Goldhausen in
Heiligenroth tätig waren, mit dem eigenständigen Spielbetrieb in der zweiten Kreisklasse. Durch die Erweiterung der örtlichen Tonbetriebe wurde der Sportplatz in Goldhausen ein Opfer des Tonabbaus, denn der Boden sackte in die Tongruben ab. Man war nun gezwungen für eine Übergangszeit auf Sportplätzen der Nachbarvereine zu spielen. Die Gemeinde stellte jedoch bald ein neues Gelände
unweit der Volksschule zur Verfügung. Dank der tatkräftigen Unterstützung der Gemeinde und vieler Mitglieder in Selbsthilfe konnte 1964 die Einweihung des neuen Sportplatzes erfolgen. Das aus diesem Anlass arrangierte Fußballturnier erfreute sich eines regen Besuches und zollte dem Fußballfreund Lob für die geleisteten Verdienste am Sportgeländeneubau.

Dieses dürfte auch für die erste Mannschaft ein Ansporn gewesen sein, denn schon ein Jahr später schaffte man den Aufstieg in die 1. Kreisklasse. In den folgenden Jahren konnte man sich stets in dieser Klasse einen guten Tabellenplatz erspielen. Die 2. Mannschaft erreichte 1968 in der 3. Kreisklasse den Staffelsieg und verlor jedoch bei dem Spiel um den Kreismeister 3 : 4 gegen Ebernhahn in der Verlängerung. Der A-Jugend gelang dann ein Jahr später im Herbst 1969 die
Kreismeisterschaft.
Die nachbarlich guten Beziehung zu Heiligenroth blieben erhalten und bei erneut auftretendem Spielermangel entschloss man sich 1970 wieder zu einem Zusammenschluss mit
Heiligenroth.

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